Produktbild: Der unheilige Mond
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Der unheilige Mond

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

24.08.2026

Verlag

Mentoren-Media-Verlag GmbH

Seitenzahl

324 (Printausgabe)

Dateigröße

1636 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783986412548

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

24.08.2026

Verlag

Mentoren-Media-Verlag GmbH

Seitenzahl

324 (Printausgabe)

Dateigröße

1636 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783986412548

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  • Bewertung

    5/5

    18.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der unheilige Mond von Susanne Schulz

    Das Werk "Der unheilige Mond" zeichnet sich durch eine phantasievolle Geschichte mit geschichtlichem Hintergrund aus. Es ist verletzlich, anrührend und beschreibt die Lebensgeschichten vielschichtiger Generationen. Der Autorin gelingt es Emotionen authentisch zu vermitteln, wodurch ein bedeutender Beitrag zur zeitgenössischen Literatur hergestellt wird. Frau Schulz wagt einen mutigen Blick in die Geschehnisse des zweiten Weltkrieges und greift somit eine Thema auf, das bis heute gesellschaftliche Relevanz hat. Zentrale Merkmale des Buches sind stilistische Brillanz und der Bezug zur fränkischen Heimat, wo die Autorin seit etlichen Jahren wohnt. Frau Schulz hat mit ihrem Erstlingswerk einen Roman geschrieben, den man sehr gerne in einem Stück liest.

  • rewareni

    aus wien

    5/5

    21.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Menschlichkeit

    Im Jahr 1969 kurz vor der Mondlandung verschwindet in einer kleinen fränkischen Stadt die 15 jährige Ingrid. Während ihr Vater Dr. Braun scheinbar kein wirkliches Interesse daran hat die Ermittlungen des Kommissars zu unterstützen, ist seine Frau Emmi einfach nur verzweifelt, da sie von niemanden Unterstützung bekommt und ihr Mann sich immer seltsamer verhält. Der 9 jährige Ferdi ist immer auf der Suche nach Abenteuern und da er sehr wissbegierig ist findet er immer wieder jemanden den er ausfragen kann wenn er etwas interessantes entdeckt. Viele Erzählungen aus der Vergangenheit wecken seine Neugierde und seine Streifzüge durchs Land lassen ihn Dinge entdecken, die auf ihn geheimnisvoll wirken ohne dass er dabei ahnt, dass er auf vergangene Geheimnisse aus dem Nationalsozialismus gestoßen ist. Der Roman ,,Der unheilige Mond“ von Susanne Schulz ist ein Leseereignis der besonderen Art. Die Geschichte wird ruhig und unaufgeregt erzählt und trotzdem schafft es die Autorin so viele Gefühle und Emotionen zu erzeugen, dass man einfach darin gefangen ist. Man spürt wie die Menschen, die schreckliches in den Kriegsjahren erlebt haben versuchen wollen diese Zeit hinter sich zu lassen. Sehr intensiv beschreibt sie dabei welchen Gefahren und Strapazen die Flüchtenden ausgesetzt waren und wie stark dabei der Zusammenhalt war und wie froh sie waren, dass es Menschen gegeben hat, die ihnen auf ihrem schweren Weg geholfen haben. Erschütternd dabei und sehr bildhaft waren dabei die beschriebenen Experimente, die man im Namen der Wissenschaft an den Gefangenen durchgeführt hat. Spannend dabei war, wie sich die Ereignisse aus der Vergangenheit sich bis in die Gegenwart gezogen haben. Die Charaktere der Protagonisten sind ebenfalls gut dargestellt, wo besonders der kleine Ferdi so herzlich rüber kommt wo man spürt, dass er trotz seiner Jugend ein gutes Gespür für andere Menschen hat. Seine Fragen sind oft so entzückend, dass man einfach schmunzeln muss wenn er nicht versteht warum die Erwachsenen Dinge sagen, die sie aber ganz anderes meinen. Die Geschichte spielt in einer Zeit, wo die Autorin perfekt die Stimmung eingefangen hat, wo man auf der einen Seite spürt, dass viele noch die Nachwirkungen der Nachkriegszeit spüren, wo man gegenüber Fremden, wie den ,,Zigeunern“ noch sehr misstrauisch ist, wo es aber schon Menschen gibt, die nach vorne schauen wollen und die auch schon die Jugend mit ins Boot holen wollen, damit sie von der Vergangenheit lernen können und sich die schrecklichen Ereignisse nicht mehr wieder holen. Es ist ein sehr intensiver Roman, wo man in viele berührende Geschichten eintauchen kann, wo man erschüttert ist, wie grausam Menschen sein können, aber auch wie selbstlos manche handeln, um anderen zu helfen. Ein überraschendes Ende bietet einen wundervollen Ausklang ,wo so manchen Protagonisten auf eine besondere Art und Weise doch noch zu ihrem Glück verholfen wird.

