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Produktbild: Der letzte Satz

Der letzte Satz Roman

Aus der Reihe Kleine Reihe Hanser
177

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2021

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18,2/12,2/1,4 cm

Gewicht

155 g

Farbe

Silbergrau / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49310-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2021

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18,2/12,2/1,4 cm

Gewicht

155 g

Farbe

Silbergrau / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49310-4

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Boockpicker

    Orell Füssli Book Circle Community

    4/5

    14.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Meeresrauschen in den Ohren

    Auf seiner letzten Fahrt von New York nach Europa sitzt Gustav Mahler dick in Decken eingehüllt auf dem Sonnendeck der Amerika. Krank, erschöpft, mit fiebrigen Träumen und Schmerzen sinniert er beim Blick ins unendliche Wasser über sein Leben. In seinen Erinnerungen nimmt er innerlich Abschied von Konzerten, von seiner Liebe Alma und seiner Tochter Anna. Eine besinnliche Lebens- und Abschiedsreise, die das Wirken und die Eigenarten des Komponisten lebendig beschreibt. «Es muss schrecklich sein, zu verdursten, dachte er. Aber jedes Sterben ist schrecklich. Wie hättest du es gerne»? (13) «Mit leisem Staunen dachte Mahler an diese Zeit. Wie jung er damals war. Es kam ihm vor, als läge das alles ein Leben weit zurück. Man schlägt einen Ton an, und der schwingt dann weiter im Raum. Und trägt doch schon das Ende in sich». (33) «Vielleicht war es die Energie, die sich aus dem Widerstand erhebt, eine Art sture Wut, die das Orchester an seine Grenzen und darüber hinaus trieb. Er hatte es oft erlebt: Verzweiflung, Verweigerung, Zusammenbruch, letztendlich aber Durchbruch und Auflösung. Zumindest solange die Wut und die Kraft reichten». (58) «Es gibt keine Hilfe, dachte er. Und es gibt keinen Trost, man ist alleine in dieser Welt». (101) «Alles war voller Leben. Selbst der Tod war nur eine Idee der Lebenden. Solange man ihn sich vorstellen konnte, war er noch nicht da». (108) «Es ging heimwärts, das war alles. Der Unterschied zu früheren Reisen war bloss, dass dies seine letzte sein würde». (114)

  • Bewertung

    aus Vaihingen

    2/5

    09.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Doppeldeutigkeit des Buchtitels

    Nach der Lektüre von "Ein ganzes Leben" und weiterer Seethaler-Bücher hatte ich unter diesem Titel doch eine tiefer gehende Geschichte um Gustav Mahler erwartet. Stattdessen führt Seethaler nur literarisch etwas ausgemalt aus, wie tragisch Mahlers Leben endete. Neben dem Tod seiner Tochter litt er unter der Selbst-Täuschung, seine optisch hübsche Frau liebe ihn. Dabei lassen ihre Liebschaften neben Werfel, Gropius, Kokoschka etc. den Schluss zu, jeweils nur in den berühmten Namen verliebt zu sein. Sprachlich überzeugt Seethaler, aber der historisch vorgegebene Inhalt allein reicht eben nicht, daraus Literatur entstehen zu lassen. Er wurde eher zum Glatteis für den Autor.

  • Bewertung

    aus Nettersheim

    5/5

    03.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schönheit in der Musik eingefangen

    „Der letzte Satz“ ist mein erstes Buch von Seethaler und hat mich sehr beeindruckt. Mahler auf seiner letzten Reise, von Amerika nach Europa zurück, Amerika, wo er immer große Erfolge feierte und wo er sich auch gerne aufhielt. Doch nun, erst in den Fünfzigern, ist er krank und im Fieber und sieht er dem Ende des Lebens entgegen, viele Erinnerungen stellen sich ein. Erinnerungen an seine schöpferischen Momente, die ihm Glück bereiteten, weil er in ihnen etwas erkennen konnte über die Welt und die Wahrheiten des Lebens und was er festzuhalten versuchte in der Musik. Erinnerungen an sein Glück mit Alma, die er immer noch liebt, die er aber längst verloren hat, und das Glück mit den Kindern, der Tod seiner Tochter Maria, die er manchmal noch zu sehen glaubt. Stationen seines Lebens, seine Zeit in Wien und in den Bergen, mit Rodin in Paris und immer wieder Amerika, wo er intensiv arbeiten konnte. „ Es ist schön, man müßte es nur zu fassen kriegen“ - das ist es, was er mit seiner Musik zu erreichen versucht, die erlebte Schönheit und die flüchtigen Momente des Erkennens in Musik umsetzen! Es gibt keine Sprache über Musik, sagt er an anderer Stelle, man kann nur die Musik erleben! Das hat der Autor wunderbar poetisch umgesetzt, dieses schöpferische Sein herauszuarbeiten, um vielleicht Eine Ahnung zu bekommen von diesem großen Genie Mahler, ein Mann, der Alma einst faszinierte, den sie aber als Ehemann nicht mehr wirklich mehr anerkennen kann. Interessant auch die Figur des Schiffsjungen an seiner Seite, der ihn umsorgt, dem er zugetan ist, weil er Interesse hat an der Musik und vor allem weil er Sinn hat für Hintergründiges. Mir hat dieser Roman außerordentlich gut gefallen, besonders die Sprache, aber auch die Thematik, wie ein Genie aus dem, was sich ihm bietet und dessen Schönheit er wahrnimmt, etwas Großartiges erschafft.

