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Es ist Sarah

Roman

Sie kommt zu spät, atemlos lachend, sie ist voller Leben. Sie spricht zu laut, zu schnell, sie ist zu stark geschminkt, ein Moment wie in Zeitlupe: Es ist Sarah. Am Silvesterabend begegnen sie sich zum ersten Mal: die Erzählerin, eine Lehrerin und frisch getrennte junge Mutter, und Sarah, die hochbegabte und exaltierte Violinistin. Beide leben in Paris, auf den ersten Blick vielleicht das Einzige, was sie verbindet. Sarah ist temperamentvoll, impulsiv, leidenschaftlich, die Erzählerin eher kontrolliert, unauffällig. Eine Freundschaft entspinnt sich zwischen diesen unterschiedlichen Frauen, die in einem Crescendo zu einer Amour fou anhebt, die alles hinfortfegt, was die Erzählerin zuvor gelebt hat: die Trennung von ihrem Ex-Mann, ihr Hadern, ihre Selbstbeherrschung. Doch so schnell und alles verzehrend ihre Leidenschaft entflammt, desto verheerender wird die Harmonie zerstört. Als Sarah erkrankt, flieht die Erzählerin nach Triest, streift alles ab außer der Erinnerung an ihre große tragische Liebe.
Mit »Es ist Sarah« ist Pauline Delabroy-Allard ein atemberaubendes literarisches Debu¿t gelungen, das in Frankreich fu¿r Furore gesorgt hat: eine Liebesgeschichte, wie sie so noch nicht erzählt wurde. Poetisch, kraftvoll und kompromisslos beschreibt die Autorin eine Amour fou zwischen zwei Frauen, entwirft das ungeschminkte Porträt einer Liebe voller Schönheit und Schrecken. Ganz im Bann dieser melancholischen und mitreißenden Komposition verfolgt der Leser das Aufflammen und Verlöschen dieser Liebe bis zu ihrem dramatischen Schlussakkord.

»Eine ebenso sinnliche wie hypnotische Handschrift, ein gewagter Roman, ein beispielloses Porträt, das den Leser augenblicklich packt. ... Ein Buch, das man mit dem Bauch, mit dem Herzen liest. Der Leser spürt aus allernächster Nähe jede Erregung, jede leidenschaftliche Umarmung, jede Verzweiflung ... Was für eine Großtat für einen ersten Roman, den Leser mit solcher Verve in den Bann zu ziehen.« Livres
Portrait
Pauline Delabroy-Allard, 1988 geboren, erreichte 2018 mit ihrem ersten, von der Presse hochgelobten Roman »Ça raconte Sarah« die zweite Runde des Prix Goncourt und wurde mit dem Prix Envoyé par La Poste, dem Prix du Style und dem renommierten Preis der französischen Buchhändler, dem Prix des Libraires de Nancy, ausgezeichnet. Die Autorin absolvierte ein Literaturstudium und eine Ausbildung zur Buchhändlerin und lebt in Paris.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 15.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-627-00266-4
Verlag Frankfurter Verlagsanstalt
Maße (L/B/H) 21,1/13,6/2 cm
Gewicht 295 g
Originaltitel Ça raconte Sarah
Auflage 1
Übersetzer Sina de Malafosse
Verkaufsrang 75153
Buch (gebundene Ausgabe)
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22,00
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Außergewöhnliches Debüt über eine außergewöhnliche Liebe. Gefühle wie im Rausch, existenziell, impulsiv und alles verzehrend. Sehr intensives Buch...

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Eine stilistische Schönheit. Diese exzessive, wahnsinnige, zügellose, ergreifende Liebesgeschichte prescht nur so dahin. Ohne Komma, ohne Zeit zum Umblättern, oder Nachdenken werden wir mitgerissen. Das Schönste an der Story? - Die Sprache. Sarah war mir von Anfang an zu viel von Allem. Eine Person, die mir unangenehm war. Mit jeder Seite wurde sie furchtbarer. Der Abwärtstrudel der namenlosen Erzählerin war vorhersehbar und unnötig. Am Ende vom Buch ist nicht nur die Erzählerin verloren und am Ende, sondern auch der Leser. Wie kann eine Liebesgeschichte auf 130 Seiten einen nur so runterziehen. Der Letzte Satz ist da und alles ist furchtbar dunkel und trüb.

