Als wir träumten

Roman. Ausgezeichnet mit dem Rheingau Literaturpreis 2006, dem Mara-Cassens-Preis 2006 und dem Clemens-Brentano-Preis 2007

(14)
»Ein bewegendes Buch. Das Monument einer Jugend. Ein Stück Zauberei.«

Sten Nadolny

Nach den Kinderspielen kommen die Kämpfe: Rico, Mark, Paul und Daniel wachsen auf im Leipzig der Nachwendejahre, zwischen Autoklau, Alkohol und Angst, zwischen Wut und Zerstörung. Jede Nacht ziehen sie durch die Straßen. Sie feiern, sie klauen, sie fahren ihr Leben gegen die Wand. Sie sind frei und dem Leben ausgeliefert. Mit direkter, wütender, sensibler und authentischer Stimme erzählt dieser Roman von dem Traum, dass irgendwo ein besseres Leben wartet.
Portrait
Clemens Meyer, geboren 1977 in Halle / Saale, lebt in Leipzig. 2006 erschien sein Debütroman ›Als wir träumten‹, es folgten ›Die Nacht, die Lichter. Stories‹ (2008), ›Gewalten. Ein Tagebuch‹ (2010), der Roman ›Im Stein‹ (2013) sowie die Frankfurter Poetikvorlesungen ›Der Untergang der Äkschn GmbH‹ (2016). Für sein Werk erhielt Clemens Meyer zahlreiche Preise, darunter den Preis der Leipziger Buchmesse. ›Im Stein‹ stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis, wurde mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet und für den Man Booker International Prize 2017 nominiert. ›Als wir träumten‹ wurde für das Kino verfilmt sowie ›In den Gängen‹ nach einer Erzählung von Clemens Meyer, beide Filme liefen im Wettbewerb der Berlinale. Im Frühjahr 2017 erschienen die Erzählungen ›Die stillen Trabanten‹.
Literaturpreise:Premio Salerno Libro d’Europa 2017
Finalist Premio Gregor von Rezzori 2017
Longlist Man Booker International Prize 2017
Mainzer Stadtschreiber 2016
Bremer Literaturpreis 2013
Shortlist Deutscher Buchpreis 2013
Stahl-Literaturpreis, 2010
TAGEWERK-Stipendium der Guntram und Irene Rinke-Stiftung, 2009
Preis der Leipziger Buchmesse, 2008
Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg, 2007
Märkisches Stipendium für Literatur, 2007
Förderpreis zum Lessing-Preis des Freistaates Sachsen, 2007
Mara-Cassens-Preis, 2006
Rheingau-Literatur-Preis, 2006
Einladung zum Ingeborg Bachmann-Wettbewerb, 2006
Nominierung zum Preis der Leipziger Buchmesse, 2006
2. Platz MDR-Literaturwettbewerb, 2003
Literatur-Stipendium des Sächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, 2002
1. Platz MDR-Literaturwettbewerb, 2001
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 517
Erscheinungsdatum 01.08.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-17305-1
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,4/3,3 cm
Gewicht 395 g
Auflage 9
Verkaufsrang 11.930
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Barbara Plagge, Thalia-Buchhandlung Hamburg, Spitaler Straße

Krass, wahrhaftig, schonungslos! Clemens Meyer ist mit diesem Leipzig-Milieu-Roman ein großer Wurf gelungen! Krass, wahrhaftig, schonungslos! Clemens Meyer ist mit diesem Leipzig-Milieu-Roman ein großer Wurf gelungen!

„Als wir träumten“

Julia Neubert, Thalia-Buchhandlung Dresden

Wer Clemens Meyer (1977 in Halle geboren und Wahl-Leipziger) schon einmal bei einer Lesung erlebt hat, wird sicher bemerkt haben, dass er nicht gerade zu den umgänglichen Zeitgenossen gehört. Zeitweise wirkt er ziemlich affektiert und scheut sich nicht, äußerst kritisch über den Literaturbetrieb zu sprechen. Ehrlich und ungeschönt schreibt er auch in „Als wir träumten“, seinem autobiographisch gefärbten Debütroman, von einer Jugend im Leipzig der frühen 1990er Jahre. Sein Ton ist so treffend, seine Beschreibungen derart eindringlich, weil Meyer weiß - zum Teil selbst erlebt hat - wovon er schreibt. Es sind Alkoholexzesse, die Haft in der Jugendarrestanstalt in Zeithain bei Riesa und zahlreiche Schlägereien. Meyer beschreibt eine perspektivlose Jugend, die in Gewalt und mit Hilfe von Suchtmitteln Ablenkung sucht. Beginnend mit der Episode vom Wehrkundeunterricht als FDJler bis zur letzten Geschichte vom tödlichen Unfall seines Kumpels in einem geklauten VW Jetta gelingt es Meyer den Leser mitzunehmen in eine triste Stadt, wo hoffnungslose Gestalten in schäbigen Kneipen den Frust in Hochprozentigem ertränken.
Clemens Meyer ist ein sehr gutes trauriges Buch gelungen.
Wer Clemens Meyer (1977 in Halle geboren und Wahl-Leipziger) schon einmal bei einer Lesung erlebt hat, wird sicher bemerkt haben, dass er nicht gerade zu den umgänglichen Zeitgenossen gehört. Zeitweise wirkt er ziemlich affektiert und scheut sich nicht, äußerst kritisch über den Literaturbetrieb zu sprechen. Ehrlich und ungeschönt schreibt er auch in „Als wir träumten“, seinem autobiographisch gefärbten Debütroman, von einer Jugend im Leipzig der frühen 1990er Jahre. Sein Ton ist so treffend, seine Beschreibungen derart eindringlich, weil Meyer weiß - zum Teil selbst erlebt hat - wovon er schreibt. Es sind Alkoholexzesse, die Haft in der Jugendarrestanstalt in Zeithain bei Riesa und zahlreiche Schlägereien. Meyer beschreibt eine perspektivlose Jugend, die in Gewalt und mit Hilfe von Suchtmitteln Ablenkung sucht. Beginnend mit der Episode vom Wehrkundeunterricht als FDJler bis zur letzten Geschichte vom tödlichen Unfall seines Kumpels in einem geklauten VW Jetta gelingt es Meyer den Leser mitzunehmen in eine triste Stadt, wo hoffnungslose Gestalten in schäbigen Kneipen den Frust in Hochprozentigem ertränken.
Clemens Meyer ist ein sehr gutes trauriges Buch gelungen.

