• Produktbild: Der Doppel-Schreier
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Der Doppel-Schreier Eine Nahost-Roadstory

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2024

Verlag

Tredition

Seitenzahl

394

Maße (L/B/H)

21/13/2,8 cm

Gewicht

503 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710005664548

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2024

Verlag

Tredition

Seitenzahl

394

Maße (L/B/H)

21/13/2,8 cm

Gewicht

503 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710005664548

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

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  • lisolino

    5/5

    18.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    lisolino Veröffentlicht am…

    lisolino Veröffentlicht am 18.08.2024 Tot oder nicht tot? Wo ist Zaras Vater? 0 Als ihr Vater Reinhart stirbt ist die 15-jährige Zara am Boden zerstört. Als sie mit 37 erfährt, dass er noch lebt sind ihre Gefühle nicht so klar. Freude? Wut? Auf jeden Fall Fassungslosigkeit. Als ihre Mutter und alte Bekannte nur ausweichend auf ihre Fragen antworten, macht sie sich auf den Weg nach Damaskus, wo ein Bekannter mit ihm Eis essen war. Dabei begibt sie sich in eine ihr fremde Welt und erkennt nach und nach, dass ihr Vater mehr als eine Seite hatte, von der sie nichts wusste. Sein Leben ist eng verflochten mit den politischen Entwicklungen im nahen Osten. Für Zara wird die Suche nach ihrem Vater auch zu einem Navigieren im Labyrinth von politischen Gruppierungen und Themen. Dabei lernt sie aber auch die Schönheit Damaskus und jede Menge besonderer Menschen kennen. Für mich war das Buch auch ein Vorwagen auch völlig unbekanntes Terrain. Die einzelnen politischen Konstellationen werden immer wieder thematisiert und beleuchtet. Die Suche nach dem Vater zieht sich dabei wie ein roter Faden durch das Buch tritt aber manchmal hinter, den Örtlichkeiten und verschiedenen Schicksalen etwas zurück. Das sorgt aber dafür, dass das Buch gut zu lesen ist ohne von der Fülle an Informationen erdrückt zu werden. Besonders gut hat mir der bildliche und eindringliche Schreibstil gefallen. Die meiste Zeit konnte ich die Hitze und den Schweiß fast schon selber fühlen.

  • Bewertung

    5/5

    01.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn das Weltbild zerbricht

    Zara ist Ende dreißig als sie durch Zufall erfährt, dass ihre Mutter sie als Kind belogen hat und ihr Vater noch lebt. Niemand in Deutschland will ihr helfen, den ehemaligen Kriegsreporter zu finden, also beschließt sie, sich allein auf die Suche zu machen und beginnt, im Nahen Osten einer Spur nachzugehen. Die Zeitebene ist kurz vor dem Beginn des arabischen Frühlings und beschränkt sich auf wenige Monate im Sommer. Wir begleiten eine mutige junge Frau auf ihrer Reise, unter anderem nach Damaskus und Beirut. Mit ihren Augen gehen wir durch enge Suqs, spüren die unerträgliche Wärme der Städte, schmecken die servierten Köstlichkeiten, trinken Arak und lassen uns auf die Menschen ein, denen sie begegnet. Zara lässt sich auf neue Bekanntschaften ein, seien es ausländische Studierende oder Einheimische jeden Alters. Es ist nicht immer einfach, die ganzen Namen zuzuordnen, die meisten Figuren sind aber charakterlich sehr gut ausgeformt und Zurückblättern schadet nicht. In den verschiedenen Dialogen erfährt man auf unaufdringliche Art Persönliches, Politisches, Philosophisches, Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Vergangenes und Aktuelles. Es gibt ausgelassene Feiern und Ausflüge in die Umgebung, Hinweise und Enttäuschungen. Den einzelnen Teilen des Buchs sind handgezeichnete Karten vorangestellt, die eine hilfreiche Übersicht der beschriebenen Orte enthalten. Reale oder empfundene Gefahren sind eindringlich beschrieben, heute kann man sich gar nicht mehr vorstellen, dass Syrien ein beliebter Studienort war. Und immer wieder taucht der titelgebende Doppelschreier auf, der auf ein Bild von Paul Klee zurückgeht. Die beide Köpfe sind auf dem Cover abgebildet, so dass man sich selbst darüber Gedanken machen, aber auch den Anspielungen und Erklärungen dazu im Buch gut folgen kann. Fazit: Auf 390 Seiten ist es Lisei Luftvogel gelungen ein Buch zu schaffen, dass man mindestens ein zweites Mal lesen möchte. Die atmosphärische Dichte der Erzählung hat mich schnell gepackt und in eine ziemlich unbekannte Welt blicken lassen. Zara, eine Frau, die auf der Suche nach ihrem Vater erst richtig zu sich selbst findet, sollte man kennenlernen.

