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Wie alt ist die Welt? Friedrich Paneth (1887–1958) auf den Spuren der Materie. Über einen Chemiker, der mit kleinsten Stoffmengen großen Fragen nachging – von Radioelementen und freien Radikalen bis zu Meteoriten und Kosmochemie.

68,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.09.2026

Abbildungen

45

Verlag

GNT Publishing GmbH

Seitenzahl

543

Maße (L/B/H)

21/14,8/5,6 cm

Gewicht

1120 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86225-149-0

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Erscheinungsdatum

15.09.2026

Abbildungen

45

Verlag

GNT Publishing GmbH

Seitenzahl

543

Maße (L/B/H)

21/14,8/5,6 cm

Gewicht

1120 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86225-149-0

Herstelleradresse

Gnt- Verlag
Schloßstr. 1
49356 Diepholz
DE

Email: info@gnt-verlag.de

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  • 1  Einleitung 1.1  Biographien in der Wissenschaftsgeschichte 1.2  Literatur- und Quellenlage zu Friedrich Paneth „Übrig bleibt, was übrig bleiben soll“ – Zum Paneth-Nachlass Weitere Archivbestände Publiziertes Material Zitierweise 1.3  Zur vorliegenden Arbeit Dank

    2  Friedrich Adolf Paneth: Kindheit, Jugend, Studium Die Familie Paneth Die Eltern: Sofie und Josef Paneth Josef Paneth und sein Verhältnis zum Judentum Friedrich Paneth: Kindheit und Jugend

    3  Elemente: Radioaktivität Thorium-Emanation Die Thorium-Zerfallsreihe Helium aus Radium Das Heliumexperiment Transmutation Die „peinlichen“ Elemente

    4  Berufliche Anfänge am Radiuminstitut in Wien 1911–1918 Der Beginn einer lebenslangen Freundschaft – Zusammenarbeit mit Georg Hevesy

    5  Elemente: Isotope Neue Methoden, neue Instrumente und Spekulationen Blei: Endprodukt der Zerfallsreihen und Chronometer Die Zerfallsprodukte: „The same and not the same“ Kein Glockenschlag im Universum Die Zerfallsreihen und das Periodensystem Die Verschiebungssätze „Wer hat, dem wird gegeben“ 1913 – „Ein Donnerhall im Universum“ Isotope

    6  Vom Radiuminstitut nach Prag Begegnung mit Kasimir Fajans Hochzeit mit Else Hartmann

    7  „Hüte Dich vor den Isotopen“ 7.1  „Über die elektrochemische Vertretbarkeit von Radioelementen“ 7.2  „Zur Frage der isotopen Elemente“ 7.3  Die Fajans-Paneth-Hevesy-Debatte 1914–1916 Die „feindlichen Brüder“ Irrtümliche Vorstellungen „Die Kunst, Recht zu behalten“ Nicht nur ein Wortstreit

    8  Akademische Eliten: Kaiserreich Machtreligion „Die Juden sind unser Unglück“ – Akademischer Antisemitismus Karrieren „Am deutschen Wesen soll einmal noch die Welt genesen“ „Dazu also hält man für sein Land den Schädel hin“ – Antisemitismus in den Kriegsjahren

    9  Kriegsjahre „Die Umwertung aller Werte“ 1914–1918 1918/19: Erste Professur in Prag

    10  Die „Chemie der Phantome“ Bismut- und Poloniumwasserstoff „Peirce’sche Wissenschaft“: Logik der Entdeckung Serendipity

    11  Elemente und Atome 11.1  Das antike Erbe Demokrit: Atome und leerer Raum Aristoteles: Vier Elemente Eubulides von Milet: Das Haufen-Paradoxon 11.2  Elemente bei Lavoisier und Boyle 11.3  Allotropie 11.4  Chemischer Atomismus Daltons Atomvorstellung Gibt es eine Urmaterie? Praktizierende Atomisten Dimitri Mendelejew: Atome, Elemente und Urmaterie 11.5  Philosophie: Atome und Elemente um 1900 Wilhelm Ostwald: Stöchiometrie ohne Atome Wilhelm Ostwald: Die Erhaltung der Elemente Émile Meyerson: Die Präexistenz der Elemente

    12  Die Fajans-Paneth-Debatte 1916/17–1923 Elemente nach Paneth Elemente nach Fajans Kritik „Es kommt nichts dabei heraus“ „Radioaktivität und die neueste Entwicklung der Lehre von den Elementen“ Lost in Translation Konfusion Neudefinition Georges Urbain: Metaphysik, Allotropie und abstrakte Elemente