Sonja Hertkens, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Was das Leben nicht alles bietet... Was das Leben nicht alles bietet...

Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

großartige Sprachkunst,man fühlt mit den Personen mit, wird selbst verfolgt und geprügelt und das Lachen bleibt einem im Hals stecken. großartige Sprachkunst,man fühlt mit den Personen mit, wird selbst verfolgt und geprügelt und das Lachen bleibt einem im Hals stecken.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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0
1
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als wir traeumten
von einer Kundin/einem Kunden aus Pforzheim am 07.09.2014

Bin enttaeuscht. Habe mir das Buch auf grund der Rezesionen gekauft. Finde es langweilig und von weit derher geholt. Meine Kinder sind zu der selben Zeit aufgewachsen aber wie es in den Buch steht habe ich es nicht erlebt. Ueberlege ob ich es ueberhaupt bis zu Ende lese.

Als wir träumten...
von Julia Neubert aus Dresden am 11.03.2013

Wer Clemens Meyer (1977 in Halle geboren und Wahl-Leipziger) schon einmal bei einer Lesung erlebt hat, wird sicher bemerkt haben, dass er nicht gerade zu den umgänglichen Zeitgenossen gehört. Zeitweise wirkt er ziemlich affektiert und scheut sich nicht, äußerst kritisch über den Literaturbetrieb zu sprechen. Ehrlich und ungeschönt schreibt... Wer Clemens Meyer (1977 in Halle geboren und Wahl-Leipziger) schon einmal bei einer Lesung erlebt hat, wird sicher bemerkt haben, dass er nicht gerade zu den umgänglichen Zeitgenossen gehört. Zeitweise wirkt er ziemlich affektiert und scheut sich nicht, äußerst kritisch über den Literaturbetrieb zu sprechen. Ehrlich und ungeschönt schreibt er auch in „Als wir träumten“, seinem autobiographisch gefärbten Debütroman, von einer Jugend im Leipzig der frühen 1990er Jahre. Sein Ton ist so treffend, seine Beschreibungen derart eindringlich, weil Meyer weiß - zum Teil selbst erlebt hat - wovon er schreibt. Es sind Alkoholexzesse, die Haft in der Jugendarrestanstalt in Zeithain bei Riesa und zahlreiche Schlägereien. Meyer beschreibt eine perspektivlose Jugend, die in Gewalt und mit Hilfe von Suchtmitteln Ablenkung sucht. Beginnend mit der Episode vom Wehrkundeunterricht als FDJler bis zur letzten Geschichte vom tödlichen Unfall seines Kumpels in einem geklauten VW Jetta gelingt es Meyer den Leser mitzunehmen in eine triste Stadt, wo hoffnungslose Gestalten in schäbigen Kneipen den Frust in Hochprozentigem ertränken. Clemens Meyer ist ein sehr gutes trauriges Buch gelungen.

Erinnerungen an eine ostdeutsche Jugend
von einer Kundin/einem Kunden am 27.03.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

Meyer erzählt in seinem Roman die Geschichte einer Jungenclique in der Zeit nach der Wende. Die Jungs wachsen in Leipzig auf, verbrennen das eine oder andere rote Pioniertuch und sind zunächst vollauf begeistert von den neuen Freiheiten. Schnell aber kommt der Absturz in die Hölle aus Knast, Drogen und... Meyer erzählt in seinem Roman die Geschichte einer Jungenclique in der Zeit nach der Wende. Die Jungs wachsen in Leipzig auf, verbrennen das eine oder andere rote Pioniertuch und sind zunächst vollauf begeistert von den neuen Freiheiten. Schnell aber kommt der Absturz in die Hölle aus Knast, Drogen und Gewalt.