Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens

Ein Essay

Richard David Precht

(13)
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Beschreibung


Richard David Precht beschäftigt sich mit den wichtigsten Fragen rund um das Thema »Künstliche Intelligenz« – und bezieht dabei auch die tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen durch die aktuelle Krise mit ein.

Während die drohende Klimakatastrophe und der enorme Ressourcenverbrauch der Menschheit den Planeten zerstört, machen sich Informatiker und Ingenieure daran, die Entwicklung einer Künstlichen Intelligenz voranzutreiben, die alles das können soll, was wir Menschen auch können – nur vielfach »optimierter«. Ausgehend von völlig falschen Annahmen soll den Maschinen sogar eine menschenähnliche Moral einprogrammiert werden. Richard David Precht macht uns eindringlich klar, dass das nicht möglich ist. Denn unser Leben besteht nicht aus der Abfolge vorausberechneter Schritte. Wir sind viel mehr als das.

»Prechts klugem Essay wünscht man Leser, die den Hype um die KI und manchen Digitalwahn mit ihrer natürlichen Intelligenz nun auch kritisch begreifen.«

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 15.06.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-31561-1
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 22,1/14,2/2,7 cm
Gewicht 458 g
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Verkaufsrang 7098

Buchhändler-Empfehlungen

Hobbyphilosophen aufgepasst!

Sabrina Camphausen, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein geniales Buch für diejenigen, die sich gern philosophisch weiterbilden möchten. Precht schreibt in diesem Buch eine Kritik an unsere eigene Sichtweise zum Thema künstliche Intelligenz.  Auch wenn es abschreckend wirken kann ein philosophisches Buch in die Hand zu nehmen, weil man denkt, es könnte etwas schwerer oder trockener zu lesen sein weiß der Autor wie man schwierige Sachverhalte einfach schildert.  Berühmte Theorien zum Thema Mensch werden vom Autoren zum Thema eingefügt, doch wer die Begriffe nicht kennt kann diese sehr schnell im Internet nachschauen.  Ein sehr verständlich geschriebenes Buch das nicht die künstliche Intelligenz verteufelt, sondern unseren (un)bewussten Umgang mit ihr.  Auch werden große Verfechter der künstlichen Intelligenz wie Elon Musk und Jeff Bezos dort mit ihren Ideen zu dem Thema vorgestellt um ihre Anschauung zu dem Thema kritisch zu hinterfragen. Was genau soll eine KI besser können als wir? Kann uns eine KI wirklich ersetzen und wann genau reden wir eigentlich von einer künstlichen Intelligenz, die den Menschen ablösen soll? Auch wenn Precht kritisch hinterfragt und die Meinungen der großen Firmen damit auseinandernimmt, so verteufelt er die künstliche Intelligenz nicht. Er appelliert viel mehr, sich darüber Gedanken zu machen, wie und wann wir die künstliche Intelligenz brauchen. In diesem Sinne ist es auch eine Konsumfrage ob wir wirklich die neuste Technik brauchen oder wollen und diesen Gedanken stößt Precht in seinem Buch an. Ein zum nachdenken anregendes Buch welches ich vollkommen weiterempfehlen kann. Es war eine großartige Leseerfahrung und kann sie für jeden empfehlen, der sich gerne selbstständig philosophisch fortbilden möchte.

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Laura Kist, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Richard David Precht ist ein herausragender Philosoph und Autor. Mit „Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens“ hat er ein außergewöhnliches Buch über den Aufstieg der K.I. geschaffen, in welchem er das Thema einmal aus einem ganz neuen Blickwinkel betrachtet. Die Frage ist nicht „Wird künstliche Intelligenz zu einer Utopie/Dystopie führen?“ sondern „Ist künstliche Intelligenz überhaupt so intelligent?“. Kann eine Maschine dem menschlichen Verstand jemals das Wasser reichen? Und welche Hintergedanken treiben die Forschung tatsächlich voran? Viele Autoren verlieren sich in Sci-Fi-Schwärmereien, wenn sie von K.I. dominierten Gesellschaften sprechen, nicht so Precht. Seine Denkanstöße sind frisch und gänzlich anders als die romantisierten Zukunftsvisionen der Technikliebhaber aus Silikon-Valley. Selbst als Laie kann man Prechts Schilderungen wunderbar folgen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
7
3
1
1
1