Kundenbewertungen

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Ein Orkan, der über alles hinwegfegt
von Lesendes Federvieh aus München am 04.11.2019

„Es ist Sarah“ ist die ganz besondere Geschichte, die sich zwischen Sarah und der Erzählerin entspinnt. Die eine ist impulsiv, lebenshungrig laut und extrovertiert, während die andere, eine Lehrerin und junge Mutter zurückhaltend und angepasst ist. Aus der anfänglichen Freundschaft der beiden wird eine leidenschaftliche Liebesbe... „Es ist Sarah“ ist die ganz besondere Geschichte, die sich zwischen Sarah und der Erzählerin entspinnt. Die eine ist impulsiv, lebenshungrig laut und extrovertiert, während die andere, eine Lehrerin und junge Mutter zurückhaltend und angepasst ist. Aus der anfänglichen Freundschaft der beiden wird eine leidenschaftliche Liebesbeziehung, die jedoch eine dramatische Wendung nimmt... Pauline Delabroy-Allard ist mit ihrem Debütroman ein hochemotionales Buch gelungen, ein wahres Feuerwerk über eine sehr intensive Liebe in vielen Facetten. Aus der Perspektive der Erzählerin schreibt die Autorin klar und pointiert über eine alles verzehrende Liebe, die das Leben der Erzählerin komplett auf den Kopf stellt. Durch ihren mitreißenden, spielerischen, aber dennoch kraftvollen Schreibstil kann man sich als Leser dem Wust an Emotionen, wie Leidenschaft, Verzweiflung, Tragik und auch eine daraus resultierende gewisse Abhängigkeit nicht entziehen. Ich fand diesen intensiven Wirbelwind an Gefühlen manchmal sogar etwas anstrengend. Aber dadurch spürt man natürlich auch die Sogwirkung viel besser, in der sich die Erzählerin wiederfindet. Auch die Charaktere sind detailliert und perfekt skizziert. Ich konnte mir „die Erscheinung Sarah“ bildlich vorstellen, ebenso die eher unscheinbare Erzählerin. Die beiden unternehmen eine rasante Reise mit atemberaubender Geschwindigkeit durch das Leben bis hin zum bitteren Ende. So ein Feuerwerk dieser Art habe ich bisher noch nicht gelesen. Das war auf jeden Fall ein ganz besonderes Leseerlebnis. Wer gerne einen gehaltvollen, sprachlich absolut gelungenen und emotionsgeladenen Roman lesen möchte, dem könnte „Es ist Sarah“ bestimmt gefallen. Fazit: Ein Orkan, der über alles hinwegfegt

Intensiv. Außergewöhnlich. Ungewöhnlich.
von Monika Schulte aus Hagen am 09.09.2019

Sarah und die Erzählerin lernen sich an Silvester kennen. Sarah, laut und ungestüm, immer auf der Überholspur. Zu stark geschminkt, zu impulsiv, zu schnell. Und da ist die Erzählerin, deren Namen der Leser nie erfahren wird. Die Erzählerin, eine Lehrerin mit Kind, alleinerziehend. Sie ist ruhig. Sie ist unauffällig. Die beide... Sarah und die Erzählerin lernen sich an Silvester kennen. Sarah, laut und ungestüm, immer auf der Überholspur. Zu stark geschminkt, zu impulsiv, zu schnell. Und da ist die Erzählerin, deren Namen der Leser nie erfahren wird. Die Erzählerin, eine Lehrerin mit Kind, alleinerziehend. Sie ist ruhig. Sie ist unauffällig. Die beiden verlieben sich ineinander. Eine Liebe wie ein Orkan. Eine Liebe, die über beide hinwegfegt, voller Leidenschaft, alles verzehrend. Voller Zweifel und voller Verzweiflung, voller Liebe. Diese Liebe ist zügellos. Sie verausgabt beide und doch kann die eine nicht ohne die andere. Als Sarah schwer erkrankt, flieht die Erzählerin nach Triest. Dort lebt sie allein in der Wohnung einer Freundin. Sie kann nicht aufhören an Sarah zu denken. Sie kann aber auch nicht zurück. Ob Sarah noch lebt? Ob Sarah schon tot ist? Sie weiß nicht mehr, was sie kann, was sie will. Und ihr Kind? Und wieder rollt ein Orkan über sie hinweg... "Es ist Sarah" - ein Buch geschrieben wie ein Trommelfeuer. Die Worte wie ein Orkan, der nicht nur über die beiden Protagonistinnen hinwegfegt, sondern auch über den Leser. Eine sehr intensive Sprache, in einem wilden, impulsiven Takt. Geschrieben, als würden Peitschen knallen. Keine schöne Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen, sondern die Geschichte über eine alles verzehrende Beziehung. Eine Beziehung voller Emotionen, voller Verzweiflung voller Verlangen. Tragisch. Aufwühlend. Ein intensives Buch. Ungewöhnlich. Außergewöhnlich.