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Das Mädchen aus der 1. Reihe

Unzensiert

Jana Crämer

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Beschreibung

Ihr Spiegelbild - eine einzige Problemzone. Lea kann ihre Sorgen nur vergessen, wenn sie mit ihrer besten Freundin Jule auf den Konzerten ihrer Lieblingsband in der 1. Reihe steht. Dann kann sie das Leben für einen Abend unbeschwert genießen. Lea fällt aus allen Wolken, als sich Ben, der attraktive Sänger der Band, ausgerechnet für sie interessiert. Die beiden entwickeln eine tiefe Freundschaft und Lea erfährt, dass auch Ben eine Maske trägt, die er nur bei ihr ablegen kann.

Für ihren Mut in der Kommunikation wurde Jana Crämer mit dem SignsAward18 ausgezeichnet. Ihr Roman über Psychofuck, Konzerte, Mobbing, Freundschaft und Tabuthemen ist erstmals als unzensierte Ausgabe erhältlich.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 300 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.03.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783957512987
Verlag Hockebooks
Dateigröße 756 KB
Verkaufsrang 5420

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
10
0
2
1
0

Ein Satz mit x
von Katarina Jensen aus Itzehoe am 05.05.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich NUR das Buch rezensiere. Es hat nichts mit der empfundenen Sympathie der Autorin gegenüber zu tun und sollte auch nicht auf sie bezogen werden. Jana Crämer ist ein sehr sympathischer Mensch, die mich sehr beeindruckt. Aber, jetzt das berühmte aber, das Buch hat mir nicht gefallen... Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich NUR das Buch rezensiere. Es hat nichts mit der empfundenen Sympathie der Autorin gegenüber zu tun und sollte auch nicht auf sie bezogen werden. Jana Crämer ist ein sehr sympathischer Mensch, die mich sehr beeindruckt. Aber, jetzt das berühmte aber, das Buch hat mir nicht gefallen. Die Thematik ist super. Es ist wichtig, den Leuten vor Augen zu führen, dass Übergewicht nicht nur der Auslöser bestimmter Erkrankungen ist. Sondern, sehr oft, eine Begleiterscheinung für tiefgehende Probleme. Binge Eating wird leider noch immer totgeschwiegen und die Betroffenen (zu denen ich, trotz meines eigenen Übergewichtes, aber nicht gehöre) haben selten Möglichkeiten, jemanden zu finden, der sie versteht. Mein Problem ist auch nicht die Thematik, oder das glaubwürdig dargestellte Mobbing an der Schule - sondern die unsympathischen Charaktere. Ich wurde mit Lea und Ben nicht warm. Im Gegenteil, ich konnte beide überhaupt nicht leiden. Ihre toxische Beziehung hat mich sehr gestört. Ja, das Buch ist anders, als die meisten Jugendbücher. Und ja, es hat eine gute Thematik und einen annehmen Schreibstil. Aber wenn mich die Charaktere nicht abholen können, bringt auch die beste Thematik und der beste Schreibstil nichts. Ich musste das Buch leider bei über der Hälfte abbrechen. Es war einfach nicht meins. Bewertung: Ein Satz mit x, das war wohl nix. Schade. Leider diesmal keine Leseempfehlung, daher 2 von 5 Sternen.

Musik verbindet Menschen
von Kathrin F am 02.05.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Jana Crämer erzählt hier schonungslos ehrlich und mutig ihre Geschichte und behandelt über die Protagonistin Lea die Themen Essstörung, Mobbing, Alkoholsucht Konzerte und wie sie über die Musik Anschluss und Freunde findet. Was ich toll finde, dass die Geschichte auch Mut gibt. Man muss nicht dem gesellschaftlichen Ideal entspre... Jana Crämer erzählt hier schonungslos ehrlich und mutig ihre Geschichte und behandelt über die Protagonistin Lea die Themen Essstörung, Mobbing, Alkoholsucht Konzerte und wie sie über die Musik Anschluss und Freunde findet. Was ich toll finde, dass die Geschichte auch Mut gibt. Man muss nicht dem gesellschaftlichen Ideal entsprechen, um dazuzugehören, und echte Freundschaft ist mehr als nur Äußerlichkeiten. Hat mich die erste Version schon gefesselt, so hat mich diese unzensierte Version regelrecht umgehauen.

