Sei ein letztes Mal mein Held, Andrew. Ich brauche dich. Du musst mein Retter sein.
Hey, ich bin’s noch mal – ihr kennt mich noch? Ja, genau, der nerdige Idiot, der sexy Hasenmädchen hinterherrennt, mit grinsenden Katzenschwestern flirtet und nebenbei sein Leben riskiert.
Dachtet ihr, mein skurriles Abenteuer in diesem ›Wunderland‹ sei vorbei? Ähm, jap, ich auch … aber da kannte ich Toranpu Town noch nicht. Denn eben dorthin ist mein Hasenmädchen verschwunden. Und was macht der heldenhafte Andrew? Naaaa? Genau, er rennt hinterher, um es vor der bösen Roten Königin zu retten, deren Schloss sich dort befinden soll.
Den Rest müsst ihr selbst lesen, sorry. Sonst glaubt ihr mir ebenso wenig wie mein Psychiater.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Endlich habe ich es geschafft, den 2. Teil zu lesen und ich habe mich schnell gefragt, warum ich so lange damit gewartet habe.
Fanny Bechert hat es auch dieses Mal geschafft mich zu überraschen. Die Abenteuer die Andrew und seine Freunde dieses Mal bestehen mussten, waren teilweise sehr skurril und doch so genial.
Andrew ist ein toller Charakter, der ab und zu aber doch lieber seine Rosarote Brille hätte abnehmen sollen.
Ginger ist mir von Kapitel zu Kapitel sympathischer geworden und ich habe sie zum Schluss in mein Herz geschlossen.
Deedle war wie auch im ersten Band, manchmal etwas nervig, aber doch ein sehr liebenswerter Charakter.
Vincent, der Hutmacher ist ein toller Kerl, bei dem ich sehr oft schmunzeln musste.
Lola? Ja was ist mit Lola? Lest es am besten selbst….
Auch die vielen anderen Geschöpfe waren sehr detailliert beschrieben und ich konnte sie mir alle sehr gut vorstellen (auch wenn es nicht bei jedem so genau hätte sein müssen).
Fanny Bechert hat eine bildgewaltige Geschichte geschrieben, die teilweise doch etwas brutal war und ich ziemlich mit mir kämpfen musste, ob ich einfach weiterblättere oder es aushalte. Aber solche Szenen kenne ich ja aus anderen Büchern von ihr, da musste ich durch. Denn ich wollte kein Detail verpassen, das mir später vielleicht gefehlt hätte.
Andrew im Wunderland ist eine sehr gelungene Adaption von Alice im Wunderland, aber keinen falls für Kinder geeignet.
Von mir bekommt dieses Buch eine klare Leseempfehlung
Abgedrehte und äußerst unterhaltsame Märchenadaption!
Bewertung am 01.09.2021
Bewertungsnummer: 1559473
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Warum ich diesem Buch 5 Sterne gebe? Da es etwas geschafft hat, das bei mir nur wenigen Büchern gelingt – ich wollte immer weiterlesen! „Nur ein Kapitel noch ….“
Dies ist der zweite Teil der Märchenadaption. Übrigens kenne ich den ersten Teil nicht, doch das phänomenale Cover hat mich so gereizt, ich konnte nicht widerstehen und als das schöne Exemplar dann bei mir zuhause war, musste ich es gleich auspacken und lesen ^_^
Andrew, der im ersten Teil der Retter von Ludens City war, wird nun wieder in das Wunderland zurückgeholt, doch diesmal ist es nicht seine angebetete Hasendame Lola, die ihn um Hilfe bittet, sondern ihre Schwester Ginger. Lola ist verschwunden und Andrew und seine Freunde machen sich auf eine abenteuerliche Reise, die die verrücktesten Prüfungen bereithält, um die Hasendame zu retten.
Die zahlreichen Anspielungen auf Alice im Wunderland wie z.B. der Hutmacher oder die Grinse-Katze, die hier jedoch die sexy Katzenfrau Ginger darstellt, sind geschickt eingebunden.
Die Erzählung ist in der Ich-Form, was tiefe Einblicke in die Gedankenwelt von Andrew ermöglicht. Und ein Antiheld, wie er ist, sind seine Gedanken nicht gerade von Heroismus geprägt, doch das macht ihn auch so authentisch und sympathisch. Andrew ist ein, sagen wir mal liebevoll, eher einfältiger Mann – der immer wieder in Konflikt mit seiner Libido gerät, die sich zu den ungünstigsten Zeitpunkten regt – wobei seine Selbstgespräche meistens zum Brüllen sind. Gegen Schluss ist seine Schusseligkeit und Notgeilheit dann doch ein klein wenig übertrieben. Aber immerhin lernt selbst Andrew dazu, auch wenn er oft komplett auf der Leitung steht, was zu wahnwitzigen Situationen führt, wenn er irgendwann endlich die Situation checkt und stolz die Lösung präsentiert und Ginger ihm dann steckt, dass das doch offensichtlich war.
Auf der Reise durchs Wunderland geraten Andrew und seine Freunde in alle möglichen absurden Situationen. Wenn z.B. niedliche Kuscheltiere zu gruseligen Monstern mutieren. Zusammen mit dem bildhaften Erzählstil der Autorin kann man sich die Szenen richtig gut vorstellen. Meine Fantasie hat regelrecht gemalt, als würde ein Film vor meinem inneren Auge ablaufen! Manchmal wird es auch etwas brutal und durch den satirischen Erzählstil auch skurril. Oft war es lustig, manchmal einfach nur faszinierend, auf welche Ideen man so kommen kann.
Das Ende hält dann noch eine große Überraschung bereit und eine geniale Verbindung zu dem Alice im Wunderland, wie man es kennt. Dass ich die Intrigen nicht ganz durchschauen konnte, liegt wohl daran, dass ich den ersten Band (noch) nicht gelesen habe.
Zusammengefasst: Andrew im Wunderland ist eine lesenswerte Märchenadaption, die durch skurrile Situationen für viele Lacher und viel Spannung sorgt! Der bildhafte, fantasievolle, abgedrehte und amüsante Erzählstil von Fanny Bechert hat einen Unterhaltungswert, den man gelesen haben muss!
Warum muss es immer eine 'Alice' sein, wenn es auch ein nerdiger Andrew sein kann? Andrew mochte sein Leben, versank in seinen Computerspielen und war damit zufrieden. Doch da tut er es schon wieder, er folgt seiner weißen Häsin hinab in den Bau und wieder einmal muss Andrew das Wunderland retten.
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