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Couscous mit Zimt

Aus der Reihe Debütromane in der FVA
5

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.08.2020

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,3/14,4/4 cm

Gewicht

562 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-627-00278-7

Beschreibung

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.08.2020

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,3/14,4/4 cm

Gewicht

562 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-627-00278-7

Herstelleradresse

Frankfurter Verlags-Anst.
Arndtstraße 11
60325 Frankfurt
DE

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Eine Geschichte von drei Frauen und drei Generationen - mitreißend, berührend und interessant erzählt.

https://lieslos.blog/ am 07.01.2021

Bewertungsnummer: 1424062

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es geht in dem packenden Debutroman von Elsa Koester um drei aufrechte, respektable und eigenwillige Frauen, die in ihrem Leben so allerlei mitgemacht haben. Lisa kommt in den Genuss einer Eigentumswohnung in Paris, nachdem ihre Großmutter Lucile mit über 100 Jahren und kurz danach ihre Mutter Marie an Krebs gestorben sind...zwei charakterstarke und unabhängige Frauen, deren Verhältnis alles andere als harmonisch war. Lucile hat ihre letzten Jahre zurückgezogen in dem Pariser Apartment verbracht. Ihre Begleiter waren Zigaretten, Alkohol und Bücher. Lisa weiß von ihrer Mutter Marie so Einiges aus ihrer Vergangenheit. Aber es ist eben nur eine Sicht der Dinge und wer weiß schon, ob ihr vollständig und wirklich zu trauen ist. Ihre willensstarke Großmutter Lucile musste nach der Unabhängigkeit Tunesiens mit ihren Töchtern Marie und Solange Hals über Kopf die Heimat verlassen. In Frankreich wurden sie sesshaft, aber die energiegeladene lebhafte Marie verkraftete den Weggang aus ihrem Geburtsland nie zur Gänze. Immer wieder geriet sie in der neuen Heimat aus dem Tritt, nie gelang es ihr, wirklich anzukommen und Fuss zu fassen. Marie hatte nicht nur diese qualvolle Entwurzelung, sondern auch eine aufwühlende erste Liebe zu verdauen, bevor sie schließlich vor ihrer zudringlichen Mutter Lucile nach Berlin floh, wo schließlich Lisa zur Welt kam. Nachdem Lisa nach dem Tod der beiden Frauen in Paris ankommt, um sich um den Nachlass zu kümmern und das Notwendige zu regeln, wird sie von Erinnerungen an ihre chaotische und komplizierte Familie eingeholt. Die Autorin erzählt einfühlsam, feinfühlig, voller Natürlichkeit und mit spürbarer Freude und Wärme, die die Lektüre zu einem Genuss machen. Mit scheinbarer Leichtigkeit verknüpft sie die Schicksale ihrer in all ihrer Vielschichtigkeit gezeichneten Figuren, so dass ein harmonisches und stimmiges Ganzes entsteht. Gut herausgearbeitet hat sie die transgenerationale Weitergabe von Konflikten und das Nach- und Hineinwirken vergangener Erfahrungen und Geschehnisse in die Gegenwart. Zeitweise ist es harte Kost, die es zu verdauen gilt, aber das ist der schonungslos offenen, ehrlichen und schnörkellosen Schilderung geschuldet, was meines Erachtens ein Pluspunkt des Buches ist. Die 1984 in Berlin geborene Elsa Koester hat mit „Couscous mit Zimt“ einen bewegenden, authentisch wirkenden, bildgewaltigen und lesenswerten Familienroman geschrieben, bei dem ich Neues erfuhr und den ich sehr gerne weiterempfehle. Vor der Lektüre hatte ich keine Ahnung, was der Begriff „Pied noir“ bedeutete und dass er die Algerienfranzosen meint, die nach dem Ende des Algerienkriegs 1962 in ihre ursprüngliche Heimat zurückkehrten.

Eine Geschichte von drei Frauen und drei Generationen - mitreißend, berührend und interessant erzählt.