Die Intension ist besser als das Buch
von Kyra Cade am 30.04.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Puh ... Manchmal fragt man sich, wie ehrlich eine Rezension sein darf und wie nett sie sein muss - oder man rezensiert eben gar nicht. Ich hab das Buch gehasst, der Autorin hätte ich sehr gerne mal die Meinung gesagt, genauso wie "Ben" oder besser Batomae. Und was bitteschön ist die zensierte Version, wenn das hier unzensiert is... Puh ... Manchmal fragt man sich, wie ehrlich eine Rezension sein darf und wie nett sie sein muss - oder man rezensiert eben gar nicht. Ich hab das Buch gehasst, der Autorin hätte ich sehr gerne mal die Meinung gesagt, genauso wie "Ben" oder besser Batomae. Und was bitteschön ist die zensierte Version, wenn das hier unzensiert ist? Irgendwann zwischen Wut, Enttäuschung, Unverständnis, müdem Lächeln und zig angefangenen Sätzen im Kopf, was ich alles in diese Rezension schreiben werde, wenn ich denn endlich durch bin mit dieser Lektüre, irgendwann kam ich dann dummerweise auf die Danksagungen und dann auf Batomae (von dem ich zuvor nur einmal etwas gehört hatte, keinen Song kenne und ehrlich, nach dem Buch auch nicht wirklich viel hören möchte) und dann auf die Facebookseite von Jana und ... da grinst mir dann eine lebenslustige, schlanke Frau entgegen, die vorher in ihrem Buch, das ja noch gar nicht so alt ist, erzählen möchte, wie fett und unansehnlich sie sich findet. Soll ich lachen oder kotzen? Ein Weibsstück, das nicht Size Zero hat und auf 300 Seiten jammert, sie sei dick? Und ein Sänger, der als Vorlage für Ben herhält - und alles ist ja wohl nicht erfunden, eigentlich ist gar nichts fiktiv an dem Buch oder doch - und der dann so ein arrogantes A******** ist? Klar wird im Buch aufgegriffen, dass ihn niemand versteht und jeder für arrogant hält und nur Lea zu ihm durchdringen kann und nur sie als einziger Mensch auf der Welt ihn wirklich kennt und weiß, wie er ist und alle anderen Unrecht haben, wenn sie über ihn urteilen ... baah, abgedroschener kann es nicht sein. Fanfiction pur, schöne pinke Mädchenträume, ganz viel Pathos. Man schleppt sich durch das Buch und würde vielleicht mitträumen, wenn, ja, wenn da nicht stehen würde, dass eben alles wahr ist und das Batomae Ben ist. Denn dadurch wird plötzlich alles ein bisschen anders und man muss hinterfragen: Was ist denn nun tatsächlich wahr und was ist hinzugedichtet oder gar weggelassen worden? Ben ist unsympathisch und das bleibt bis zur allerletzten Seite so und - sorry - dadurch ist es Batomae auch. Ein absolut untragbarer Kerl, der sich ein wenig selbst überschätzt, zwar supergerne Musik machen möchte, aber doch keine Ahnung hat und auch nicht mehr Zeit als nötig investieren möchte, gerne bekommt er alles vorgekaut und alle haben nach seiner Pfeife zu tanzen. Toll, dass es da eine Lea gibt, die sich ausnutzen lässt (wird im Buch auch thematisiert, doch Lea wiegelt alle Bedenken derer, die es gut mit ihr meinen, strikt ab) und einem Hobbymusiker unserer Zeit sagen muss, dass er seine Songs doch mal hochladen soll. Lachen, weinen, ungläubig dreinblicken, sich am Kopf kratzen - was soll man tun? Noch dazu ist es absolut unprofessionell und absolut dämlich, falsch und was weiß ich, was noch alles, eine einzige Person auf