    13  Radiochemie 13.1  „The Suicidal Success of Radiochemistry“ 13.2  Das Actiniumproblem 13.3  Angewandte Radiochemie Radiokolloide Fällung Adsorption Elektrochemie mit Mikromengen 13.4  Moderne Alchemie mit den Mitteln der Physik „Engines of Discovery“ Neutronen 1932 13.5  Alte und neue Radiochemie Kernspaltung Transurane 13.6  Neue Elemente Die Actiniden

    14  Professor in Hamburg (1919–1922) und Berlin (1922–1929) Im Zentrum der Wissenschaften: Berlin 1922–1929 Forschungsarbeiten bis 1929

    15  Akademische Eliten: Weimarer Republik 15.1  In der Republik Wilhelminische Charaktere Jüdische Deutsche, deutsche Juden 15.2  „Die Not der geistigen Arbeiter“ Mangel in den Institutionen Isolation 15.3  Die Professoren „Stramm anti-republikanisch, monarchistisch, nationalistisch und revanchistisch“ Wissenschaft und Macht Das Unpolitische Das Politische Bildung 15.4  Akademischer Antisemitismus „Es ist wenigstens offener Antisemitismus“ „Olle Germanen“ – studentischer Antisemitismus

    16  Cornell statt Karlsruhe „Wie es scheint jüdischer Konfession“ „Können Sie mir bestätigen, dass Sie nicht Jude sind?“ Zwischen den Stühlen „Kein Eintritt für Nicht-Mathematiker!“ „Eine Zukunftshoffnung, die auch trügen kann“

    17  „Über die Verwandlung von Wasserstoff in Helium“ 17.1  Kalte Fusion 1926 Atomkerne 1926 Der Aufsatz „Wir sind sehr erschrocken“ – Reaktionen Die öffentliche Meinung Confirmation Bias 17.2  Zwischenbilanz Strategien zur Beurteilung von Experimenten Kein gutes Experiment! 17.3  Ausgeträumt 17.4  „All science is either physics or stamp collecting“

    18  Marzipan und Elche: Königsberg 1929–1933 Forschungsprojekte in Königsberg „The dirty past of physics“: Geschichte und Philosophie der Chemie um 1930 Kein Nobelpreis

    19  Über die erkenntnistheoretische Stellung des chemischen Elementbegriffs Elemente: Stoffe oder abstrakte Entitäten? Eddingtons Tisch, Jeans’ Schatten Boyle versus Spinoza Schlicks Brot Paneths „Fundamentalsatz der Chemie“ Einfache Stoffe und Grundstoffe Paneths Gabel Die eigentlichen Elemente Meyersons Brille School-Boy Philosophy Zusammenfassung

    20  1933 „Totalitäre Revolution“ Professor Paneth ist nicht hier 20.1  Otto Hahn Das Interview im Toronto Star Briefwechsel mit Friedrich Paneth Das „unüberhörbare Schweigen“ 20.2  Exil in London 1933 20.3  „Das III. Reich ist etwas sehr Schönes für einen Deutschen“

    21  London 1934–1938 Der Mendelejew-Kongress 1934 21.1  Die „Fermi-Zeit“: Kernchemische Arbeiten in den 1930er Jahren 21.2  Atmosphärenchemie „Sampling the Stratosphere“ Gewitterluft – Ozonchemie 21.3  1938 – Schicksale

    22  Professor in Durham und die Folgen des Kriegsausbruchs Forschung bis 1943 Leben und Arbeit in Durham Tube Alloys 1943–1945

    23  Meteoritendatierung 23.1  Botschafter aus dem All Weltentrümmer 23.2  Radioaktive Uhren Anfänge der Uran-Blei-Datierung Die Uran-Helium-Uhr 23.3  Ursprung und Alter der Meteorite 1930–1942 23.4  Geochronologie Massenspektrometrie Die erste Isotopenuhr Moderne Geochronologie: Alfred O. Nier Mathematisches Werkzeug 23.5  Ursprung und Alter der Meteorite 1947–1956 Der „Bauer-Effekt“ Puzzled … Das Uranproblem Epilog

    24  Durham 1945–1953 Thomas Wright of Durham

    25  Mainz 1953–1958 Kosmochemie

    26  Annäherungen Einer der unsrigen?

    Anhang Anhang I: Wirkungsorte und Mitarbeiter von Friedrich Paneth; Fördermittel, Auszeichnungen Anhang II: Textvergleich zu „Über die erkenntnistheoretische Stellung des chemischen Elementbegriffes“ Anhang III: Radioaktivität Anhang IV: Elektrochemie Anhang V: Adsorption nach Paneth/Vorwerk Anhang VI: Franklin-Kriterien für das Fusionsexperiment Anhang VII: Radioaktive Datierung

    Verwendete Quellen

    Zitierte Literatur Zitierte Publikationen von Friedrich Paneth in chronologischer Reihenfolge Literatur

    Abbildungsnachweis

    Personen- und Sachregister