Produktbild: Fliegen lassen
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Fliegen lassen Wie man radikal und konsequent neu wirtschaftet

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.09.2020

Verlag

Murmann Publishers

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

22,1/16,2/2 cm

Gewicht

367 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710005094284

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.09.2020

Verlag

Murmann Publishers

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

22,1/16,2/2 cm

Gewicht

367 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710005094284

Herstelleradresse

Murmann
Schopenstehl 15
20095 Hamburg
DE
vertrieb@murmann-publishers.de

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Millionen neue Freunde!

S.A.W am 11.09.2020

Bewertungsnummer: 1375370

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Firma Reckhaus produziert seit Langem Insektizide und Insektenfallen, weil wir die lästigen Fliegen nicht im Haus haben wollen. Firmenchef Reckhaus hat vor 10 Jahren ein Erweckungserlebnis, als er merkt, dass die große Masse der Insekten am Aussterben ist und dass seine Gifte ein wesentlicher Teil dieses teuflischen Vorgangs sind. Soll er zusperren? Oder Umdenken? Er beginnt über die gemeine Stubenfliege nachzudenken. Sie stammt aus Zentralasien und hat sich überall ausgebreitet, wo es Menschen gibt. Sie ernährt sich von Nahrungsresten und Kot, nimmt also niemandem was weg. Sie ist ein ausgezeichneter Bestäuber, leistet dabei ebenso viel wie Honigbienen. Warum sind sie uns also lästig? Wie kann man Fliegen retten statt sie auszurotten. Es beginnt mit einer Fliegenfangscheibe, die ohne Insektizid auskommt. Wenn schon fangen, dann zumindest ohne Gift. Das Projekt entwickelt sich weiter zum Prinzip Fliegen lassen, am Leben lassen und sich darüber freuen, dass sie fliegen! Fliegen werden gerettet, indem wir sie nicht mehr töten, sondern nur steuern, wo sie sich aufhalten dürfen. Für den Laien: Mit einem Glas einfangen und an die frische Luft setzen. Draußen haben sie ja schließlich auch genug zu tun. Das Buch berührt mich sehr, weil ich seit ein paar Monaten das Glück des Insektenrettens entdeckt habe. Ich mag sie nicht mehr erschlagen, das kostet mich viele Diskussionen mit meiner Frau. Aber es kommt noch besser, ich kann täglich dutzende Leben retten! So viele Insekten stürzen sich nämlich jeden Tag todesmutig in meinen Pool und ersaufen dort jämmerlich. Wenn ich baden gehe, hebe ich die Ertrinkenden vorsichtig mit meiner Hand aus dem Wasser und freue mich diebisch, wenn selbst Todgeglaubte nach ein paar Sekunden wieder ihre Beinchen bewegen. So lerne ich meine neuen Freunde besser kennen und es werden immer mehr, denn in meinem Öko-Dschungel-Garten siedeln sich immer neue Käfer und Larven an. Ich rette jetzt sogar Bienen und Wespen vor dem Ertrinken, seitdem sticht mich keine mehr. Die scheinen zu spüren, dass ich es gut mit ihnen meine. Also, hört auf, über das Insektensterben zu jammern. Fangt an sie zu retten, das kann jeder machen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die grüne Vision. Leben im Jahr 2100“

Millionen neue Freunde!

S.A.W am 11.09.2020
Bewertungsnummer: 1375370
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Firma Reckhaus produziert seit Langem Insektizide und Insektenfallen, weil wir die lästigen Fliegen nicht im Haus haben wollen. Firmenchef Reckhaus hat vor 10 Jahren ein Erweckungserlebnis, als er merkt, dass die große Masse der Insekten am Aussterben ist und dass seine Gifte ein wesentlicher Teil dieses teuflischen Vorgangs sind. Soll er zusperren? Oder Umdenken? Er beginnt über die gemeine Stubenfliege nachzudenken. Sie stammt aus Zentralasien und hat sich überall ausgebreitet, wo es Menschen gibt. Sie ernährt sich von Nahrungsresten und Kot, nimmt also niemandem was weg. Sie ist ein ausgezeichneter Bestäuber, leistet dabei ebenso viel wie Honigbienen. Warum sind sie uns also lästig? Wie kann man Fliegen retten statt sie auszurotten. Es beginnt mit einer Fliegenfangscheibe, die ohne Insektizid auskommt. Wenn schon fangen, dann zumindest ohne Gift. Das Projekt entwickelt sich weiter zum Prinzip Fliegen lassen, am Leben lassen und sich darüber freuen, dass sie fliegen! Fliegen werden gerettet, indem wir sie nicht mehr töten, sondern nur steuern, wo sie sich aufhalten dürfen. Für den Laien: Mit einem Glas einfangen und an die frische Luft setzen. Draußen haben sie ja schließlich auch genug zu tun. Das Buch berührt mich sehr, weil ich seit ein paar Monaten das Glück des Insektenrettens entdeckt habe. Ich mag sie nicht mehr erschlagen, das kostet mich viele Diskussionen mit meiner Frau. Aber es kommt noch besser, ich kann täglich dutzende Leben retten! So viele Insekten stürzen sich nämlich jeden Tag todesmutig in meinen Pool und ersaufen dort jämmerlich. Wenn ich baden gehe, hebe ich die Ertrinkenden vorsichtig mit meiner Hand aus dem Wasser und freue mich diebisch, wenn selbst Todgeglaubte nach ein paar Sekunden wieder ihre Beinchen bewegen. So lerne ich meine neuen Freunde besser kennen und es werden immer mehr, denn in meinem Öko-Dschungel-Garten siedeln sich immer neue Käfer und Larven an. Ich rette jetzt sogar Bienen und Wespen vor dem Ertrinken, seitdem sticht mich keine mehr. Die scheinen zu spüren, dass ich es gut mit ihnen meine. Also, hört auf, über das Insektensterben zu jammern. Fangt an sie zu retten, das kann jeder machen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die grüne Vision. Leben im Jahr 2100“

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Fliegen lassen

von Hans-Dietrich Reckhaus

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