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Vierunddreißigster September Roman | Ein Dorfkosmos als Gesellschaftsspiegel – hochaktuelle, große Literatur

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2021

Verlag

Piper

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,6/13,6/2,9 cm

Gewicht

388 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710005678620

Beschreibung

Rezension

»Es gehört zur Finesse dieser Literatur, dass hinter der vermeintlichen Grundkonstellation ein Abgrund lauert, der je nach Weltanschauung oder Religion aufatmen oder aufschrecken lässt.« ("Der Tagesspiegel")
»Dieser ungewöhnliche und hintersinnige Roman erzählt davon, dass das Schicksal der Toten und Lebenden untrennbar miteinander verknüpft ist - bis weit über den Tod hinaus.« ("Kleine Zeitung")
»Literarischen Reiz bekommen die bisweilen etwas beliebig wirkenden Szenen aus dem beschädigten Leben jedoch durch Angelika Klüssendorfs Stil. Er ist von kühler Lakonie und entwickelt mitunter eine gewisse räudige Poesie.« ("Deutschlandfunk "Büchermarkt"")
»Erzählt wird eine feine, skurrile Geschichte, die sich in ihrer Absurdität und Schönheit von Seite zu Seite steigert.« ("NDR "Buch des Monats"")
»Eine skurrile, wortgewandte Dorfgeschichte, gespickt mit tiefschwarzem Humor und bitterbösen Gesellschaftsanalysen« ("Münchner Merkur")
»Das muss man erst einmal schaffen, auf nur gut 200 Seiten, maximal verdichtet und erzählerisch experimentell und trotzdem leicht und humorvoll, das ganze Elend und die ganze Gewalttätigkeit der deutschen Geschichte anhand eines Dorfes und seiner Bewohner zu entfalten. Angelika Klüssendorf ist das Kunststück geglückt, die lange Nachwirkung der sogenannten Wende einzufangen.« ("Die Zeit")
»Ein lesenswertes Gesellschaftsportrait in Miniatur« ("Ruhr Nachrichten")
»Vierunddreißigster September ist ein großartiges Buch, das den Blick in existentielle Abgründe nicht scheut....es entstehen eine Reihe von ausgeklügelten und gerade in ihrer Kürze tiefgründige Portraits...« ("Literaturkritik.de")
»Sätze wie Kerben in alten Bäumen.« ("Badische Zeitung")

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Erscheinungsdatum

01.09.2021

Verlag

Piper

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,6/13,6/2,9 cm

Gewicht

388 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710005678620

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
Deutschland
Email: info@piper.de
Url: www.piper.de
Telephone: +49 89 3818010
Fax: +49 89 338704

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  • Bewertung

    5/5

    20.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein illustrer Totentanz

    An Silvester erlöst Hilde sich und ihren Mann. Das alte Leben ist schon lange Zeit unwiederbringlich dahin. Hilde ist verschollen und ihr Mann Walter wird das Treiben in dem ausgelebten Dorf fortan aus einer anderen Perspektive betrachten. Auch den anderen Bewohnern und ihren Geschichten kommt er auf für ihn ungewohnte Weise näher. Mit schwarzem Humor und einem Blick für gleichzeitig tragische wie aberwitzige Details, hat die Autorin einen Dorfroman der besonderen Art geschrieben.

  • yellowdog

    3/5

    17.09.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein Dorf im Osten

    Der Roman Vierunddreißigster September ist relativ kurz, aber Angelika Klüssendorf schafft es in Kürze eine dichte Atmosphäre aufzubauen, die ein Dorf im Osten nach der Wende zeigt, damit auch einen gewissen Stillstand. Im Mittelpunkt steht zunächst ein älteres Paar, Walter und Hilde, die schon lange verheiratet sind. Wie der Klappentext schon andeutet, wird der schwerkranke Walter von seiner Frau getötet. Das ist aber mehr nur ein Aufhänger durch einen rasch wechselnden Blick auf die Dorfbewohner deren Eigenheiten und Beziehungen zueinander zu erzählen. Dabei ist Walter sogar als Toter noch dabei. Obwohl Angelika Klüssendorf in ihren frühen Romane Das Mädchen und April den Leser näher an die Hauptfigur kommen lässt, überzeugt Vierunddreißigster September stilistisch und wirkt kompakter als z.B. Juli Zehs Unterleuten.

  • Bewertung

    aus Brandis

    1/5

    16.10.2021

    Hörbuch (CD)

    Ungewöhnliches Buch aus ungewöhnlicher Perspektive - dennoch einfach nur verwirrend...

    Ein Dorf mit seiner Gemeinschaft im Osten Deutschlands. Der Zeit seines Lebens aufbrausende, aber dann aufgrund seines wachsenden Hirntumores lammfromme Walter wird mit von einer Axt gespaltenem Schädel aufgefunden. Seine Frau ist verschwunden. Doch was trieb sie zu dieser Tat? Bereits der Titel lässt erahnen, das dies ein Buch der besonderen Art sein könnte. Und er macht auf jeden Fall neugierig. Hatte ich aufgrund des Klappentextes eine Story mit den Auseinandersetzungen und daraus resultierenden Problemen zwischen (Ehe)Partnern erwartet, so war ich über den tatsächlichen Inhalt sehr überrascht. Utopie ist sonst nicht so meins, doch die Autorin überzeugte durch stimmige Schilderungen, so das man glauben könne, es sei wahr. Das Bild der Dorfgemeinschaft ist - wie wahrscheinlich sehr oft - ein völlig anderes, als was sich tatsächlich in den Köpfen der Menschen und hinter Mauern der Häuser darstellt. Im Dies- wie im Jenseits stehen die Akteure mit vielen Fragen. Soweit das Positive. Leider habe ich jedoch den Eindruck, das Ostdeutschland und die Ostdeutschen, insbesondere in den - einsam liegenden und "abgehängten" Dörfern - mal wieder auf die Klischees reduziert werden: arbeitsscheue Hartz-IV-Empfänger, verbohrte, dem vergangenem Regime Glaubenstreue, Versoffene, Perspektivlose, drogenabhängige Jugendliche...So etwas von einer - zumindestens den Wurzeln nach - ostdeutschen Autorin zu lesen, verstört mich etwas. Ebenfalls lässt sich ein Zusammenhang nur schwer bis fast gar nicht erkennen und ich grübele auch immer noch über die Botschaft des Ganzen. Das Buch enthält zwar einige bemerkenswerte Gedanken bzw. Zitate (meist von Walter), über die es sich nachzudenken definitiv lohnt. Aber dies wertet für mich das Gesamtwerk nicht auf. Ich habe "Vierunddreissigster September" als Hörbuch gehört und in der Hoffnung auf eine Erkenntnis auch bis zu Ende gehört, jedoch muss es wohl ab der Hälfte eher durchhalten heissen... Zu den Sprechern habe ich noch die Anmerkung, das Corinna Harforch stellenweise echt ungekonnt spricht. Denn das deutliche Einatmen vor dem Erzählen (z.B.bei der dicken Huber) war einfach nur störend. Fazit: dieses Buch hat mich gar nicht überzeugt und ich würde es weder verschenken noch empfehlen.

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