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Noah

Von einem, der überlebte

Takis Würger

(21)
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Beschreibung


Verfolgter, Schmuggler, Häftling, Dieb, Matrose, Kämpfer, Retter. Die Geschichte eines Helden.

Noah Klieger war 13, als er sich während der deutschen Besatzung Belgiens einer jüdischen Untergrundorganisation anschloss und half, jüdische Kinder in die Schweiz zu schmuggeln. Noah Klieger war 16, als er im Morgengrauen als Häftling in Auschwitz ankam, bei Minusgraden. Noah Klieger hatte noch nie geboxt, als am Tag seiner Ankunft im Konzentrationslager gefragt wurde, ob sich Boxer unter den Häftlingen befänden und seine Hand nach oben ging. Die tägliche Sonderration Suppe für die Mitglieder der Boxstaffel von Auschwitz ließ ihn lange genug überleben. Noah Klieger war 20, als die Konzentrationslager befreit wurden. Er hat drei Todesmärsche und vier Konzentrationslager überlebt in einer Zeit, in der ein Wort, eine gehobene Hand oder ein Schritt den Tod bedeuten konnten oder das Leben. Auch in den dunklen, eiskalten Stunden fand er Hoffnung, fand er Kämpfer für den Widerstand gegen die Deutschen, fand er Verbündete, die mit ihm Kartoffeln stahlen, fand er einen Arzt, der ihm das Leben rettete, fand er List und Glück und einen letzten Laib Brot.

Takis Würger erzählt die Lebensgeschichte des Noah Klieger – von seiner Kindheit im Frankreich der 1920er Jahre, seinem Überleben in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten bis zu seinem Engagement für die Staatsgründung Israels. Der Bericht eines großen Lebens – atemberaubend gut erzählt. Eine Geschichte, die nicht vergessen werden darf.

Takis Würger, geboren 1985, berichtet als Journalist für das Nachrichtenmagazin Der Spiegel u. a. aus Afghanistan, Libyen und dem Irak. Mit seinen Reportagen gewann er zahlreiche Preise, darunter den Deutschen Reporterpreis und den CNN Journalist Award. Mit 28 Jahren ging er nach England, um an der Universität von Cambridge Ideengeschichte zu studieren. 2017 erschien sein Debütroman Der Club, der für den aspekte-Literaturpreis nominiert war und mit dem Debütpreis der lit.Cologne ausgezeichnet wurde..
Sharon Kangisser Cohen ist Herausgeberin der Zeitschrift Yad Vashem Studies und Leiterin des Eli and Diana Zborowski Centre for the Study of the Aftermath of the Holocaust am Internationalen Institut für Holocauststudien in Yad Vashem. Sie ist ehemalige wissenschaftliche Leiterin der Abteilung für Oral History des Avraham Institute of Contemporary Jewry an der Hebräischen Universität Jerusalem, wo sie auch Vorlesungen über Holocaust-Studien hält. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit den Nachkriegserfahrungen von Holocaust-Überlebenden, insbesondere mit Zeugnissen und Berichten von Überlebenden. In »Finding Their Voices« (2005) untersuchte sie, was Überlebende motivierte oder daran hinderte, von ihren Erfahrungen während der Kriegsjahre zu erzählen. Ihre jüngste Veröffentlichung »Testimony and Time: Holocaust Survivors Remember« (2014) vergleicht sie frühere und jüngere Berichte von Holocaust-Überlebenden. Sharon Kangisser Cohen publiziert auch in wissenschaftlichen Zeitschriften und ist Mitherausgebern von »Europe in the Eyes of Survivors of the Holocaust«..
Alice Klieger, 1967 geboren, ist die Nichte Noah Kliegers und hat ihn auf vielen seiner Reisen begleitet, auf denen er als Zeitzeuge von Auschwitz berichtete. Sie ist Noah Kliegers letzte Blutsverwandte.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 188
Erscheinungsdatum 01.03.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-60167-8
Verlag Penguin
Maße (L/B/H) 20,5/13/2 cm
Gewicht 290 g
Abbildungen farbige Illustrationen
Verkaufsrang 259

Buchhändler-Empfehlungen

Dorothea Bereswill, Thalia-Buchhandlung Sindelfingen

Takis Würger erzählt hier die beeindruckende Lebensgeschichte von Noah Klieger, einem Mann, der mit dem Glück vieler zufällig richtiger Entscheidungen, drei Todesmärsche und vier Konzentrationslager überleben konnte. Was für ein Lebensweg, was für eine Lebensgeschichte!

Noah Kliegers Geschichte erzählt von Takis Würger

K. Plesovskich, Thalia-Buchhandlung Cuxhaven

Kein Wort zu viel, was ich an Würgers Erzählstil besonders mah und dabei so schonungslos, grausam und wichtig. Wichtig sind vor allem die Fragen des letzten Kapitels. Fragen, die immer wieder gestellt werden müssen und gar nicht oft genug gestellt werden können. Wichtig ist auch, dass Zeitzeugen eine Stimme bekommen, weil immer mehr von ihnen nicht mehr sprechen können oder es gar nicht erst konnten

Kundenbewertungen

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Ein wichtiges Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 25.02.2021

Mit "Noah" hat Takis Würger den Lebensbericht eines der letzten Zeitzeugen des Holocaust festgehalten und startet damit auch gleich eine Debatte darüber, wie wir die Erinnerung erhalten und bewusst machen können, wenn es keine lebenden Zeitzeugen mehr gibt. Der Lebensbericht von Noah Klieger ist in zwei Abschnitte unterteilt, i... Mit "Noah" hat Takis Würger den Lebensbericht eines der letzten Zeitzeugen des Holocaust festgehalten und startet damit auch gleich eine Debatte darüber, wie wir die Erinnerung erhalten und bewusst machen können, wenn es keine lebenden Zeitzeugen mehr gibt. Der Lebensbericht von Noah Klieger ist in zwei Abschnitte unterteilt, in seine Erlebnisse in Gefangenschaft während des Krieges und die Zeit danach. Würger Schreibstil wirkt stellenweise für den ein oder anderen eventuell etwas zu nüchtern und distanziert, fängt aber im Endeffekt genau die Gefühlslage von Klieger ein, der sich, um zu überleben genau in einen solch distanzierten Zustand begeben musste. Im zweiten Teil wird dann auch der Sprachduktus entsprechend des Berichteten ein anderer. Interessant ist auch, dass die Juden nach dem Krieg und allem was sie durchmachen mussten, auch nicht immer gut behandelt wurden. Das Buch ist wahrlich keine Leichte Kost und auf keinen Fall etwas für schwache Nerven, aber es ist ein wichtiges Zeugnis und es stellt gleichzeitig die Frage danach, wie man erinnern kann, auch wenn irgendwann alle Zeitzeugen verstorben sind, einer Tatsache, der wir ins Auge sehen müssen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und Takis Würgers Schreibstil hat mich ein weiteres Mal gefesselt und begeistert. Sehr zu empfehlen ist auch das Nachwort von Alice Klieger, der Nichte Noahs, die sehr fundiert schreibt und zum Nachdenken anregt.


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