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Das Freu

Wahres Glück findest du nur in der Wirklichkeit

Karl Olsberg

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Beschreibung

Nach ihrem Umzug fühlt sich Mafalda oft einsam. Ihre Stiefmutter mag sie nicht und ihr Vater ist viel unterwegs. Eines Tages bekommt sie einen Fortunator geschenkt, eine Brille, die "glücklich macht". Setzt man sie auf, taucht man in eine virtuelle Realität ein: Eine niedliche Katze erscheint, die gefüttert werden und spielen will. Mafalda ist begeistert, bis sie merkt, dass es der Katze gar nicht recht ist, wenn man die Brille absetzt. Bald ist Mafalda nicht mehr die Einzige, die dem Einfluss der Brille verfallen ist. Doch dann entdeckt sie im verwilderten Nachbargarten eine geheimnisvolle blaue Eidechse: ein Freu. Von dem magischen Tier erfährt Mafalda, wie gefährlich die Fortunatoren sind. Und dass sie etwas dagegen unternehmen muss ...

Karl Olsberg, geboren 1960, promovierte über Anwendungen Künstlicher Intelligenz, war Marketingdirektor eines TV-Senders, Geschäftsführer und erfolgreicher Gründer zweier Unternehmen in der »New Economy«. Er wurde unter anderem mit dem »eConomy Award« der Wirtschaftswoche für das beste Start Up 2000 ausgezeichnet. Heute arbeitet er als Unternehmensberater und lebt mit seiner Familie in Hamburg. Er veröffentlichte bereits zahlreiche Bücher, darunter seine Thriller »Enter« und »Delete«.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 10 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 02.09.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783492994200
Verlag Piper
Dateigröße 5823 KB
Verkaufsrang 73661

Buchhändler-Empfehlungen

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Vordergründig eine abenteuerliche, fantastische Familiengeschichte, aber eigentlich ist dieses Buch ein Plädoyer, das wirkliche Leben, echte Freunde und reale Erfahrungen der virtuellen Realität vorzuziehen. Man wird nicht glücklicher, wenn man die Realität nicht mehr sieht.

Kundenbewertungen

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Das Freu
von Manuela Hahn am 22.01.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mafalda bekommt von ihrem Vater einen Fortunator geschenkt, eine VR Brille, die die Wirklichkeit verbessert darstellt. Alles, was man dadurch sieht, erscheint viel besser als die Wirklichkeit. Zunächst ist das Mädchen begeistert, denn sie ist einsam und unglücklich, ihr Vater ist beruflich viel unterwegs und mit ihrer Stiefmutt... Mafalda bekommt von ihrem Vater einen Fortunator geschenkt, eine VR Brille, die die Wirklichkeit verbessert darstellt. Alles, was man dadurch sieht, erscheint viel besser als die Wirklichkeit. Zunächst ist das Mädchen begeistert, denn sie ist einsam und unglücklich, ihr Vater ist beruflich viel unterwegs und mit ihrer Stiefmutter versteht sie sich überhaupt nicht. Wenn sie den Fortunator trägt kann sie der Wirklichkeit entfliehen, eine virtuelle Katze animiert sie auch unangenehme Aufgaben, wie das Aufräumen ihres Zimmers oder Hausaufgaben mit Spaß und Freude anzugehen, diese Katze, die sie Kasimir nennt, erklärt ihr das sie allein sein für ihr Glück verantwortlich ist, sie muss nur wollen und immer den Fortunator tragen. Doch so richtig will sich das Glück bei Mafalda nicht einstellen, sie entfremdet sich immer mehr von ihrer Familie und diese entfremdet sich immer mehr von ihr, weil sich jeder nur noch mit seinem Fortunator beschäftigt und auch auf den Straßen und sogar in der Schule gehört das Gerät bald zum Alltag. Dann stößt Mafalda in einem Nachbargarten auf ein Freu, ein magisches Wesen das Mafalda zeigt wie schön die einfachen Dinge im Leben wirklich sind. Mafalda ist ein kluges und freundliches Mädchen, lustig und mit Flausen im Kopf, die sie immer wieder von ihren Pflichten abhalten, das kennt wohl jeder, wir wollen eine wichtige Arbeit erledigen und dann plingt das Smartphone mit einer neuen Nachricht und bevor wir uns versehen haben wir stunden in den sozialen Medien verbracht, bei Mafalda ist es ein Schmetterling vor dem Fenster oder eine mathematische Formel, die die Form einer Eidechse hat. Sie ist wie Kinder sein sollen, verträumt, fantasievoll, manchmal wild, chaotisch und wissbegierig. Doch wenn es nach ihrer Stiefmutter Eva ginge, sollte sie pflegeleicht, fleißig, ordentlich und vor allem ruhig sein. Und dabei hilft der Fortunator, den sogar schon die Allerkleinsten tragen. In unserer Realität sind es Smartphones auf denen schon Kleinkinder *kindgerechte* Spiele spielen können und damit ruhig gestellt werden. Hier hält Karl Olsberg uns Erwachsenen einen Spiegel vor, zu oft vergessen wir, was es heißt Kind zu sein und wie wichtig die Flausen im Kopf für die gesunde Entwicklung eines Kindes sind, denn sie stehen für nichts anderes als die Fantasie. Er verteufelt die Fortunatoren nicht, er rät zu einem sorgsamen Umgang damit und damit natürlich zu einem sorgsamen Umgang mit Smartphones und das alles tut er ohne erhobenen Zeigefinger. Ein absoluter Pluspunkt für das Buch. Noch dazu war das Buch sehr spannend sogar für mich als Erwachsene, seine Wortwahl ist kindgerecht und nichts in dem Buch ist wirklich beängstigend, sodass ich die Leseempfehlung für 10 – 12-jährige Leser durchaus unterschreiben kann. Was macht uns Glücklich? Die neuste Technik, die uns die Wirklichkeit vergessen lässt und alles durch eine rosarote Brille sehen lässt, oder ein Schmetterling, das Lachen eines Kindes oder ein Besuch im Zoo? Carl Oslberg beantwortet diese Frage mit seinem Buch eigentlich recht genau. Ich empfehle, dass Eltern dieses Buch auch lesen, diese Zeit sollten wir uns nehmen.

