Produktbild: Pardon, aber da schwimmt eine Leiche in der Schokolade
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Pardon, aber da schwimmt eine Leiche in der Schokolade Ein Polly-Adler-Krimi

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.09.2025

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

20,5/13/2,6 cm

Gewicht

320 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710005473362

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ab 16 Jahr(e)

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26.09.2025

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

20,5/13/2,6 cm

Gewicht

320 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710005473362

Herstelleradresse

Ueberreuter, Carl Verlag
Frankgasse 4
1090 Wien
AT

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  • verhei

    5/5

    13.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Society Journalistin ermittelt - Skandale und Wiener Schmäh

    Wien, der Morgen nach dem Opernball und alles ist in Aufruhr, gab es doch eine Bienenaktion von Anarchisten, die die Opernballbesucher treffen soll. Polly Adler, ehemalige Society Journalistin, die gerade ihre Anstellung bei einem Magazin verloren hat, ist natürlich mitten im Geschehen. Die Leiche des Stargasts der Interimsbundeskanzlerin wird im Schokobottich des berühmten Hotel Kranzlers gefunden wird und auch hier ist Polly Adler mittendrin in den Ereignissen. Zu allem Überfluss kennt sie auch noch den ermittelnden Kommissar. Rasch deckt sie so manches Geheimnis der High Society auf. Die Kunstfigur Polly Adler wurde in den 90ern von der Autorin Angelika Hager erfunden und ist neben der Kolumne in einer österreichischen Zeitung auch durch Bücher, hier das mittlerweile zehnte, bekannt. Doch dies ist der erste Fall in dem Polly Alder in einen Kriminalfall hineinstolpert. Man darf sich den typischen Schreibstil erwarten. Eine große Portion Wiener Schmäh, Wortwitz, messerscharfe Beobachtungen und ein rasanter Schreibstil. Man folgt der Autorin durch verschiedene Wiener Bezirke und Milieus die gekonnt beschrieben und persifliert werden. Auch diverse Personen der österreichischen High Society und der österreichischen Politik, teilweise verschmolzen, findet man in den Figuren rasch wieder. Für Kenner Österreichs natürlich besonders unterhaltsam, doch auch andere finden sich leicht zurecht – nicht zuletzt auf Grund der Fußnoten für typisch österreichische Begriffe. Besonders gelungen fand ich den kapitelweisen Wechsel der Erzählperspektive, wodurch die Gedankenwelt der Beteiligten so viel besser transportiert wird. Ein kleiner Nachteil ergibt sich dadurch am Anfang, da man quasi in die Geschichte stolpert, ohne genau zu wissen was wann chronologisch passiert ist. Man landet mitten im Gewusel des Morgens nach dem Opernball und wird temporeich mit einer Schar von Gestalten und Namen konfrontiert, die man sich eben erst ordnen muss. Polly Adler funktioniert definitiv auch als Krimikomödie. Unterhaltung durch den Witz und die parallelen zur Realität ist gegeben und man schüttelt so manchmal ungläubig den Kopf.

  • Bewertung

    aus Lannach

    5/5

    30.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Bienenstich

    Man nehme einen weltbekannten Ball, eine Weltstadt, eine bekannte Kolumnistin einer bekannten Zeitung, eine Ballmutter samt Tochter und Onkel, eine Kaffeehausbesitzerin, einen Kriminalkommissar samt Kollegen und -innen, mehrere Töchter mehrerer Mütter, eine Call-Boy-Agentur, Callboys, Kaffeehausangestellte, Tänzer, Chefs von Online-Neuigkeitenportalen, einen Würstlstand, eine beinamputierte Influencerin, einen Bienenschwarm und einen Schokoladebottich. Und natürlich eine Handvoll korrupter ehemaliger und aktiver Politiker zum Drüberstreuen. Wichtig: Schwarzer Humor Alles mische man gut durch und lasse es ziehen. Währenddessen werden private und geschäftliche Aktivitäten gleichmäßig eingerührt, bis alles eine homogene Masse bildet. Nochmals ziehen lassen. In der Zwischenzeit mische man Politik und Geschäftliches as usual und füge es ebenfalls hinzu. Nun fülle man die Masse in eine Form, besonders beliebt: Goldene Masken, und backe alles vorsichtig hellbraun. Man kann nun noch die Glasur aus Honig oder Schokolade, oder Beides aufstreichen und der Bienenstich ist fertig. Das Rezept ist auch in (d)englischer Sprache erhältlich- Guten Appetit!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    27.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Society, Sex, Skandale und eine Leiche

