Produktbild: Nächstes Jahr in Berlin

Nächstes Jahr in Berlin

61

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.02.2021

Verlag

Urachhaus

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

21,8/14,1/2,7 cm

Gewicht

458 g

Auflage

1

Originaltitel

Nästa år i Berlin

Übersetzt von

Gisela Kosubek

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8251-5261-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.02.2021

Verlag

Urachhaus

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

21,8/14,1/2,7 cm

Gewicht

458 g

Auflage

1

Originaltitel

Nästa år i Berlin

Übersetzt von

Gisela Kosubek

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8251-5261-1

Herstelleradresse

Verlag Urachhaus
Landhausstr. 82
70190 Stuttgart
Deutschland
Email: info@urachhaus.com
Telephone: +49 711 2853200
Fax: +49 711 2853211

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Warum diese Distanz?

Bewertung aus Siegen am 04.04.2021

Bewertungsnummer: 1476992

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das fragt man sich in diesem Buch, in dem eine Tochter den Tod ihrer Mutter zu beklagen hat, deren Nähe sie in letzter Zeit gemieden hat und über deren berührende Vergangenheit sie recht wenig weiß. Ich habe aus dem Buch herausgelesen, dass die Tochter für die Mutter alles bedeutete, aber umgekehrt war dies wohl nicht der Fall. Wie konnte es so weit kommen, was ist zwischen den beiden passiert? Vielleicht hat die Mutter ihre Gefühle der Tochter gegenüber nicht zeigen können, denn sie hat so manchen Schicksalsschlag hinter sich, von denen wir nach und nach in diesem Buch erfahren. Das Buch ist weitgehend ein Rückblick auf die Kriegszeit, die Vertreibung aus Ostpreußen, eine Erinnerung an traumatische Szenen auf der Flucht, aber auch im Zusammenhang mit der Teilung Deutschlands. Historisch sehr interessant! Der Schreibstil war für mich etwas verwirrend, man musste sich immer wieder klar machen, von wem nun geschrieben wurde, z.B. Vater, war es der Vater der Autorin oder der Vater ihrer Mutter? Dann gab es immer wieder sexuelle Anspielungen, ohne dass eine entsprechende Situation vorhanden war, das Wort 'Brüste' scheint eines der Lieblingswörter zu sein, ohne dass ein Sinnzusammenhang dies erforderte. Das fand ich irgendwie störend! Oder hat es einen tieferen Sinn, der sich dem Leser aber nicht offenbart? Teilweise hatte ich einen Verdacht auf Missbrauch oder Inzest. Sehr schön fand ich die Naturbeschreibungen in diesem Buch, von Ostpreußen, von Augustenruh....sehr impulsiv und ausschmückend. Richtig warm geworden bin ich mit keinem der Charaktere, und so habe ich die Lektüre dieses Buches des öfteren unterbrochen. Ich gebe deshalb drei Sterne, mit eingeschränkter Leseempfehlung.

Warum diese Distanz?

Bewertung aus Siegen am 04.04.2021
Bewertungsnummer: 1476992
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das fragt man sich in diesem Buch, in dem eine Tochter den Tod ihrer Mutter zu beklagen hat, deren Nähe sie in letzter Zeit gemieden hat und über deren berührende Vergangenheit sie recht wenig weiß. Ich habe aus dem Buch herausgelesen, dass die Tochter für die Mutter alles bedeutete, aber umgekehrt war dies wohl nicht der Fall. Wie konnte es so weit kommen, was ist zwischen den beiden passiert? Vielleicht hat die Mutter ihre Gefühle der Tochter gegenüber nicht zeigen können, denn sie hat so manchen Schicksalsschlag hinter sich, von denen wir nach und nach in diesem Buch erfahren. Das Buch ist weitgehend ein Rückblick auf die Kriegszeit, die Vertreibung aus Ostpreußen, eine Erinnerung an traumatische Szenen auf der Flucht, aber auch im Zusammenhang mit der Teilung Deutschlands. Historisch sehr interessant! Der Schreibstil war für mich etwas verwirrend, man musste sich immer wieder klar machen, von wem nun geschrieben wurde, z.B. Vater, war es der Vater der Autorin oder der Vater ihrer Mutter? Dann gab es immer wieder sexuelle Anspielungen, ohne dass eine entsprechende Situation vorhanden war, das Wort 'Brüste' scheint eines der Lieblingswörter zu sein, ohne dass ein Sinnzusammenhang dies erforderte. Das fand ich irgendwie störend! Oder hat es einen tieferen Sinn, der sich dem Leser aber nicht offenbart? Teilweise hatte ich einen Verdacht auf Missbrauch oder Inzest. Sehr schön fand ich die Naturbeschreibungen in diesem Buch, von Ostpreußen, von Augustenruh....sehr impulsiv und ausschmückend. Richtig warm geworden bin ich mit keinem der Charaktere, und so habe ich die Lektüre dieses Buches des öfteren unterbrochen. Ich gebe deshalb drei Sterne, mit eingeschränkter Leseempfehlung.

