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Der Untergang des Universums

Hard Science Fiction

Milliarden Jahre lang hat sich die unsterblich gewordene Menschheit in der ganzen Galaxis ausgebreitet. Ihre größte Enttäuschung liegt darin, dass sie keine andere vernunftbegabte Spezies gefunden hat. Jetzt aber steht die Menschheit selbst vor dem Untergang, denn das Universum stirbt einen langsamen Tod. Ihre einzige Hoffnung liegt deshalb im "Rettenden Projekt". Es soll das Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße in einen Quasar verwandeln, um den Menschen auch in ihren letzten Atemzügen genug Energie zu liefern. Doch dann geschieht etwas, das niemand erwartet hätte – und die Menschheit muss sich und ihre Existenz in völlig neuem Licht betrachten.
Bonus: Die neue Biografie des Universums – wie das Weltall entstand und wie es sterben wird.

'Der Untergang des Universums' ist ein eigenständiger Roman von Brandon Q. Morris, der unabhängig von seinen anderen Büchern gelesen werden kann.
Portrait
Brandon Q. Morris, Jahrgang 1966, ist ein deutscher Physiker und Journalist und beschäftigt sich beruflich und privat schon lange mit Weltraum-Themen. Er wäre gern Astronaut geworden, musste aber aus verschiedenen Gründen auf der Erde bleiben. Ihn fasziniert besonders das "was wäre, wenn". Sein Ehrgeiz ist es deshalb, spannende Science-Fiction-Geschichten zu erzählen, die genau so passieren könnten – und vielleicht auch irgendwann Realität werden.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 324
Altersempfehlung 16 - 120
Erscheinungsdatum 05.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96357-120-6
Verlag Belle Époque
Maße (L/B/H) 20,3/12,6/2 cm
Gewicht 321 g
Verkaufsrang 38441
Buch (Taschenbuch)
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14,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Eigenständig lesbar, faszinierende Hard-SF über Millionen Jahre alte Menschen in ganz ferner Zukunft
von Julia Matos am 08.04.2019

Ein stilistisch typischer Morris-Roman mit Er-/Sie- und Gegenwartsform, Perspektivwechseln, kurzen Kapiteln, Orts- und Zeitangaben zum Kapitelbeginn. Aber inhaltlich mal ganz anders: Sein visionärstes Werk, das sich um die Reste der Menschheit in einem um viele Millionen Jahre gealterten Universum dreht. Bei diesem Roman Span... Ein stilistisch typischer Morris-Roman mit Er-/Sie- und Gegenwartsform, Perspektivwechseln, kurzen Kapiteln, Orts- und Zeitangaben zum Kapitelbeginn. Aber inhaltlich mal ganz anders: Sein visionärstes Werk, das sich um die Reste der Menschheit in einem um viele Millionen Jahre gealterten Universum dreht. Bei diesem Roman Spannung zu empfinden, setzt wissenschaftliche Neugier voraus, denn es gibt wenig klassische Action. Dies ist keine Space Opera mit Aliens und Weltraumschlachten. Es ist die Geschichte um ein leises und nahezu unbevölkertes Universum, das für seine wenigen Bewohner fast (!) keine Überraschungen und Herausforderungen mehr bietet. Von der Millionen Jahre alten Hauptfigur Kepler würde ich einen abgeklärten, rundum gebildeten, weniger naiven Charakter erwarten. Seine verspielten oder zaghaften Gedanken wirken dementsprechend nicht authentisch. Hat es mich gestört? Nein, im Gegenteil. Als Leserin möchte ich sympathisieren, mitfiebern und mich hineinversetzen können. Das gelingt super. Und mir gefällt der Humor. Es gibt eine überschaubare Anzahl weiterer geheimnisvoller oder liebenswürdiger Personen. Die Künstlichen Intelligenzen sind Garanten für Lachanfälle. Viele Textpassagen rund um astronomische Phänomene sind anspruchsvoll, für mich als Laien aber auch verständlich, bildhaft und faszinierend, fügen sich jeweils treffend in die Handlung ein. Ich hatte ein belebtes Kopfkino, konnte gut mitdenken, was Spaß machte und Interesse auf die weitere Entwicklung entfachte. Animierend und inspirierend wirken beiläufig auftretende Fragen: Wie lebt es sich, wenn Zeit im Überfluss vorhanden ist, man nicht altert, nicht an einen Körper gebunden und nahezu unsterblich ist? Welche Motivationen ergeben sich hieraus? Wie lebenswert ist das? Welchen Wert haben der eigene „Fußabdruck“ oder soziale Bindungen? Was macht angesichts technischer Möglichkeiten (z. B. Geist verschmelzen, Erinnerung „auslagern“) die eigene Identität aus? Abschließende Antworten liefert der Autor keine, aber für den geneigten Leser viele großartige Denkanstöße. Ich habe fast alles von Brandon Q. Morris gelesen, habe oft bemängelt, dass mir Liebe zum Detail fehlt. Davon ist hier reichlich vorhanden, z. B. die Hintergründe zu Namen. Ich bleibe zurück mit dem Gefühl, „geflasht“ und „berührt“ worden zu sein. Meine Erwartungen wurden übertroffen. Die Handlung geht bis 86 %, es folgt der obligatorische Anhang zu wissenschaftlichen Hintergrundinformationen, den man sich auch mit farbigen Grafiken mailen lassen kann, was ich gern nutze, um meinen Wissensschatz auf kurzweilige Weise nachhaltig zu erweitern. Der Autor kündigt im Nachwort eine Fortsetzung an. Dieses Universum bietet auch das nötige Potenzial. Hinweise zu Keplers Vergangenheit entfachen Interesse. Ich hätte gern beantwortet, welche prägenden Ereignisse die Menschheit an diesen Punkt gebracht haben. Doch man beachte: Die Rahmenhandlung und wesentliche Fragen werden zufriedenstellend abgeschlossen. Es ist möglich, dieses Werk losgelöst von allen vorhandenen und kommenden Werken zu lesen.