Meine Filiale

Das Tal der Angst

Ein Sherlock Holmes Roman - Gebundene Ausgabe

Edition Werke der Weltliteratur - Gebundene Ausgabe Band 33

Arthur Conan Doyle

(1)
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
16,90
16,90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 7,90 €

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

16,90 €

Accordion öffnen

eBook

ab 0,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

„Professor Moriarty, das „Zentralgehirn der Unterwelt“, sendet eine verschlüsselte Botschaft an den größten Detektiv der Literaturgeschichte. Und dann geschieht noch ein grausamer Mord. Wie kann das wohl zusammen hängen? Lassen Sie sich unterhalten und erstaunen von Sir Arthur Conan Doyle.“ Redaktion Gröls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)

Arthur Conan Doyle wurde 1859 im schottischen Edinburgh geboren. Er studierte Medizin und arbeitete bis 1891 als Arzt. Danach widmete er sich dem Schreiben. Die Geschichten um Sherlock Holmes wurden in über fünfzig Sprachen übersetzt und als Filme, Theaterstücke, Hörspiele und sogar im Ballett verarbeitet. Doyle hat aber auch Science Fiction und Gedichtbände verfasst. Er starb 1930 in seinem Haus in Sussex.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 172
Erscheinungsdatum 17.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96637-097-4
Verlag Gröls Verlag
Maße (L/B/H) 22,6/17,6/2 cm
Gewicht 493 g
Auflage 1

Weitere Bände von Edition Werke der Weltliteratur - Gebundene Ausgabe

mehr
  • Band 28

    Die Sanfte Die Sanfte Fjodor M. Dostojewski
    • Die Sanfte
    • von Fjodor M. Dostojewski
    • Buch
    • 14,90
  • Band 29

    Der Doppelgänger Der Doppelgänger Fjodor M. Dostojewski
    • Der Doppelgänger
    • von Fjodor M. Dostojewski
    • Buch
    • 16,90
  • Band 30

    Drei Novellen Drei Novellen Fjodor M. Dostojewski
    • Drei Novellen
    • von Fjodor M. Dostojewski
    • Buch
    • 14,90
  • Band 31

    Erniedrigte und Beleidigte Erniedrigte und Beleidigte Fjodor M. Dostojewski
    • Erniedrigte und Beleidigte
    • von Fjodor M. Dostojewski
    • Buch
    • 24,90
  • Band 32

    Schuld und Sühne Schuld und Sühne Fjodor M. Dostojewski
    • Schuld und Sühne
    • von Fjodor M. Dostojewski
    • Buch
    • 24,90
  • Band 33

    Das Tal der Angst Das Tal der Angst Arthur Conan Doyle
    • Das Tal der Angst
    • von Arthur Conan Doyle
    • Buch
    • 16,90
  • Band 34

    Krambambuli Krambambuli Marie von Ebner-Eschenbach
    • Krambambuli
    • von Marie von Ebner-Eschenbach
    • Buch
    • 14,90
  • Band 35

    Das Gemeindekind Das Gemeindekind Marie von Ebner-Eschenbach
    • Das Gemeindekind
    • von Marie von Ebner-Eschenbach
    • Buch
    • 16,90
  • Band 36

    Das Marmorbild Das Marmorbild Joseph Freiherr Eichendorff
    • Das Marmorbild
    • von Joseph Freiherr Eichendorff
    • Buch
    • 14,90
  • Band 37

    Aus dem Leben eines Taugenichts Aus dem Leben eines Taugenichts Joseph Freiherr Eichendorff
    • Aus dem Leben eines Taugenichts
    • von Joseph Freiherr Eichendorff
    • Buch
    • 14,90
  • Band 38

    Der Gaukler der Ebene Der Gaukler der Ebene Carl Einstein (Hrsg.)
    • Der Gaukler der Ebene
    • von Carl Einstein (Hrsg.)
    • Buch
    • 16,90
  • Band 39

    Bebuquin Bebuquin Carl Einstein (Hrsg.)
    • Bebuquin
    • von Carl Einstein (Hrsg.)
    • Buch
    • 14,90