    Bereits vor Jahrzehnten hat die bekannte Autorin und Journalistin Angelika Hager ihre Kunstfigur Polly Adler erschaffen. Doch erstmals darf Polly in einem Krimi mitermitteln. Der Wiener Opernball geht zu Ende, ein Bienenvolk im Tanzparkett hat für einen Eklat und Panik gesorgt. In einem typischen Wiener Biotop, am Würstelstand, steht eine derangierte Polly, die nicht nur mit ihrer Kleiderfrage, sondern auch mit der Unsicherheit ihrer zukünftigen Existenz konfrontiert ist, denn ihr Zeitungsverlag wurde dicht gemacht. Also auf ins noble Hotel Kranzler, zu ihrer Freundin Iris, die unerschüttert von allen Katastrophen das Hotel führt. Jetzt allerdings ist Feuer am Dach, denn im Schokoladebottich liegt eine Leiche, Coco Kaputt, eine ehemalige Sportsgröße, jetzt Social Media Star und Opernball- Ehrengast der Interimskanzlerin Sissi Kogelnik. Die Polizei ermittelt, doch Polly kennt Cocos wahre Geschichte, die von ihrem geschönten Lebenslauf erheblich abweicht. Polly ist auch bereit, sich mit einem alten Feind aus Journalistentagen zu treffen, der im Netz ein Fake-News Blatt mit politischen Hintergedanken betreibt. Um zur Falllösung beizutragen trifft Polly ihren Ex- Liebhaber, Hauptkommissar Gerry Sturz vom BKA, abgebrüht in seinem Job und herzkrank, wieder. Ob es zwischen den beiden noch einmal prickeln könnte? Gemeinsam durchleuchten sie eine Bussi- Bussi Gesellschaft, in der sich betuchte Frauen zur Entspannung gerne einen Callboy gönnen und in der Vitamin B, Eifersucht und Intrige genau so wie politische Interventionen zur Tagesordnung gehören. Angelika Hager hat einen Kriminalroman geschrieben, der das typische Wiener Flair einfängt und das goldene Wienerherz nachzeichnet. Dazu verwendet sie eine Sprache, die wienerischer nicht sein könnte, genau auf den Punkt geschrieben, die eine Szenerie von Prominenten und solchen, die es gerne wären, beschreibt. Lustvoll wird in der Wiener Politszene gewildert, Ähnlichkeiten mit bekannten Personen erscheinen nicht zufällig. Die Opernballmutter mit einem Faible für die Farbe rosa, die junge Talente und besonders die eigene Nichte fördert, steht für ein Abbild der Wiener Verhältnisse, wie es sein könnte- oder doch, wie es ist? Immer wieder bietet die Autorin den Lesenden elegante Persiflage, feine Ironie und bissige Satire. So werden die Opernballcrasher, eine Gruppe, die gegen den Kapitalismus demonstriert und sich Extinction Injustice nennt, von der Polizei in einer Nobelvilla aufgegriffen. Die Nichte der Opernballmutter war bei Sexspielchen mitten im Geschehen, in einer Pressekonferenz aber hat sie plötzlich mitgeholfen, die Gruppe zu zerschlagen. Das zeigt, dass man die Wahrheit schon sehr genau kennen muss, um sie glaubhaft zu verdrehen. Und natürlich ist die Liebe ein wichtiges Motiv, gerade in Wien, wo in einem Wienerlied die Bäume im Prater so schön blühen. Sowohl Interimskanzlerin Sissi als auch Hotelchefin Iris teilen sich den selben Callboy. Doch für die Frauen ist das nicht nur ein Geschäft, sie glauben, Intimität kaufen zu können und investieren zunehmend Gefühle. Jedoch ganz umsonst, denn der Callboy, Künstlername De-licious, ist unsterblich in Coco verliebt und untröstlich, als sie ermordet wird. Da ist Polly, die als ehemalige Journalistin wie ein Trüffelschwein begeistert die Verhältnisse umgegraben hat, mitten drin in diesem Gefühlschaos, löst aber dann doch diesen ungewöhnlichen Kriminalfall. Angelika Hager hat einen spannenden Kriminalroman geschrieben, in dem es richtig menschelt. Wer jetzt denkt, mit den wienerischen Ausdrücken oder den vielen Anglizismen, dem typischen Politsprech, nicht zurecht zu kommen, kann beruhigt sein, denn es gibt Fußnoten zur Erklärung. Natürlich würde ich gerne wissen, wie es mit Polly weiter geht und hoffe auf eine Fortsetzung. Ich habe mich bei diesem Krimi köstlich amüsiert und lege ihn gerne anderen Lesenden ans Herz, und das muss gar nicht das “goldene Wienerherz” sein.

  • Bewertung

    4/5

    18.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine geballte Ladung Satire, schwarzer Humor und eine verrückte Ermittlung

