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Als wir träumten

Roman

Clemens Meyer

(16)
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Beschreibung

»Ein bewegendes Buch. Das Monument einer Jugend. Ein Stück Zauberei.«
Sten Nadolny

Nach den Kinderspielen kommen die Kämpfe: Rico, Mark, Paul und Daniel wachsen auf im Leipzig der Nachwendejahre, zwischen Autoklau, Alkohol und Angst, zwischen Wut und Zerstörung. Jede Nacht ziehen sie durch die Straßen. Sie feiern, sie klauen, sie fahren ihr Leben gegen die Wand. Sie sind frei und dem Leben ausgeliefert. Mit direkter, wütender, sensibler und authentischer Stimme erzählt dieser Roman von dem Traum, dass irgendwo ein besseres Leben wartet.

eine hypnotische Prosa … dieser Vorort ist die ganze Welt

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 517
Erscheinungsdatum 01.08.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-17305-1
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,4/3,3 cm
Gewicht 395 g
Auflage 9. Auflage
Verkaufsrang 21791

Buchhändler-Empfehlungen

Barbara Plagge, Thalia-Buchhandlung Hamburg, Spitaler Straße

Krass, wahrhaftig, schonungslos! Clemens Meyer ist mit diesem Leipzig-Milieu-Roman ein großer Wurf gelungen!

Als wir träumten

Julia Neubert, Thalia-Buchhandlung Dresden

Wer Clemens Meyer (1977 in Halle geboren und Wahl-Leipziger) schon einmal bei einer Lesung erlebt hat, wird sicher bemerkt haben, dass er nicht gerade zu den umgänglichen Zeitgenossen gehört. Zeitweise wirkt er ziemlich affektiert und scheut sich nicht, äußerst kritisch über den Literaturbetrieb zu sprechen. Ehrlich und ungeschönt schreibt er auch in „Als wir träumten“, seinem autobiographisch gefärbten Debütroman, von einer Jugend im Leipzig der frühen 1990er Jahre. Sein Ton ist so treffend, seine Beschreibungen derart eindringlich, weil Meyer weiß - zum Teil selbst erlebt hat - wovon er schreibt. Es sind Alkoholexzesse, die Haft in der Jugendarrestanstalt in Zeithain bei Riesa und zahlreiche Schlägereien. Meyer beschreibt eine perspektivlose Jugend, die in Gewalt und mit Hilfe von Suchtmitteln Ablenkung sucht. Beginnend mit der Episode vom Wehrkundeunterricht als FDJler bis zur letzten Geschichte vom tödlichen Unfall seines Kumpels in einem geklauten VW Jetta gelingt es Meyer den Leser mitzunehmen in eine triste Stadt, wo hoffnungslose Gestalten in schäbigen Kneipen den Frust in Hochprozentigem ertränken. Clemens Meyer ist ein sehr gutes trauriges Buch gelungen.

Kundenbewertungen

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Erzählte Jugendträume , die wir selbst einst träumten...
von einer Kundin/einem Kunden am 14.01.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Mit einer Menge Wut im Gepäck treffen wir auf die vier Jugendlichen. Alkohol, Autoklau und immer diese Wut im Bauch. Perspektivenlos taumeln Mark,Paul,Daniel und Rico durch ihre Jugend. Der Traum vom besseren Leben, der Traum vom entfliehen. Aber wie entkommt man seinem Schicksal? PhilSpasz

als wir traeumten
von einer Kundin/einem Kunden aus Pforzheim am 07.09.2014

Bin enttaeuscht. Habe mir das Buch auf grund der Rezesionen gekauft. Finde es langweilig und von weit derher geholt. Meine Kinder sind zu der selben Zeit aufgewachsen aber wie es in den Buch steht habe ich es nicht erlebt. Ueberlege ob ich es ueberhaupt bis zu Ende lese.

Als wir träumten...
von Julia Neubert aus Dresden am 11.03.2013

Wer Clemens Meyer (1977 in Halle geboren und Wahl-Leipziger) schon einmal bei einer Lesung erlebt hat, wird sicher bemerkt haben, dass er nicht gerade zu den umgänglichen Zeitgenossen gehört. Zeitweise wirkt er ziemlich affektiert und scheut sich nicht, äußerst kritisch über den Literaturbetrieb zu sprechen. Ehrlich und ungeschö... Wer Clemens Meyer (1977 in Halle geboren und Wahl-Leipziger) schon einmal bei einer Lesung erlebt hat, wird sicher bemerkt haben, dass er nicht gerade zu den umgänglichen Zeitgenossen gehört. Zeitweise wirkt er ziemlich affektiert und scheut sich nicht, äußerst kritisch über den Literaturbetrieb zu sprechen. Ehrlich und ungeschönt schreibt er auch in „Als wir träumten“, seinem autobiographisch gefärbten Debütroman, von einer Jugend im Leipzig der frühen 1990er Jahre. Sein Ton ist so treffend, seine Beschreibungen derart eindringlich, weil Meyer weiß - zum Teil selbst erlebt hat - wovon er schreibt. Es sind Alkoholexzesse, die Haft in der Jugendarrestanstalt in Zeithain bei Riesa und zahlreiche Schlägereien. Meyer beschreibt eine perspektivlose Jugend, die in Gewalt und mit Hilfe von Suchtmitteln Ablenkung sucht. Beginnend mit der Episode vom Wehrkundeunterricht als FDJler bis zur letzten Geschichte vom tödlichen Unfall seines Kumpels in einem geklauten VW Jetta gelingt es Meyer den Leser mitzunehmen in eine triste Stadt, wo hoffnungslose Gestalten in schäbigen Kneipen den Frust in Hochprozentigem ertränken. Clemens Meyer ist ein sehr gutes trauriges Buch gelungen.


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