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Der letzte Satz

Roman

Robert Seethaler

(72)
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Beschreibung

Gustav Mahler auf seiner letzten Reise – das ergreifende Porträt des Ausnahmekünstlers. Nach „Das Feld“ und „Ein ganzes Leben“ der neue Roman von Robert Seethaler.

An Deck eines Schiffes auf dem Weg von New York nach Europa sitzt Gustav Mahler. Er ist berühmt, der größte Musiker der Welt, doch sein Körper schmerzt, hat immer schon geschmerzt. Während ihn der Schiffsjunge sanft, aber resolut umsorgt, denkt er zurück an die letzten Jahre, die Sommer in den Bergen, den Tod seiner Tochter Maria, die er manchmal noch zu sehen meint. An Anna, die andere Tochter, die gerade unten beim Frühstück sitzt, und an Alma, die Liebe seines Lebens, die ihn verrückt macht und die er längst verloren hat. Es ist seine letzte Reise.
"Der letzte Satz" ist das ergreifende Porträt eines Künstlers als müde gewordener Arbeiter, dem die Vergangenheit in Form glasklarer Momente der Schönheit und des Bedauerns entgegentritt.

Robert Seethaler, geboren 1966 in Wien, ist ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und Drehbuchautor. Seine Romane "Der Trafikant" (2012) und "Ein ganzes Leben" (2014) wurden zu großen internationalen Publikumserfolgen. 2018 ist sein neuer Roman "Das Feld" erschienen. Robert Seethaler lebt in Wien und Berlin.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 03.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26788-6
Verlag Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 20,8/13,1/2 cm
Gewicht 221 g
Auflage 2
Verkaufsrang 49

Buchhändler-Empfehlungen

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein richtig schöner, kleiner Roman, in dem der Komponist und Dirigent Gustav Mahler noch einmal auf sein Leben und seine große Liebe zurückblickt. Wie man es von Robert Seethaler kennt und liebt: leicht und schnörkellos erzählt.

Was ist, was uns wirklich bewegt?

Anja Söllner, Thalia-Buchhandlung Hof

1910. Gustav Mahler, der große Komponist & Dirigent der Wiener Hofoper, verbringt seine letzte Überfahrt von Amerika nach Europa. An die Reling gelehnt, oder in Decken gewickelt, umsorgt von seiner schönen Frau Alma und einem jungen Schiffsarbeiter, sinniert er über sein Leben, welches bald vergangen sein wird. In atmosphärisch aufgeladener schöner Sprache, mit Leichtigkeit und großer Gefühle, ohne in den Kitsch abzugleiten, erfahren wir mehr über den Künstler, der Weltruhm erlangte, wofür er sogar seinen Glauben gegen den Katholizismus aufgab, um ganz die Musik zu leben. Als Alma, ihm zu entgleiten droht und Krankheit sein Leben überschattet, wird ihm klar, was Glück in seinem Leben war.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
72 Bewertungen
Übersicht
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Melancholischer Rückblick
von einer Kundin/einem Kunden am 10.08.2020

Das Büchlein (denn mit nur 128 Seiten greift hier die Verkleinerungsform wirklich) lässt uns mit Gustav Mahler an Deck eines Schiffes den Atlantik überqueren und dabei auf sein Leben zurückzublicken. Glückliche Momente, aber auch Schicksalsschläge sowie eine große Liebe, die schon Vergangenheit ist, all das können wir hier mi... Das Büchlein (denn mit nur 128 Seiten greift hier die Verkleinerungsform wirklich) lässt uns mit Gustav Mahler an Deck eines Schiffes den Atlantik überqueren und dabei auf sein Leben zurückzublicken. Glückliche Momente, aber auch Schicksalsschläge sowie eine große Liebe, die schon Vergangenheit ist, all das können wir hier mit erlesen. Das Buch liest sich leicht, ich fand es interessant und schön geschrieben und habe mich über geärgert (ich dachte bislang, dass es in Künstlerkreisen schon Geschlechtergerechtigkeit gab), Neues erfahren (u. a. Mahler traf Freud) und schöne Sätze genossen, wie etwas über das Glück mit Frau und Tochter. So richtig gefesselt hat mich das Buch aber nicht, es war schön zu lesen, keineswegs eine verlorene Lesezeit, aber nachhaltig in Erinnerung bleiben wird es mir wohl eher nicht.

