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Ich und andere Irrtümer

Die Psychologie der Selbsterkenntnis

»Erkenne dich selbst!« Dieses Motto des antiken Orakels von Delphi lebt bis heute in den Köpfen vieler Menschen fort. Doch unser Ich ist viel facettenreicher und wandlungsfähiger, als es uns subjektiv erscheint. Anhand vieler Studien und praktischer Beispiele illustriert der Wissenschaftsjournalist Steve Ayan, wie unser Selbstbild entsteht und warum es verzerrt, ja oft sogar falsch ist.

Sie wollen ihr wahres Ich verstehen, um im Einklang damit glücklich zu werden. Doch was, wenn es gar kein wahres Ich gibt? Wie wir uns selbst wahrnehmen, hat weitreichende Folgen für unser Denken, Fühlen und Handeln. Statt ein vermeintlich genaues Profil unseres Ichs zu zeichnen, sollten wir uns die nötige Offenheit bewahren, um die zu werden, die wir sein können. Steve Ayan bietet uns auf Basis der neuesten psychologischen Forschung einen faszinierenden Einblick in die Wissenschaft der Persönlichkeit und Selbsterkenntnis.
Portrait
Steve Ayan, geboren 1971, ist Psychologe und Wissenschaftsautor/-journalist. Der langjährige Redakteur der Zeitschrift »Gehirn & Geist« in Heidelberg gilt als ein genauer Kenner der Neuropsychologie und Bewusstseinsforschung.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 303
Erscheinungsdatum 08.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-96353-3
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 20,3/12,9/3 cm
Gewicht 384 g
Auflage 2. Auflage
Buch (Paperback)
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Kundenbewertungen

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Inhalt sehr lohnenswert, Form etwas anstrengend
von einer Kundin/einem Kunden aus Potsdam am 06.06.2019

Im Kern geht es hier um folgende Fragen: Wer bin ich? Was ist das Ich? Wie führe ich ein gutes Leben? Kann ich nur ein gutes Leben führen, wenn ich mich ganz genau kenne und so authentisch wie möglich lebe? Ayan zeigt hier anhand psychologischer Studien, dass wir uns selbst, das Ich, nicht sonderlich gut erkennen und auch n... Im Kern geht es hier um folgende Fragen: Wer bin ich? Was ist das Ich? Wie führe ich ein gutes Leben? Kann ich nur ein gutes Leben führen, wenn ich mich ganz genau kenne und so authentisch wie möglich lebe? Ayan zeigt hier anhand psychologischer Studien, dass wir uns selbst, das Ich, nicht sonderlich gut erkennen und auch nicht sehr realistisch bewerten können. Hier stehen Glaubenssätze, Annahmen, Moral, Rollen, Erinnerung, Gedächtnis, innere Motive; Wünsche und vieles mehr "im Weg" und verzerren die Wahrnehmung. Selbsttäuschung sei tief verwurzelt. Es gehe im praktischen auch nicht darum, die Wahrheit über sich selbst zu erkennen, denn wer sich sehr realistisch einschätze, neige zu "milder Schwermut". Um ein gutes Leben zu führen sei daher z.B. eher hilfreich, sich ein wenig "schön zu denken", um damit handlungsfähig und frohgemut zu sein. Dies und einige Antworten mehr, gibt es in diesem Buch zu entdecken. Ayan stellt eine Vielzahl an neueren und auch älteren Studien sowie Theorien vor. Die Studienergebnisse sind sehr interessant und einige wirklich verblüffend, manchmal durchaus auch widersprüchlich. Ayan stellt sie gegenüber und zieht daraus eigene Schlüsse. Seine Argumentation ist dabei plausibel, seine Perspektive sehr erfrischend und modern. Allerdings, so wie er selbst sagt, geht sie eher gegen den aktuellen Zeitgeist. So kann man manches sicherlich kontrovers diskutieren, ich habe hier aber vieles mitnehmen können. Abschließend gibt ein ausführliches Quellenverzeichnis, ein Personen- und Sachregister. Die Sprache ist gut verständlich. Leider ist es jedoch etwas schwierig, auch aufgrund der hohen Dichte an Informationen, die Übersicht zu wahren. Die Fülle wirkt teilweise etwas erschlagend und verwirrend. Außerdem fand ich die Strukturierung inklusive der Kapitelüberschriften nicht sehr gelungen. Sie waren für mich nicht klar genug voneinander abgegrenzt, so dass ich insgesamt manchmal den roten Faden verlor. Leider schreibt Ayan auch etwas redundant, was mich hin und wieder nervte. Nichtsdestotrotz sind hier spannende Gedanken und Erkenntnisse zu finden, die auch einen ganz praktischen Nutzen für das eigene Leben haben. Es wird klar herausgearbeitet, welche Möglichkeiten und Grenzen Selbstbetrachtung und Selbsterkenntnis haben. Menschliches Verhalten wird besser erklärbar gemacht. Und es wird deutlich, welche "Zutaten" wichtig für ein gutes Leben sind. Neben bekanntem Wissen gibt es hierbei tatsächlich einige überraschende Erkenntnisse.