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Produktbild: Der schwarze Kater
Band 198 Neu
Artikelbild von Der schwarze Kater
Edgar Allan Poe

1. Der schwarze Kater

Der schwarze Kater

Aus der Reihe Gruselkabinett
2
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

1911

Gesprochen von

Christoph Jablonka + weitere

Spieldauer

1 Stunde und 22 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

25.09.2026

Hörtyp

Hörspiel

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

55

Verlag

Titania Medien

Sprache

Deutsch

EAN

4251777718650

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

1911

Gesprochen von

Spieldauer

1 Stunde und 22 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

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Erscheinungsdatum

25.09.2026

Hörtyp

Hörspiel

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

55

Verlag

Titania Medien

Sprache

Deutsch

EAN

4251777718650

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  • Bewertung

    5/5

    27.09.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    So viele Emotionen kann Grusel auslösen

    Es gibt Hörspiele, die gruseln – und es gibt solche, die einen auf eine regelrechte emotionale Achterbahnfahrt schicken. „Der schwarze Kater“ gehört für mich eindeutig zur zweiten Sorte. Natürlich ist diese Folge herrlich unheimlich, aber sie ist zugleich leidenschaftlich, tragisch, erotisch, abgründig, stellenweise sogar amüsant und vor allem ungeheuer intensiv. Ganz besonders hat mich Daniela Bette als Morella beeindruckt. Ich kann mich tatsächlich nicht erinnern, jemals eine derart ergreifende Sterbeszene in einem Hörspiel gehört zu haben. Wie sie diese Szene spielt, ist für mich schlicht oscarreif. Sie schafft es, dass man nicht nur zuhört, sondern regelrecht mit ihr leidet – und diese Momente haben mich noch lange nach dem Hören beschäftigt. Überhaupt lebt das Hörspiel von starken und durchaus widersprüchlichen Gefühlen. Besonders Gustave, der Maler, (herausragend dargestellt von Michael-Che Koch) bewegt sich mit seiner Mischung aus Leidenschaft, Erotik und Besessenheit immer wieder haarscharf an der Grenze des Erträglichen – was Poes Vorlage auch genauso angelegt hat und einen Teil des Grusels ausmacht. Und trotzdem ist die Figur nicht einfach nur abstoßend. Mal ist man fasziniert, mal angeekelt, mal hat man Mitleid, dann muss man wieder schmunzeln. Diese Ambivalenz fand ich großartig – und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Edgar Allan Poe daran seine Freude gehabt hätte. Überrascht hat mich zunächst, dass der titelgebende schwarze Kater erst nach mehr als der Hälfte des Hörspiels auftaucht. Der Spannung tut das jedoch überhaupt keinen Abbruch. Die drei Geschichten wurden so geschickt miteinander verwoben, dass sie sich wie eine einzige große Erzählung entwickeln und schließlich ganz selbstverständlich ineinandergreifen. Für mich steckt in dieser Folge außerdem viel Mut. Die Regie begnügt sich nicht mit sicherem, gefälligem Grusel, sondern traut sich, den Hörer herauszufordern, mit Erwartungen zu spielen und auch einmal ein Tabu mehr anzutasten. Gerade deshalb bleibt am Ende viel mehr zurück als ein wohliger Schauer. Ein sehr gruseliges, leidenschaftliches und überraschend emotionales Gruselkabinett – und für mich allein wegen Daniela Bettes Morella schon unbedingt hörenswert.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    26.09.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Die Rückkehr des Katers

    Julian ist eine komplizierte Persönlichkeit. Schon seine 1. Frau starb unter eigen­artigen Um­ständen. Als sich auch in seiner 2. Ehe immer mehr merk­würdige Vor­fälle er­eignen, be­ginnt er an sich zu zweifeln. Hat er selbst mit den Er­eig­nissen zu tun? Geht hier Über­natürliches vor sich? Auch für die mittlerweile bereits 198. Folge der Hörspiel-Reihe „Grusel­kabinett“ wählten die Heraus­geber wieder einen für dieses Genre ein­deutig als klassisch zu be­zeich­nenden Autor aus: Edgar Allan Poe. Der Name allein bürgt eigentlich für Qualität. Dass hier die Selbst­zweifel des Prota­gonis­ten (und Ich-Er­zählers) im Mittel­punkt stehen, ist im Grusel- be­ziehungs­weise Horror-Be­reich viel­leicht nicht ganz so all­täglich. Der titel­gebende schwarze Kater tritt dabei erst über­ra­schend spät in der Handlung in Er­scheinung. Leider macht aber in diesem Fall die sonst von mir in dieser Hör­spiel-Reihe schon oft sehr ge­lobte Hör­buch-Um­setzung einen Strich durch die Rechnung. Die Sprech­weise des Sprechers des Ich-Er­zählers (Christoph Jablonka) konnte mich nicht einmal an­nähernd über­zeugen. Der Tonfall wirkt voll­kommen über­trieben und un­glaubhaft. Dazu kommt eine in meinen Ohren schreck­liche Hin­ter­grund-Musik. Beides wirkt so störend, dass ich mehrmals zu­rück­spulen musste, um dem Inhalt folgen zu können. Erst­mals in dieser Reihe muss ich die akus­tische Um­setzung der Story als miss­lungen be­zeichnen. Das trübt den Genuss der Ge­schichte leider er­heblich. Fazit: Bedauerlicherweise wird die Hörspiel-Umsetzung der zugrundeliegenden Story in dieser Folge der sonst so guten Reihe nicht gerecht.

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