  • Biancaneve

    aus Salzburg

    5/5

    25.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zara auf der Suche

    Zara erfährt zufällig, dass ihr Vater Reinhard 1985 gar nicht bei einem Motoradunfall in Indien gestorben ist. Gleich einer Schnitzeljagd führt die Spur 2008 von Pisa und Berlin zunächst nach Damaskus, wo sich der Kriegsreporter aufhalten soll, und weiter nach Aleppo und Beirut. Im Nahen Osten trifft Zara immer wieder auf hilfreiche Menschen, mit denen sie in die Sprache und Kultur eintaucht. Gleichzeitig stellt sie sich Gerüchten und Halbwahrheiten über die Vergangenheit ihres Vaters: War er Kriegsreporter oder sogar in bewaffnete Konflikte verstrickt? Der „Der Doppel-Schreier“ behandelt vielfältige Themen wie Liebe, Freundschaft und Familie, aber auch Generationskonflikte, kulturelle Missverständnisse, ideologische Blendungen und deren Folgen. Der Titel des Buches wiederholt sich im Cover, auf dem das gleichnamige Bild von Paul Klee abgebildet ist, und dessen Thema – auch im übertragenen Sinn - sich durch das gesamte Buch zieht. Die Roadstory besteht aus vier Teilen, an deren Anfang immer ein Bild oder der Ausschnitt einer Landkarte bei der Orientierung hilft. Der Schreibstil ist bildhaft und voller Leben; man meint sogar die Hitze und die Gerüche der labyrinthischen Altstädte Syriens beim Lesen selbst zu spüren. Auch Zara und die anderen Charaktere sind sehr lebensecht gezeichnet und es fällt meist leicht, ihr Verhalten zu verstehen und ihr Tun nachzuvollziehen. Doch es sind nicht nur diese intensiven Beschreibungen, die das Buch so faszinierend machen. Zaras Reise besteht auch nicht nur aus einer tatsächlichen Bewegung von A nach B. Es geht vor allem auch um die Erarbeitung von politischen Konstellationen und Konflikten des Nahen Ostens, auch um die kulturellen Unterschiede und Besonderheiten, sowie um die Kunst des Orients; eigentlich allgemein um die Konfrontation mit anderen Kulturen und die verschiedenen Wertvorstellungen, darunter auch um die Stellung der Frau. Die Autorin wirft immer wieder auch philosophische Fragen auf, die Zara in den Gesprächen mit ihren Freunden vertieft, deren Beantwortung aber großteils bei den Lesern und ihren Gedanken darüber bleiben. Das Buch ist daher sicher keine Lektüre, die man einfach so nebenher lesen kann - oder überhaupt möchte, denn das Interesse daran entsteht wie von selbst durch eine Art Sogwirkung, die von der Geschichte auszugehen scheint. Und diese Geschichte verdient es daher, sich als Leser ausgiebig damit zu beschäftigen. Die vielfältigen Themen, die eingestreuten Musiktitel, die man Dank heutiger Technik sehr gut parallel beim Lesen mithören kann, die politischen Gegebenheiten der Gegenwart – oder eigentlich des Jahres 2008, in dem diese Reise erfolgte - deren Wurzeln in den Erinnerungen an Zaras Kindheit erläutert werden und nicht zuletzt Zaras ganz persönliche Geschichte – all diese Aspekte machen den Roman zu einem außergewöhnlichen und absolut lesenswertem Buch, das man sicherlich gerne auch öfter lesen möchte.

  • Lucy

    5/5

    23.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Reise der Kulturen und Erfahrungen

    In "Der Doppel-Schreier" zieht Lisei Luftvogel den Leser in eine beeindruckende und interessante kulturelle Reise, die mich von Beginn fasziniert hat. Wir begleiten dabei die junge Zara auf der Suche nach ihren Vater und reisen mit ihr in den Nahen Osten, wo nicht nur Zara auf eine völlig andere Welt trifft, sondern auch der Leser taucht in eine Atmosphäre, in der man die brennende Hitze Damaskus fast schon spüren kann. Natürlich spielt auch die politische Situation eine große Rolle, beeindruckend fand ich jedoch wie gut die Autorin es schafft, die Kultur, die nicht nur von Politik geprägt ist, darzustellen. Ich habe einiges beim Lesen gelernt und konnte mir das Leben der dortigen Menschen sehr gut vorstellen. Auch die Rollen der einzelnen Figuren haben mir gut gefallen und vor allem Zara schließt man während der Reise immer mehr ins Herz. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen und ich kann sie jedem empfehlen, der Lust auf eine literarische Reise in diese interessante Kultur hat.

  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    23.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Doppelschreier

    Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks lesen. Der "Doppelschreier" der Autorin Lisei Luftvogel ist ein sehr interessanter Roman, der den Leser mit auf eine bewegende Reise in den Nahen Osten nimmt. Zara, eine junge Frau, ist in dem Glauben aufgewachsen, dass ihr Vater vor vielen Jahren bei einem Motorradunfall in Indien ums Leben gekommen ist. Dann erfährt sie, dass ihr Vater noch lebt und diese Enthüllung bringt ihr Leben durcheinander. Zara, die mit ihrer Mutter Ruth in Berlin wohnt, begibt sich alleine auf die Reise in den Nahen Osten um ihren Vater zu suchen. Die Reise und die Suche nach ihrem Vater wird von der Autorin sehr bildhaft beschrieben. Als Leser spürt man die Hitze und auch die Gerüche, aber auch die lebendige Kultur des Nahen Ostens. Auch erfährt man als Leser einiges über die kulturellen Besonderheiten dieser Kultur. Auf jeden Fall ist dies ein Buch, dass den Leser mitreißt, viel Wissen über die Kultur vermittelt und spannend bis zur letzten Seite ist. Auf jeden Fall gebe ich eine klare Leseempfehlung.

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