sage und schreibe jedem einzelnen Konzert so herauszuheben aus der Fangemeinde - genauso dämlich ist es im Übrigen, immer in der ersten Reihe zu stehen, noch dämlicher, wenn man sowieso engen Kontakt zum Objekt der Begierde hat. Zurück zum Buch, die im Klappentext versprochene Ben-Maske fällt nicht, denn liest man das Buch, kann man die Warnungen und Sorgen der Freunde rund um Lea gut verstehen, der Musiker nutze sie nur aus. Aber dass er eine Maske trägt, das muss man einfach als gegeben hinnehmen, steckt das doch in den verknallt klingenden Zeilen, wenn Lea über ihn schwärmt und natürlich keinerlei Kritik, möge sie noch so berechtigt sein, an Ben zulässt. Es mag alles der Wahrheit entsprechen oder der wilden Fantasie entsprungen sein, es ist mir egal, ganz ehrlich. Auf den ersten Seiten fand ich das Buch noch gut, je weiter ich las, desto schlechter wurde es. Nun kommt das Aber, denn bis hierher mag man zweierlei denken: Das Buch ist Mist und ich bin ein eifersüchtiges Fangirlie, das einem anderen so eine Geschichte nicht gönnt. Beides falsch. Die Geschichte liest sich ganz gut und flüssig, was auch daran liegen mag, dass sich so manche Leserin sehr gut darin einfinden und alles nacherleben kann. Gefühle, Gedanken, Zweifel, diese kleine Schwärmerei und der Wunsch, nahe an seinem Idol zu sein. Das, was sonst in Fanfiction ausgelebt wird und weshalb diese auch so gut funktioniert, das geschieht genau hier - und ist so ziemlich 1:1 genau so passiert. Das macht die Story vor allem für ein Teenagerpublikum zu einem absoluten Lesespaß - doch auch etwas Ältere dürften teilweise ihre Freude daran haben und diesen Traum durchleben bei der Lektüre. Sprachlich ist das Buch so lala. Strenge Lektoren würden sich da die Pulsadern aufschneiden und das Blut drüber ergießen, weil es holprig ist, nicht dieser glatte, flüssige Stil, diese wohlgeformten Sätze. Einige Passagen gibt es, die niemals Einzug in ein "gutes" Buch erhalten würden, aber auch das kann eine Veröffentlichung gerade ausmachen und sie lesenswert werden lassen. Es ist eine wahre Geschichte, ob ganz oder nur teilweise, sei dahingestellt. Das ist aber auch gar nicht ganz so wichtig, denn es gibt immer für beide Seiten eine Privatsphäre, die man nicht breittreten muss, ja schon gar nicht darf. Was bleibt als Fazit? Ein nettes Buch mit vielen Schwächen und einer falschen Message - man muss auch immer bedenken: Was die Protagonistin subjektiv empfindet, muss objektiv nicht genauso empfunden werden und das Gewicht macht einen Menschen nicht aus. Dennoch lesenswert, wohl eher aber für jüngeres und fast ausschließlich weibliches Lesepublikum, das träumen und in eine Story versinken möchte. Sicherlich auch für manchen verbunden mit einem Wiedererkennungseffekt, schließlich sind der Psychofuck, also das Gedankenkarussell, sich selbst klein zu machen und wertlos darzustellen, genauso wie die Anfeindungen und das Mobbing von außen hinlänglich bekannt und werden Tag für Tag von Tausenden durchlitten. Crämer hat eine wichtige Botschaft gerade für die Teenies, die sich selbst finden und lernen müssen, dass Ich zu sein nichts mit dem Gewicht zu tun hat. Da aber nur das Buch bewertet wird, bleibt die Bewertung durchschnittlich.

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