Generationenkonflikte gut in Szene gesetzt

Bewertung am 31.03.2021

Bewertungsnummer: 1474260

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Nächstes Jahr in Berlin" von Astrid Seeberger Eine weitere Familiengeschichte der Autorin nach ihrem ersten Buch hierzu "Goodbye, Bukarest". Auch bei diesem Buch wird der Leser mit in ihre Familiengeschichte genommen. Sie mussten ihre Heimat Ostpreussen verlassen, in der sie fest verwurzelt waren. Sie begaben sich mit viel Hoffnung, auf die Suche nach einem neuen Leben. Dieses wird immer stärker durch die politischen Ereignisse geprägt und bestimmt. So manches Familiengeheimnis fand über Umwege den Weg ans Licht. Die Familienmitglieder werden sehr genau charakterisiert und entstehen mit ihrer gemeinsamen Verbundenheit vor dem Auge des Betrachters. Das Buch ist sehr einfühlsam und teils autobiografisch geschrieben. Man spürt deutlich die Verzagtheit, die Suche nach Zuflucht, die bleibende Sehnsucht und auch Zweifel. Von mir gibt es die volle Punktzahl: 5 von 5 Sternen.

Generationenkonflikte gut in Szene gesetzt

Bewertung am 31.03.2021
Bewertungsnummer: 1474260
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Nächstes Jahr in Berlin" von Astrid Seeberger Eine weitere Familiengeschichte der Autorin nach ihrem ersten Buch hierzu "Goodbye, Bukarest". Auch bei diesem Buch wird der Leser mit in ihre Familiengeschichte genommen. Sie mussten ihre Heimat Ostpreussen verlassen, in der sie fest verwurzelt waren. Sie begaben sich mit viel Hoffnung, auf die Suche nach einem neuen Leben. Dieses wird immer stärker durch die politischen Ereignisse geprägt und bestimmt. So manches Familiengeheimnis fand über Umwege den Weg ans Licht. Die Familienmitglieder werden sehr genau charakterisiert und entstehen mit ihrer gemeinsamen Verbundenheit vor dem Auge des Betrachters. Das Buch ist sehr einfühlsam und teils autobiografisch geschrieben. Man spürt deutlich die Verzagtheit, die Suche nach Zuflucht, die bleibende Sehnsucht und auch Zweifel. Von mir gibt es die volle Punktzahl: 5 von 5 Sternen.

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Nächstes Jahr in Berlin

von Astrid Seeberger

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V. Harings

Thalia Zentrale

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4/5

Eine Geschichte von Flucht und...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Geschichte von Flucht und Wiederkommen, von Familie und Liebe und von einer Selbsterkenntnis nach vielen Jahren. Einfühlsam und in schöner Sprache erzählt.
  • V. Harings
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Eine Geschichte von Flucht und...

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Eine Geschichte von Flucht und Wiederkommen, von Familie und Liebe und von einer Selbsterkenntnis nach vielen Jahren. Einfühlsam und in schöner Sprache erzählt.

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