Übers Meer
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 09.08.2020

Übers Meer gehen die Gedanken Gustav Mahlers. Es ist seine letzte Reise. Gezeichnet von Krankheit geht er an Deck des Schiffes seinem Leben nach. Er mag den Wind und hat den Eindruck, er wehe ihm dumme Gedanken aus dem Kopf. Er denkt an die Sommer in den Bergen, seine Töchter, seine große Liebe – Alma. Er lauscht seinen S... Übers Meer gehen die Gedanken Gustav Mahlers. Es ist seine letzte Reise. Gezeichnet von Krankheit geht er an Deck des Schiffes seinem Leben nach. Er mag den Wind und hat den Eindruck, er wehe ihm dumme Gedanken aus dem Kopf. Er denkt an die Sommer in den Bergen, seine Töchter, seine große Liebe – Alma. Er lauscht seinen Schmerzen nach, und der Vergangenheit, als er aus drei Tönen eines Vogelgezwitschers eine Melodie komponierte. Bald ist der Leser mit an Bord und gefangen in der Lebensgeschichte dieses Mannes. Mehrmals vergewissere ich mich, dass dieses Buch tatsächlich ein Roman ist; und ja, ich informiere mich auch an anderen Stellen über die Biografie dieses großen Künstlers. Die Geschichte hat mich gepackt und ich lese das Buch am Stück durch. Während herkömmliche Biografien über den Menschen, sein Leben und seine Werke Auskunft geben, gelingt es dem Autor dieses Romans, mich hineinzunehmen in die Gedankenwelt, persönliche Erinnerungen, Empfinden von Glück und Schmerz Mahlers. Wenn Robert Seethaler erzählt lohnt es sich, sich Zeit zu nehmen und zu lauschen.

Episodenhaft und pointiert
von einer Kundin/einem Kunden aus Neuss am 09.08.2020

„Ich sollte noch ein bisschen bleiben“, resümiert Robert Seethalers Protagonist, kurz bevor er auf dem Sonnendeck des Überseeschiffs „Amerika“ zusammenbricht. Krank und fiebrig befindet sich der Komponist Gustav Mahler auf seiner letzten Fahrt von New York nach Europa im Jahre 1911. In Gedanken lässt er wichtige Momente seines ... „Ich sollte noch ein bisschen bleiben“, resümiert Robert Seethalers Protagonist, kurz bevor er auf dem Sonnendeck des Überseeschiffs „Amerika“ zusammenbricht. Krank und fiebrig befindet sich der Komponist Gustav Mahler auf seiner letzten Fahrt von New York nach Europa im Jahre 1911. In Gedanken lässt er wichtige Momente seines Lebens Revue passieren; er sinniert über seine großen beruflichen Erfolge, aber auch die privaten Schicksalsschläge. Die innere Rückschau des Künstlers wirkt episodenhaft kurz, aber pointiert, in Seethalers typischem, verknappten Schreibstil. Kurz angestrahlt blitzen Erinnerungen auf an vergangene Ereignisse und rufen vielfältige Gefühle in ihm wach, die Liebe zu seiner Ehefrau Alma und Tochter Anna, vor allem aber seine Liebe zur Musik. Der Autor lässt deutlich spüren, wie besessen Mahler gearbeitet hat und wie schwer es ihm nun fällt, seine krankheitsbedingte Schwäche zu akzeptieren. In seinem neuen Roman ist es einmal kein unbekannter Protagonist, dessen Schicksal die Leser nachdenklich werden lässt, sondern das eines berühmten Genies. Was mag Gustav Mahler in seinen letzten Lebenswochen durch den Kopf gegangen sein? Wieviel hätte er noch komponieren können? Seethaler wagt einen Versuch, sich in Mahlers Gedankenwelt zu versetzen.

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