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Wir sind das Klima!

Wie wir unseren Planeten schon beim Frühstück retten können

Jonathan Safran Foer schafft es erneut, uns ein komplexes Thema wie die Klimakrise so nahe zu bringen wie niemand sonst. Und das Beste: Einen Lösungsansatz liefert er gleich mit.

Mit seinem Bestseller »Tiere essen« hat Jonathan Safran Foer weltweit Furore gemacht: Viele seiner Leser wurden nach der Lektüre Vegetarier oder haben zumindest ihre Ernährung überdacht. Nun nimmt Foer sich des größten Themas unserer Zeit an: dem Klimawandel. Der Klimawandel ist zu abstrakt, deshalb lässt er uns kalt. Foer erinnert an die Kraft und Notwendigkeit gemeinsamen Handelns und führt dazu anschaulich viele gelungene Beispiele an, die uns als Ansporn dienen sollen. Wir können die Welt nicht retten, ohne einem der größten CO2- und Methangas-Produzenten zu Leibe zu rücken, der Massentierhaltung. Foer zeigt einen Lösungsansatz auf, der niemandem viel abverlangt, aber extrem wirkungsvoll ist: tierische Produkte nur einmal täglich zur Hauptmahlzeit.

Foer nähert sich diesem wichtigen Thema eloquent, überzeugend, sehr persönlich und mit wachem Blick und großem Herz für die menschliche Unzulänglichkeit. Und das Beste: Seinen Lösungsansatz können Sie gleich in die Tat umsetzen.
Portrait
Jonathan Safran Foer gehört zu den profiliertesten amerikanischen Autoren der Gegenwart. Seine Romane »Alles ist erleuchtet«, »Extrem laut und unglaublich nah« und »Hier bin ich« wurden mehrfach ausgezeichnet und in 36 Sprachen übersetzt. Sein Sachbuch »Tiere essen« war ebenfalls ein internationaler Bestseller. Foer lebt in Brooklyn, New York.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 12.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05321-0
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 20,8/13,4/3,8 cm
Gewicht 461 g
Originaltitel We Are the Weather Saving the Planet Begins at Breakfast
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Stefanie Jacobs, Jan Schönherr
Verkaufsrang 2801
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Svenja Disselbeck, Thalia-Buchhandlung Hürth

Lesen Sie dieses Buch! Es gibt keinen Plan(et) B!

Fiona Pellehn, Thalia-Buchhandlung Brandenburg

Unglaublich! Ohne Moralapostel und Fingerzeig stellt dieses Buch ihre Realität auf den Kopf. Es ist so gut, dass ich mir die Aussage erlaube das niemand der dieses Buch liest sich dem Ernst der Lage entziehen kann. Motiviert ubnd bestärkt alle Parteien der Klimadiskussion.

Kundenbewertungen

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Plädoyer für unsere Zukunft
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchaltorf am 31.01.2020

Sehr empfehlenswert! Ein Plädoyer für den Glauben an unsere Zukunft.

Was werden unsere Kinder und (Ur-)Enkel über uns sagen, wenn wir – auch Du und ich – angesichts der drohenden Klimakatastrophe nichts unternehmen?
von SternchenBlau am 15.11.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