Geht so
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 10.12.2020

Leider eines seiner schwächeren Werke. Mir scheint es so, als würde der Autor vieles hinterfragen ohne dabei selbst neue Lösungsansätze zu haben (Thema KI z.b), die diese Probleme überwältigen könnten. Zwar kam es hie und da mal zur einer guten Pointe, die im Kopf hängengeblieben ist, allerdings kamen diese Erlebnisse beim Lesen... Leider eines seiner schwächeren Werke. Mir scheint es so, als würde der Autor vieles hinterfragen ohne dabei selbst neue Lösungsansätze zu haben (Thema KI z.b), die diese Probleme überwältigen könnten. Zwar kam es hie und da mal zur einer guten Pointe, die im Kopf hängengeblieben ist, allerdings kamen diese Erlebnisse beim Lesen viel zu selten vor. Trotzdem fand ich, dass die Kapitel über „Moral/ Maschinen“ und ,,Autonomes Fahren“ eines der Highlights in diesem Buch waren und mich als Leser gereizt haben, das Buch weiter zu lesen.Fazit: Ein Buch, das man sich auf jeden Fall mal durchlesen kann, aber dennoch nichts Weltbewegendes.Vor Allem verglichen mit seinen älteren Werken geht dieses Buch etwas unter.

Precht
von einer Kundin/einem Kunden aus L'Alfaz del Pi am 12.10.2020

Phantastisch, seriös, wissenschaftlich fundiert, alles stimmig geschrieben. Früher waren seine Bücher sehr philosophisch und etwas schwer verständlich. Jetzt kommt ein akademisch gebildeter Mensch wie ich gut mit und kann dem Inhalt hervorragend folgen. Das beste Buch von Precht.

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von einer Kundin/einem Kunden am 24.09.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

"Der Zweck der Durchdringung von Welt und Menschen mithilfe von KI ist nicht, Menschenleben besser zu machen, sondern Gewinne zu erzielen," schreibt Precht in diesem Essay, der die Zukunftsversprechen unserer Zeit kritisch hinterfragt. Es gehörte schon immer zu Prechts Agenda nicht die Zukunft einfach auf sich zukommen zu lasse... "Der Zweck der Durchdringung von Welt und Menschen mithilfe von KI ist nicht, Menschenleben besser zu machen, sondern Gewinne zu erzielen," schreibt Precht in diesem Essay, der die Zukunftsversprechen unserer Zeit kritisch hinterfragt. Es gehörte schon immer zu Prechts Agenda nicht die Zukunft einfach auf sich zukommen zu lassen, sondern den Menschen anzurempeln, über die Zukunft nachzudenken, zu antizipieren, sich zu fragen, welche Zukunft man eigentlich möchte und nicht zuletzt welche Zukunft eigentlich Sinn macht? Macht ein vollautomatisierter Kühlschrank wirklich Sinn, ist eine komplette Durchleuchtung des Menschen und seine Übersetzung in Zahlen und Daten wirklich erstrebenswert in Bezug auf die Frage, hey wieso gibt es mich eigentlich? Die im Silicon Valley schon fast religiös anmutenden Strömungen des Tranhumanismus und Posthumanismus scheinen die Antwort auf diese Frage darin zu sehen, dass der Mensch ein modifizierbares bzw. zu überwindendes Wesen sei, das eigentlich nur Mittel zum Zweck ist, wobei der Zweck der Fortschritt an sich ist. Precht hält in einer fast schon klassisch humanistsichen Tradition dagegen und verbindet das Ganze mit einer klugen Kritik der kapitalistischen Ästhetik, bei der er auch manchmal über das Ziel hinausschießt: "Der digitale Kapitalismus hat ein äußerst freundliches Lächeln, eine verspielte Kindergartenästhetik wie Googles Schriftzüge und einen unschuldigen Fortschrittsoptimismus wie ehemals die Jungioniere der FDJ. (aber ja das mit der Kindergartenästhetik stimmt schon, man sieht wie sich google seine KundInnen vorstellt) Ganz so mitreissend, wie einige andere Bücher, die ich von Precht gelesen habe, ist dieses Buch nicht, da es ab und an fast schon didaktisch zu Wiederholungen neigt. Der Kurzschluss jener alten Frage nach dem Sinn des Lebens und jener aktuellen nach dem Sinn Künstlicher Intelligenz ist aber eine Frage, die wir uns besser gestern als morgen stellen. Und Anregungen zum Vordenken statt zum Nachdenken gibt es in diesem wichtigen Essay genug.

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