Ein großartiger Roman
von nellsche am 12.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mafalda fühlt sich nach ihrem Umzug oft einsam. Ihr Vater ist viel unterwegs und ihre Stiefmutter Eva ist alles andere als nett zu ihr. Eines Tages schenkt ihr Vater ihr einen Fortunator, eine Brille, die einen in eine virtuelle Realität schickt und glücklich macht. Zuerst ist Mafalda begeistert und auch nicht die Einzige, die d... Mafalda fühlt sich nach ihrem Umzug oft einsam. Ihr Vater ist viel unterwegs und ihre Stiefmutter Eva ist alles andere als nett zu ihr. Eines Tages schenkt ihr Vater ihr einen Fortunator, eine Brille, die einen in eine virtuelle Realität schickt und glücklich macht. Zuerst ist Mafalda begeistert und auch nicht die Einzige, die dem Einfluss der Brille verfallen ist. Doch dann entdeckt Mafalda im Nachbargarten ein Freu und ihr wird klar, dass die Brillen die Menschen nicht glücklicher machen. Dieses Buch fand ich richtig toll! Schon die Gestaltung des Buches, insbesondere der farbchangierende Einband, fand ich einfach nur schön und äußerst liebevoll. Aber auch die Geschichte selbst hat mich absolut überzeugt. Das Buch ließ sich sehr leicht und flüssig lesen und passte daher prima zu einem Jugendbuch. Dennoch ist es auch für Erwachsene sehr lesens- und empfehlenswert. Die Beschreibungen waren äußerst detailliert und bildhaft, so dass ich die Personen und die Umgebung bestens vor Augen hatte. Der Autor hat auf kleine Details geachtet und mit dessen Umschreibung ein perfektes Bild erzeugt. Ich fühlte mich mittendrin in der Geschichte bei Mafalda. Die Geschichte fand ich absolut interessant und fantasievoll und sie regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Auf der einen Seite der Fortunator, der eine virtuelle Welt erzeugt und den Menschen Glück vorgaukelt. Auf der anderen Seite das Freu, das das absolute Gegenteil von Technik war. Es war einfach toll zu lesen, was Mafalda gegen das vermeintliche virtuelle Glück tat, denn das Glück findet sich im echten Leben – und Traurigkeit gehört einfach auch zum Leben dazu. Ein großartiger Jugendroman mit einer wichtigen und aktuellen Botschaft. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Auf der Suche nach dem Glück
von La_ri am 10.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Karl Olsberg hat mit seinem Roman „Das Freu“ ein wunderbares Buch für Jung und Alt geschrieben, das den Leser sowohl in eine andere, fantastische Welt entführt, gleichzeitig aber auch zum Nachdenken anregt. Inhaltlich behandelt das Buch zwei starke Gegensätze: Mafalda bekommt von ihrem vielbeschäftigten Vater einen Fortunato... Karl Olsberg hat mit seinem Roman „Das Freu“ ein wunderbares Buch für Jung und Alt geschrieben, das den Leser sowohl in eine andere, fantastische Welt entführt, gleichzeitig aber auch zum Nachdenken anregt. Inhaltlich behandelt das Buch zwei starke Gegensätze: Mafalda bekommt von ihrem vielbeschäftigten Vater einen Fortunator geschenkt. Dieser ist ein Gerät, welches eine virtuelle Realität erzeugen und damit den Menschen glücklicher machen soll. Den Gegensatz dazu bildet das Freu, das die einsame Mafalda im Nachbargarten entdeckt und welches absolut gar nichts mit Technik zu tun hat. Neben dem wunderschönen Buchumschlag, hält auch der Inhalt viel Wundervolles bereit. Die detailreichen Beschreibungen Olsbergs lassen den Leser tief in die Welt von Mafalda eintauchen. Beim Lesen erhält man dadurch sehr oft das Gefühl, direkt neben Mafalda zu sitzen und mit ihr gemeinsam das Freu zu bestaunen. Allerdings enthält die Geschichte auch erschreckende Bezüge zur Realität, die häufig zum Nachdenken anregen. Immer wieder wird man hier mit Situationen konfrontiert, die sicherlich jeder nur allzu gut aus dem eigenen Leben kennt; so zum Beispiel durch den regelmäßigen Gebrauch unserer Smartphones. Dieses Überdenken unseres Medienkonsums ist äußerst wichtig und dringend notwendig – das verdeutlicht auch eindringlich Olsbergs Buch. Olsberg hat es hier geschafft, eine wunderschöne Geschichte zu erzählen und gleichzeitig eine wichtige Thematik aufzugreifen, über die wir alle nachdenken sollten. Einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Aus diesem Grund ganz klar fünf Sterne und eine Empfehlung für jeden, egal ob jung oder alt.


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