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
1
0
0
0
0

Ein verkanntes Meisterwerk
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 16.01.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wie schon im ersten Auftritt von Sherlock Holmes, so ist auch hier die Struktur des Romans in zwei Ebenen geteilt worden: Zuallererst das Verbrechen, gefolgt von einer weit umfangreicheren Rückblende, welche die Hintergründe des Mordfalls beleuchtet und den Kreis letztlich wieder schließt. Bereits dieser Aufbau, den Doyle bewuss... Wie schon im ersten Auftritt von Sherlock Holmes, so ist auch hier die Struktur des Romans in zwei Ebenen geteilt worden: Zuallererst das Verbrechen, gefolgt von einer weit umfangreicheren Rückblende, welche die Hintergründe des Mordfalls beleuchtet und den Kreis letztlich wieder schließt. Bereits dieser Aufbau, den Doyle bewusst an „Eine Studie in Scharlachrot“ angelehnt hat, sieht sich immer wieder der Kritik ausgesetzt. Viele bemängeln den Bruch in der Erzählung, die unnötigen, ausufernden Schilderungen, den zu kleinen Auftritt von Holmes. Genau diese Kritikpunkte sind es, die „Das Tal der Angst“ in meinen Augen zu einem so lesenswerten Roman machen. Stilistisch hat sich Arthur Conan Doyle weit von seinen ersten Kurzgeschichten entfernt. Vom heimeligen, kuscheligen Ohrensessel in der Baker Street, der Jagd nach Dieben, Fälschern, Erpressern oder geklauten Gänsen ist nicht viel geblieben. Stattdessen konfrontiert er den Leser mit einem mörderischen Geheimbund, der mit seinen mafiösen Methoden einen ganzen Landstrich in Angst und Schrecken versetzt. Es ist eine dreckige, von rauchenden Schloten verdunkelte Welt, in die man eintaucht. Schwarz von der geförderten Kohle, mit Verbrechern, deren Seele dieselbe Farbe haben und, die, entgegen dem zwar ebenso diabolischen, aber doch immer gesitteten Moriarty, ihre Hände mit Blut waschen. Über mehrere Seiten sieht man sich mit grausamen Morden konfrontiert, schaut man dem Treiben einer Bande zu, welche die Polizei in der Tasche und niemanden zu fürchten hat. Das Gesetz scheint fern, der Arm der Justiz zu kurz, um die „Scowrers“, so der Name der entarteten Freimaurerloge, erreichen zu können. „Das Tal der Angst“ muss auch für die damalige Leserschaft ein ziemlicher Schock gewesen sein. Wo sonst Holmes mit genialen Einfällen den Verbrechern immer wieder einen Schritt näher kam, triumphiert hier allenthalben das Böse. Es ist eine bittere Pille, welche Doyle uns schlucken lässt. Und manch einer fühlt sich in den drastischen Schilderungen gar an die Kriminalromane des „Hardboiled“-Genres erinnert. (Unter ihnen ist auch Charles Ardai, Herausgeber der „Hard Case Crime“-Serie, in der auch Doyles Titel daher nochmalig erschienen ist) Doch trotz des relativ kleinen Auftritts des großen Detektivs, fehlt es der Geschichte nicht an Raffinesse oder Cleverness. Ganz im Gegenteil: Jack McMurdo, ein Gesetzesbrecher aus Chicago, erweist sich als ebenso gewiefter, kühler Planer. Und wie Holmes, so betrachtet auch er die Dinge weit früher als jeder andere im größeren Zusammenhang. Wenn der Leser erkennt, wonach McMurdo wirklich trachtet, ist die Überraschung groß. Für mich ist Doyles Ausflug ins rauhe, sittenlose Kohlerevier von Pennsylvania (auch abseits eigener nostalgischer Verklärung) eins seiner mit Abstand besten Werke. Eine gelungene erfrischende Abwechslung, welche den von der viktorianischen Ära geprägten Detektiv Sherlock Holmes endgültig in die Moderne katapultiert und der Figur damit auch ein paar neue Facetten abringt. Kein Fest für Freunde des Whodunits, aber ein kompromissloser, knallharter Kriminalroman ohne künstlichen Aha-Effekt oder hineingepresstes Happy-End.

  • Artikelbild-0