In „Wir sind das Klima“ spannt Jonathan Safran Foer einen fesselnden Bogen von einfühlsamem, persönlichen Erleben hin zur größen Aufgabe der Menschheit, dem Kampf gegen die Klimakatastrophe. Erzählerisch löst er das genial: Weil Foer selbst immer wieder sagt, dass er die Tragweite der Klimakrise nicht glauben kann, dass er selbs... In „Wir sind das Klima“ spannt Jonathan Safran Foer einen fesselnden Bogen von einfühlsamem, persönlichen Erleben hin zur größen Aufgabe der Menschheit, dem Kampf gegen die Klimakatastrophe. Erzählerisch löst er das genial: Weil Foer selbst immer wieder sagt, dass er die Tragweite der Klimakrise nicht glauben kann, dass er selbst nicht genug tut – trifft mich die gleiche Selbsterkenntnis umso härter. „Indem wir den nötigen Sprung machen, nicht im Glauben, sondern im Handeln, würden wir mehr tun, als unseren Planeten zu retten: Wir würden uns einer Rettung auch als würdig erweisen.“ Was kann ich von diesem Buch verraten, ohne sein argumentative Wucht abzuschwächen? LAUTE TÖNE Meist spuckt Foer in „Wir sind das Klima“ keine leisen Töne. Es ist die große Rhetorik, es sind die großen Themen: Gerechtigkeit, Schuld, Sühne, Leben und Tod. Leider droht uns mit der Klimakrise genau dieses: Vernichtung und Tod. Foer zieht die großen Vergleiche: 2. Weltkrieg, Raumfahrt, Shoah, D-Day, Ausrottung der Polio, die Mondlandung. Aber Foer gleitet gleitet nie ins Absurde ab. Wenn man sich das überlegt, dass knapp ein halbe Millionen Menschen alleine in den USA am Projekt Mondlandung gearbeitet haben – mit solch einem Kraftakt könnten wir der Klimakrise wirklich etwas entgegensetzen. Stattdessen echoffiert sich die Politik über streikende Schüler*innen bei „Fridays for Future“ und schnürt „Klimapäckchen“ die noch nicht einmal ihren eigenen Verpflichtungen aus dem Pariser Abkommen erfüllen werden. Wie kann man da Foer vorwerfen, dass er keine leisen Töne spuckt. Agitation? Vielleicht, aber ist das etwas verwerfliches, wenn man bedenkt, dass ExxonMobil bereits seit Ende der 1970er Jahre massive Desinformationskampagnen gegen ernstzunehmende Forschung zur Klimakrise fährt. Die lauten Töne, die Anklage, die Foer durchaus macht, nervt vielleicht auch jene, die ihr Scherflein schon beitragen, die wissen, was Flugscham ist und vegan leben. Denn das ist Foers Vorschlag, wie wir die Welt schon beim Frühstück retten können, wie der Untertitel des Buchs lautet: Wenn wir alle mindestens zwei Drittel unserer Ernährung auf vegan umstellen, können wir viel erreichen. Denn die Nutztierhaltung ist eine der größten Verursacher der Klimakrise. Letztendlich ist es eigentlich nie genug. Natürlich hat das etwas Agitation, aber die Zeit für die leisen Töne ist angesichts der drohenden Klimakatastrophe längst vorbei. „Entweder wir suchen uns aus, was wir verändern. Oder wir werden diejenigen sein, auf die sich Veränderungen auswirken: Massenmigration, Krankheiten, bewaffnete Konflikte, ein stark eingeschränkte Lebensqualität. Aber eine Zukunft ohne Veränderung wird es nicht geben. Der Luxus zu entscheiden, was wir verändern wollen, hat ein Verfallsdatum.“ GANZ LEISE TÖNE Oft sind Foers Töne aber ganz leise, fast schon gespenstig still, wenn er von seiner Familie, seiner eigenen Verantwortungen und seinen eigenen Verfehlungen spricht. Er lässt uns am Dialog mit seinem eigenen Gewissen teilhaben. Ich hatte vor der Lektüre ein Bisschen die Befürchtung, dass Foer die individuelle Verantwortung betont und die kollektive damit abmildert. Denn es ist eine Art neoliberaler Zerrspiegel, dass die Schuld beim Einzelnen und nicht bei den Strukturen gesucht wird. Foer hingegen lastet zwar jede*r von uns diese individuelle Verantwortung auf, er nimmt dabei aber die Staaten und Regularien, Verträge und Abkommen nicht aus. Was er sagt: Wandel und Veränderung funktioniert nie ohne einzelne Menschen und daher müssen wir bei uns ansetzen. Unsere Verantwortung muss Generationen und unsere Verantwortung muss global sein, wenn wir selbst noch in den Spiegel sehen können wollen. ERZÄHLKUNST DER FAKTEN Foer schöpft aus vielen Wissensbereichen, zieht Literatur und historische Ereignisse heran, die klar machen, wie viel die Menschen und die Menschheit als Ganzes erreichen – aber auch wie kapital sie scheitern können. Foer ist kundig und klug. Aber anders, als mach andere Autor*innen prahlt Foer nie mit seinem Wissen, sondern er stellt es in den Dienst der Sache. Dass es einen Saatgut-Tresor in Norwegen gibt oder Astronaut*innen nach der Erfahrungen im Weltraum durch den Overview-Effekt ihr Leben ändern, wie faszinierend Foer das erzählt, immer eingewoben in das Thema. Wie armselig sind wir, dass wir die Klimakrise bislang nicht gestoppt haben? LESEKUNST VON CHRISTOPH MARIA HERBST Auf den ersten Blick könnte man dieses Buch schon aufgrund der vielen Fakten dieses Buch für absolut ungeeignet als Hörbuch halten. Ja, es ist intensiv und ich musste es sehr konzentriert hören. Es eignet sich nicht wirklich zum Nebenbeihören und ich brauchte immer wieder Abstand davon, weil ich zugegebenermaßen vor diesen harten Fakten auch immer wieder fliehen wollte. Insgesamt ist dieses Hörbuch für mich aber ein intellektueller Hochgenuss und gleichzeitig sehr emotional. Christoph Maria Herbst liest es eindringlich, lakonisch. Manchmal wurde Herbst so nicht nur zur Stimme von Foers Gewissen, sondern auch zu der meines eigenen, wenn es um die Klimakrise geht. Brauche ich dieses Plastikdings wirklich? Jetzt hast Du schon wieder Milchprodukte gegessen! Was werden deine Enkel von Dir denken? FAZIT Bitte, bitte lesen – und dann handeln! Für mich das wichtigste Buch des Jahres, denn: „Aber es ist gar nicht der Planet, den wir retten wollen. Wir wollen das Leben auf dem Planeten retten: Die Pflanzen, die Tiere und den Menschen.“