  • Bewertung

    5/5

    04.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannendes Stück Zeitgeschichte

    Für mich ist es ein Roman, der nicht nur unterhält, sondern lange und stark bewegt. Ein starkes Debüt, das ich sehr gerne weiterempfehle. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. Susanne Schulz gelingt es, die scheinbare Idylle des Sommers 1969 so lebendig zu zeichnen, dass man sich fast selbst durch die fränkische Kleinstadt bewegt. Man merkt als Leser schnell, dass hinter den freundlichen Fassaden etwas Dunkles lauert. Besonders berührt hat mich die Kombination aus dem Kriminalfall um die verschwundene Ingrid und den heimlichen Erkundungen des kleinen Ferdi. Beide Perspektiven wirken so authentisch, dass ich oft das Gefühl hatte, neben ihnen zu stehen. Die Verbindung von Gegenwart und den Schatten der NS-Vergangenheit entwickelt sich leise, aber mit großer Kraft. Was mich am meisten beeindruckt hat, Schulz schreibt spannend, aber zugleich einfühlsam. Nichts ist reißerisch, und trotzdem bleibt man dran, weil man wissen muss, was wirklich passiert ist. Für mich war es ein Glück dieses Depüt zu lesen. Ich freue mich schon auf weitere Werke und werde die Schriftstellerin im Auge behalten.

  • Bewertung

    5/5

    02.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und aufschlussreich

    Die Autorin versteht es nicht nur, das Panoptikum einer fränkischen Kleinstadt wunderbar vor uns auszubreiten, sie schildert auch sehr genau die Vorgänge innerhalb eines Stadttheaters, in diesem Fall des Theaters in Königsberg. Auch die dortige Gegend breitet sich vor dem geistigen Auge aus: die Ostsee, die nahe Kurische Nehrung. Auch Hintergründe der ersten Mondlandung lernen wir kennen. Man bleibt als Leser immer dran, will wissen, wie es weitergeht. Ein hervorragendes Buch, eignet sich sehr gut als Weihnachtsgeschenk.

  • Bewertung

    5/5

    20.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Filmreif

    Es ist Sommer, es ist heiß und etwas braut sich zusammen. Kreisförmig zieht es einen hinein in den Strudel dieser Geschichte, und selbst wenn man sich vornimmt, nach dem nächsten Kapitel aufzuhören, liest man weiter. Dieses Werk entfaltet viele Ebenen: Da sind die Figuren mit ihren je eigenen Lebensgeschichten mal harmlos, mal brutal, da ist die Behaglichkeit der Sechzigerjahre, unter deren Oberfläche die Gespenster der Vergangenheit lauern. Da finden sich Zeitgeschichte und das heikle Thema der Zusammenarbeit zwischen den USA und nationalsozialistischen Wissenschaftlern, von der Autorin mutig ausgebreitet und mit großem Sachverstand recherchiert. Das Buch ist zugleich ein Panoptikum einer fränkischen Kleinstadt, mit ihrem Friseursalon Israel, dem Café Hoff, der Buchhandlung der Charlotte Erl, dem Lehrer Henneberg, dem Museumsleiter, dem italienischen Eisverkäufer und all dem bunten Leben der Wirtschaftswunderjahre. Wer zur Boomer-Generation gehört, fühlt sich sofort in die eigene Kindheit zurückversetzt. Es ist Sommer. Es ist heiß. Man genießt das Leben. Doch unter der Oberfläche schwelt eine Geschichte, die einen nicht loslässt. Die Figur, die mich am meisten berührt hat, ist Sacherli Reinhardt, der Sinto mit KZ Vergangenheit. Mehr sei hier nicht verraten, nur so viel: Man möchte seine Geschichte weitererzählen. Stattdessen möchte ich das Buch von Herzen empfehlen. Es ist filmreif! Das Cover ist kongenial: Es zeigt die Hitze des Hochsommers in vermutlich fränkischer Landschaft. Im blauen Dunst braut sich etwas zusammen – besser, man sucht bald einen Unterstand. Ein großartiges Debüt von Susanne Schulz!

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