https://lieslos.blog/ am 07.01.2021
Bewertungsnummer: 1424062
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es geht in dem packenden Debutroman von Elsa Koester um drei aufrechte, respektable und eigenwillige Frauen, die in ihrem Leben so allerlei mitgemacht haben. Lisa kommt in den Genuss einer Eigentumswohnung in Paris, nachdem ihre Großmutter Lucile mit über 100 Jahren und kurz danach ihre Mutter Marie an Krebs gestorben sind...zwei charakterstarke und unabhängige Frauen, deren Verhältnis alles andere als harmonisch war. Lucile hat ihre letzten Jahre zurückgezogen in dem Pariser Apartment verbracht. Ihre Begleiter waren Zigaretten, Alkohol und Bücher. Lisa weiß von ihrer Mutter Marie so Einiges aus ihrer Vergangenheit. Aber es ist eben nur eine Sicht der Dinge und wer weiß schon, ob ihr vollständig und wirklich zu trauen ist. Ihre willensstarke Großmutter Lucile musste nach der Unabhängigkeit Tunesiens mit ihren Töchtern Marie und Solange Hals über Kopf die Heimat verlassen. In Frankreich wurden sie sesshaft, aber die energiegeladene lebhafte Marie verkraftete den Weggang aus ihrem Geburtsland nie zur Gänze. Immer wieder geriet sie in der neuen Heimat aus dem Tritt, nie gelang es ihr, wirklich anzukommen und Fuss zu fassen. Marie hatte nicht nur diese qualvolle Entwurzelung, sondern auch eine aufwühlende erste Liebe zu verdauen, bevor sie schließlich vor ihrer zudringlichen Mutter Lucile nach Berlin floh, wo schließlich Lisa zur Welt kam. Nachdem Lisa nach dem Tod der beiden Frauen in Paris ankommt, um sich um den Nachlass zu kümmern und das Notwendige zu regeln, wird sie von Erinnerungen an ihre chaotische und komplizierte Familie eingeholt. Die Autorin erzählt einfühlsam, feinfühlig, voller Natürlichkeit und mit spürbarer Freude und Wärme, die die Lektüre zu einem Genuss machen. Mit scheinbarer Leichtigkeit verknüpft sie die Schicksale ihrer in all ihrer Vielschichtigkeit gezeichneten Figuren, so dass ein harmonisches und stimmiges Ganzes entsteht. Gut herausgearbeitet hat sie die transgenerationale Weitergabe von Konflikten und das Nach- und Hineinwirken vergangener Erfahrungen und Geschehnisse in die Gegenwart. Zeitweise ist es harte Kost, die es zu verdauen gilt, aber das ist der schonungslos offenen, ehrlichen und schnörkellosen Schilderung geschuldet, was meines Erachtens ein Pluspunkt des Buches ist. Die 1984 in Berlin geborene Elsa Koester hat mit „Couscous mit Zimt“ einen bewegenden, authentisch wirkenden, bildgewaltigen und lesenswerten Familienroman geschrieben, bei dem ich Neues erfuhr und den ich sehr gerne weiterempfehle. Vor der Lektüre hatte ich keine Ahnung, was der Begriff „Pied noir“ bedeutete und dass er die Algerienfranzosen meint, die nach dem Ende des Algerienkriegs 1962 in ihre ursprüngliche Heimat zurückkehrten.

Das Buch hat mich förmlich mitgerissen,...

Bewertung am 04.09.2020

Bewertungsnummer: 267467

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch hat mich förmlich mitgerissen, Lucile erbt eine Wohnung in Paris,die immer Bestandteil emotionaler Auseinandersetzung zwischen ihrer Mutter und Grossmutter war. Beide waren starke leidenschaftliche Persönlichkeiten, die vor nichts halt machten . Spannend und lesenswert!

Das Buch hat mich förmlich mitgerissen,...

Bewertung am 04.09.2020
Bewertungsnummer: 267467
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch hat mich förmlich mitgerissen, Lucile erbt eine Wohnung in Paris,die immer Bestandteil emotionaler Auseinandersetzung zwischen ihrer Mutter und Grossmutter war. Beide waren starke leidenschaftliche Persönlichkeiten, die vor nichts halt machten . Spannend und lesenswert!

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Couscous mit Zimt

von Elsa Koester

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Anke Sturm

Thalia Füssen

Zum Portrait

4/5

Lesenswerter Debütroman

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In ihrem Debütroman nimmt Elsa Koester die Leser*Innen mit in eine Familie, die nach der Unabhängigkeit Tunesiens nach Frankreich fliehen muss. Über drei Generationen hinweg erzählt die Autorin die Auswirkungen einer Flucht. Koester schafft es mit ihrem Schreibstil, dass man mit allen Dreien mitfiebert und auch ihre doch so gegensätzlichen Positionen versteht.
  • Anke Sturm
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Lesenswerter Debütroman

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In ihrem Debütroman nimmt Elsa Koester die Leser*Innen mit in eine Familie, die nach der Unabhängigkeit Tunesiens nach Frankreich fliehen muss. Über drei Generationen hinweg erzählt die Autorin die Auswirkungen einer Flucht. Koester schafft es mit ihrem Schreibstil, dass man mit allen Dreien mitfiebert und auch ihre doch so gegensätzlichen Positionen versteht.

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