Wir sind das Klima, ob wir wollen oder nicht
von dear_fearn aus Dresden am 16.10.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Es ist schwer, dieses Buch zu bewerten. Anders als bei einem fiktiven Roman geht es hier um uns, unsere Zukunft, unsere Heimat und was als Bedrohung immer näher rückt, ob wir es noch leugnen oder längst akzeptiert haben: die herannahende Klimakatastrophe. Deshalb ist es auch so schwer, dieses Buch als Buch zu bewerten und nicht ... Es ist schwer, dieses Buch zu bewerten. Anders als bei einem fiktiven Roman geht es hier um uns, unsere Zukunft, unsere Heimat und was als Bedrohung immer näher rückt, ob wir es noch leugnen oder längst akzeptiert haben: die herannahende Klimakatastrophe. Deshalb ist es auch so schwer, dieses Buch als Buch zu bewerten und nicht die zugrundeliegende Problemstellung, der wir uns widmen sollten, der ja aber auch eigentlich bereits der Autor fachlich begegnet ist und seine Auswertung sprachlich sehr gut aufgearbeitet an uns weitergibt. Schon mit "Tiere essen" hat Jonathan Safran Foer bewiesen, was er kann: Fakten sammeln, recherchieren, seine Ergebnisse in einem lesenswerten Werk, fernab jeder öden Schullektüre, bündeln, und für alle Menschen verständlich machen. Mit "Wir sind das Klima" ist ihm dies nun ein zweites Mal geglückt. Unser Umgang mit dem Klima ist ein komplexes Thema und obwohl 97% aller mit dessen Untersuchung betrauten Wissenschaftler zum selben Ergebnis gekommen sind, und zwar dass wir auf eine Klimakatastrophe zusteuern, gibt es dennoch Leugner. Dazu zählen Trump oder Konzernchefs aus Öl- und Kohlelobbies, aber eben auch Menschen aus unser aller Bekanntenkreis. JSF nutzt Ereignisse aus seiner eigenen, jüdischen Familiengeschichte, um dem Leser dieses Phänomen begreifbar zu machen - dass zwischen verstehen und begreifen ein Unterschied liegt. Das ganze Ausmaß kann dem Menschen auch unmöglich begreifbar werden, da wir doch von den unmittelbaren Ausmaßen unserer menschengemachten Klimaveränderung gar nicht betroffen sind - die Folgen dessen treten weit weg auf, also fällt es schwer, daran zu glauben. Was es braucht, um den entscheidenden Stoß in die richtige Richtung zu geben, ist kein Einzelfall von "hysterischer Kraft", sondern eine "Welle", die alle mitreißt, die die gemeinsame Kraft aller Menschen zusammenschließt, um ein höheres Ziel zu verfolgen: Unseren Planeten zu schützen und für kommende Generationen lebenswert zu erhalten. Und das muss gar nicht so schwer sein. JSF führt viele Faktoren auf, die das Klima beeinflussen und gegen welche wir ganz einfach sogar selbst etwas unternehmen können. Es war ein Schlag für mich, die konkrete Prozentzahl noch einmal zu hören: 51%. Ganze 51% der Schadstoffemissionen entstehen aus Massentierhaltung, wow. In diese Zahl ist sowohl die abgeholzte Fläche von Regenwald für den Futteranbau, der Ausstoß der Tiere selbst, die dadurch verdrängte Anbaufläche und der vermehrte Lastverkehr eingerechnet. Krass, was wir für Fleisch, Käse und Ei auf uns nehmen - die Erde zu vergiften. Es ist ein Luxus, in dem wir leben, und wir können der Gefährdung, die davon ausgeht, eigentlich so einfach entgegenwirken, bei jeder Mahlzeit. Natürlich wird das nicht komplett ohne staatliche Eingriffe möglich sein, aber auch wir, jeder Einzelne, können ein Teil davon sein und bereits jetzt, bevor es zu irreversiblen Folgen des Klimawandels kommt, etwas tun: viel weniger Fleisch, Milch, Käse, Ei essen, dafür mehr Gemüse, mehr Hülsenfrüchte, mehr Getreide. Sachen, die sich leichter, klimafreundlicher und nachhaltiger anbauen lassen. Seltener das Auto nutzen, Flugstrecken vermeiden. JSF beschreibt sehr bildlich, wie jede Generation darauf aus ist, mehr Besitztümer und Luxus als die vorherige Generation zu erwirtschaften. Aber ist es das denn wert, wenn wir es auf Kosten unserer einzigen Heimat tun? Wie sich unsere Handlungen verändern, wenn wir einen Blick auf unsere Erde umringt vom dunklen All oder auf unser gealtertes Ich blicken, all das sind Aspekte, die im Buch aufgearbeitet werden, um uns selbst zu verstehen und unser Verständnis für die Zukunft zu erweitern. Das Buch ist durch Christoph Maria Herbst sehr lebendig geworden, nie langatmig oder langweilig, sehr akzentuiert und verständlich eingesprochen, insgesamt wirklich sehr gut! Einzig die Zahlen sind mir schwergefallen, ich bin ein bildlicher Typ, hätte sie gern vor mir gesehen, konnte mir aber trotzdem einige merken.