    In dem Polly Adler Krimi von Angelika Hager "Pardon, aber da schwimmt eine Leiche in der Schokolade" werden die Leserinnen und Leser entführt in die glamouröse Welt der Wiener High Society. Nach dem Verlust ihres Jobs als Society-Journalistin gerät Polly Adler in einen skurrilen Kriminalfall. Nach einem chaotischen Opernball, der von einem Bienenangriff überschattet wird, wird die Influencerin Coco Kaputt tot in einem Schokoladenbottich aufgefunden. Während eine Bundeskanzlerin ihre Stressbewältigung mit einem Callboy organisiert und zahlreiche exzentrische Figuren die Handlung bevölkern, ermittelt Polly gemeinsam mit ihrem ehemaligen Geliebten, Kommissar Gerry Sturz, in einem Fall voller Satire, Gesellschaftskritik und schwarzem Humor. Der Roman ist laut, schrill, überzogen, anders. Genau das macht seinen Reiz aus. Angelika Hager nimmt die Wiener Schickeria, die Politik und die Welt der Influencer aufs Korn. Nicht alles in diesem Buch sollte man zu ernst nehmen. Die satirischen Anspielungen und der schwarze Humor runden das Buch ab, die Geschichte hat ein hohes Tempo geliefert für ein lustigen Nachmittag. Besonders gut gefallen hat mir das authentische Wiener Setting. Der österreichische Dialekt verleiht den Dialogen viel Charme und sorgt dafür, dass die Atmosphäre glaubwürdig und lebendig wirkt. Allerdings fiel es mir schwer, eine emotionale Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Die Protagonisten bleiben durch ihre bewusst überspitzte Darstellung oft auf Distanz, sodass ich zwar ihre skurrilen Abenteuer mit verfolgt habe, aber nur selten wirklich mit ihnen mit gefiebert habe. Das Ende war für mich auch sehr überraschend. Wer Freude an bissiger Satire, schwarzem Humor und einer gehörigen Portion Wiener Schmäh hat, wird mit diesem Krimi gut unterhalten. Der Kriminalfall dient dabei vor allem als Bühne für eine pointierte Abrechnung mit Eitelkeit, Macht und gesellschaftlichen Absurditäten. Auch wenn mich die Figuren emotional nicht ganz mitnehmen konnten, überzeugt der Roman durch seine originellen Einfälle und seine scharfzüngige Gesellschaftskritik. So etwas in der Art und Weise habe ich tatsächlich noch nie vorher gelesen.

  • Magnolia

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    04.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Temporeiche Krimikomödie

    Der erste Polly-Adler-Krimi ist überhaupt meine erste Begegnung mit Polly Adler, obwohl sie sich ja schon lange in sämtlichen Medien rumtreiben soll. Nun, Zeit wird’s, sie mal näher zu betrachten. Drängt sich mir die Frage auf, wer denn Polly ist und was sie bis jetzt so getrieben hat. Journalistin ist sie, seit langem schon schreibt sie für „Flash“. Aber nun ist auch diese Zeitung Geschichte, sie haben schlichtweg die Online-Entwicklung verschlafen. Polly jedoch hat ihren journalistischen Blick nicht eingebüßt, sie spürt den jüngsten Ereignissen unerbittlich nach. Es herrscht Katastrophenstimmung am Ballhausplatz. Beim Opernball hat ein Bienenvolk Gefallen an dem üppigen Blumenschmuck gefunden, was den Gästen so gar nicht genehm ist. Polly mittendrin mit ihrer geliehenen Robe, welche den Abend nicht unbeschadet überstanden hat. Als Stargast war die ehemalige Snowboarderin Coco Kaputt eher abwesend, was zu verständlichen Verstimmungen gesorgt hat. Als dann ihre Leiche im Schokoladenbottich kopfüber gefunden wird, ist die Aufregung groß. Iris, die Chefin des Kranzler, in dem die Kaputt logiert hat, spielt eine tragende Rolle, ebenso die Interimskanzlerin Sissi Kogelnik. Beiden würzt einer, der sich De-licious nennt, ihr Leben. Was auch immer er sonst noch ist, wird im Laufe der nachfolgenden Stunden näher durchleuchtet. Und da ist Gerry Sturz, der Hauptkommissar, der mit seiner Kollegin Britney Wurnitz ermittelt. Mit Gucki Trampusch und den ihren kommt ein Familienzweig dazu, der von Johann Strauß Vater abstammt, wenngleich eher außerehelicher Natur. Die SoKo Maja wird begründet, was wiederum auf den Bienenanschlag zurückgeht, ein Verdächtiger wird ziemlich rasch festgenommen, es tauchen noch ne ganze Reihe anderer Gestalten auf – es geht turbulent zur Sache. Dieses geschmeidige Österreich-wienerisch-englische hat es aber auch in sich! Ich mag ihn eh, diesen Wiener Schmäh, der reichlich vorhanden ist und so nochmal aufgepimpt wird. Die ganze Story ist so rasant wie deliziös, so herrlich, einfach köstlich! Von Liebe und Bettakrobatik bis hin zu dem facettenreichen Zwischenmenschlichen ist alles dabei. Skandale und Skandälchen geben sich die Ehre, so manch Szene lässt auf echte Politiker und mehr oder weniger Prominente schließen. Wahres verbirgt sich geschickt hinter Satire. Angelika Hager hat mich mit ihrem Schokoladenfall bestens unterhalten, wenngleich ich mit den vielen Gestalten, die Schlag auf Schlag daherkommen, vor allem anfangs meine Schwierigkeiten hatte. Davon abgesehen war ich von dieser temporeichen Krimikomödie sehr angetan. Ein Buch - mit einem Augenzwinkern zu lesen - das gut unterhält.

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