  • Bewertung

    aus Ahrensburg

    5/5

    25.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abschied eines Titans

    Gustav Mahler sitzt an Deck des Schiffes, das ihn von Amerika zurück nach Europa bringen soll. Er ist bereits schwerkrank; hat fortwährend Schmerzen und seine Lebenserwartung ist nur noch gering. Ein Schiffsjunge passt im Auftrag seiner Frau auf, dass es ihm an nichts fehlt. Im Laufe des schmalen Büchleins reflektiert Gustav Mahler sein Leben und sein Werk. Insbesondere taucht immer wieder seine tote Tochter auf, aber auch seine Frau Alma, die die große Liebe seines Lebens gewesen ist, die sich jedoch längst einem anderen zugewandt hat. Robert Seethaler gelingt es in hervorragender Weise, profunde musikalische Kenntnisse mit biographischen Elementen zu verbinden und das Wirken und das Leben des Komponisten auf diese Weise lebendig werden zu lassen. Die Reduzierung des Materials auf einen relativ überschaubaren Inhalt trägt dazu bei, dass man das Buch, die Novelle oder den Roman - je nach Lesart - schnell durchgelesen hat und sich danach erfüllt fühlt.

  • Hägar

    aus Vorderpfalz

    5/5

    10.03.2021

    Hörbuch (CD)

    kurzweiliger Genuss

    Ein berührendes Buch, das sprachlich ganz zauberhaft ist. Nach dem "Trafikanten" ein weiteres starkes Buch. So möchte ich auch schreiben können. Ein frommer Wunsch.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (177)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lea Erdtmann

    Lea Erdtmann

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf wenigen Seiten beeindruckt...

    Auf wenigen Seiten beeindruckt Seethaler mit einer emotionalen und tiefgründigen Beschreibung von Mahlers letzter Reise. Die Erinnerungen Mahlers verweben sich mit den Gedanken des Hier und Jetzt und sind dennoch klar als solche zu erkennen. Gut recherchiert und toll aufarbeitet!
  • Zum Bewerterprofil von S. Kurewitz

    S. Kurewitz

    Thalia Göttingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erinnerungen

    Beeindruckend komprimiert erzählt Robert Seethaler auf nur knapp 130 Seiten von der letzten Schiffsreise des Gustav Mahler. Sein klarer Schreibstil wird gekrönt von unglaublich leisem, feinem Humor, jedoch darf man nicht vergessen, dass das Thema des Buches vor dem Hintergrund des herannahenden Todes steht. Sein Zurückblicken fasst die wesentlichen Stationen und Höhepunkte seines außergewöhnlichen Lebens zusammen und verdeutlicht einmal mehr die Frage nach unserem Dasein und den Drang des Menschen nach immer Höherem zu streben.
  • Zum Bewerterprofil von Alex Husnik

    Alex Husnik

    Thalia Mayersche Lüdinghausen

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Poetisch, melancholisch, musikalisch, wundervoll

    Ich habe die Lektüre von "Der letzte Satz" lange vor mir hergeschoben. Weil ich Angst hatte. Angst davor, dass mich das Buch enttäuschen könnte. Ich liebe Seethalers "Ein ganzes Leben" (ich kann wohl behaupten, dass es mein Lieblingsbuch ist; seine anderen Romane mochte ich hingegen nicht so) und ich mag die Musik Gustav Mahlers. Die Gefahr einer Enttäuschung war also groß. Doch meine Furcht erwies sich als letztlich unbegründet - im Gegenteil: "Der letzte Satz" ist fantastisch komponiert, jedes Wort sitzt und die Sprache ist wunderbar poetisch-melancholisch. Der todkranke Mahler erinnert sich an einschneidende Szenen seines Lebens - dabei schweifen seine Gedanken immer wieder zu seiner Tochter Maria, die mit 5 Jahren starb. Dieses zutiefst berührende, wiederkehrende Motiv (siehe Komposition!) verdeutlicht die Wehmut, die den Text durchzieht, sowie die scheinbare Hoffnungs- und Sinnlosigkeit des Lebens. Doch wäre das Buch allzu einseitig und kein Seethaler, wenn nicht zumindest ein wenig Hoffnung aufblitzen würde - am Ende, in Form eines Schiffsjungen, der sich an Mahler erinnert, ohne dessen Musik zu kennen. So zeigt sich, dass ein Leben auch abseits eines großen Werkes Spuren hinterlassen kann. Es ist gewiss kein Zufall, dass Seethalers Buch 6 Kapitel hat - Mahlers "Kindertotenlieder" bestehen aus 5 Teilen, dem Seethaler eben noch einen letzten Satz hinzufügt (in Sinfonien werden die Abschnitte als Sätze bezeichnet). Der gesamte Text ist derart durchkomponiert und voller Symbolik und Anspielungen (vieles hat mich z.B. an Thomas Manns "Tod in Venedig" erinnern), sodass ich vor diesem großartigen Werk nur meinen Hut ziehen kann (wenn ich denn einen hätte; aber zu Mahlers Zeiten hätte ich bestimmt einen gehabt, wenn er mir nicht schon vom spitzen Kopf geflogen wäre).
  • Zum Bewerterprofil von Brunhilde Pelzer

    Brunhilde Pelzer

    Thalia Jülich

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührender und eindrucksvoller...

    Berührender und eindrucksvoller Rückblick über das Leben von Gustav Mahler.
  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Biographischer Roman.

    Großartig. Hier wrd auf (leider) wenigen Seiten ein Leben portraitiert, dass aussergewöhnlich war. Gerade das knappe Biographische, die kurzen eingefügten "Infos" über die Art zu arbeiten, Musik zu komponieren, das Private wecken das Interesse, sich mit Gustav Mahler zu befassen.

Unsere Meinungen

Bewertungen (56)

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