Die schüchterne June Jones lebt in dem britischen Dorf Chalcot und ist mit Leib und Seele Bibliothekarin. Ihre besten Freunde sind die Menschen, denen sie Tag für Tag bei ihrer Arbeit begegnet: der alte Stanley, dem sie mit dem Computer hilft, Chantal, eine Schülerin, die zu Hause keine Ruhe zum Lernen hat, Leila, eine geflüchtete Frau, für die sie Kochbücher heraussucht. Außerhalb der Bibliothek bleibt June allerdings gern für sich – und in Gesellschaft ihrer Bücher. Junes wohlgeordnetes Leben gerät aus den Fugen, als die Gemeinde mit der Schließung der Bücherei droht. Und dann trifft sie auch noch Alex wieder, einen alten Schulfreund, für den sie bald ganz neue Gefühle entwickelt.
Während June alles tut, um ihre Welt aus Büchern zu retten, lernt sie viel über sich selbst – und darüber, wie wichtig Freundschaft, Gemeinschaft und nicht zuletzt die Liebe sind …
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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“Die letzte Bibliothek der Welt” hat mich mit seinem Cover direkt überzeugt. Ich liebe die überdimensionalen Buchrücken, die knallorangene Hintergrundfarbe und die kleinen lesenden Menschen. Das Cover strahlt Gemütlichkeit aus und man möchte am liebsten sofort los lesen.
Wie man dem Klappentext direkt entnehmen kann, geht es um die Bibliothekarin June Jones. Sie hat bereits in jungen Jahren, nach dem Tod ihrer Mutter, den Job in der örtlichen Bibliothek angenommen. June selbst ist sehr schüchtern und zurückhaltend und hat jedoch für alle immer ein offenes Ohr. Sie wird von den Besuchern der Bibliothek zumeist sehr geschätzt und hat für jeden das passende Buch parat. Außerhalb der Bibliothek ist June gerne für sich.
Als die Bibliothek allerdings geschlossen werden soll, muss June lernen, dass es Sachen gibt für die es sich lohnt ihre Komfortzone zu verlassen. Gemeinsam mit anderen Dorfbewohnern versucht sie die Bibliothek zu retten.
Besonders gut gefallen hat mir, wie viele unterschiedliche Persönlichkeiten im Buch zusammenkommen. Die Bibliothek besteht nicht nur aus vielen Büchern, sondern ist ein Ort an dem man Zeit verbringt und Freundschaften knüpfen kann. Die Dorfbewohner hängen an ihrer örtlichen Bibliothek und brauchen diese auch als einen Ort der Begegnung. Nur dort kommen so viele verschiedene Personen zusammen und schließen sich zusammen. Die Bibliothek ist das Herz der Stadt.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Das Buch hat sich sehr angenehm und flüssig gelesen. Die Autorin hat es geschafft ihre Liebe zu Büchern in Worte zu fassen und dabei ist ein super schöner Roman herausgekommen.
Ein wunderbares Buch über Gemeinschaft, Liebe und Zusammenhalt. Wer gerne Geschichten über eine kleine Dorfgemeinschaft liest, bei der alle über sich hinauswachsen, der sollte auf jeden Fall “Die letzte Bibliothek der Welt“ lesen.
Bewertung
aus Hummeltal
5/5
26.12.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Liebenswert und motivierend
Die Protagonistin ist eine sehr zurückhaltende, schüchterne Bibliothekarin, die die Gesellschaft von Büchern der von Menschen vorzieht. Jedes persönliche Gespräch, jede Veränderung und jede Kontaktaufnahme sind für sie eine Herausforderung. Als nun ihre Bibliothek von der Schließung bedroht ist, muss sie eine Entscheidung treffen – nimmt sie alles wie gewohnt stillschweigend hin oder ist sie bereit, für das Wichtige in ihrem Leben zu kämpfen.
Dieses Buch zeigt herrlich die vielfältigsten Charaktere auf und wie wenig man oft Menschen kennt, obwohl man ihnen ständig begegnet. Der innere Kampf der Protagonistin ist wunderbar wiedergegeben, so dass man sie gut verstehen kann und ihr am liebsten Mut zusprechen möchte.
Einerseits zeigt das Buch klar auf, was Menschen erreichen können, wenn sie sich selbst überwinden, aber öffnet auch das Bewusstsein für die Menschen um uns herum.
Der Schreibstil ist herrlich frisch und lebendig und man fliegt nahezu durch die Seiten – immer zwischen Lachen und Rührung.
Dieses Buch ist nicht nur für Bücherliebhaber ein Genuss, sondern auch für alle, die ein gute Geschichte mit etwas Anspruch zu schätzen wissen.
Bewertung
5/5
13.10.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
June hat nach dem Tod ihrer Mutter...
June hat nach dem Tod ihrer Mutter deren Stelle als Bibliothekarin übernommen. Seit zehn Jahren macht sie nichts anderes, bis die Bibliothek dann geschlossen werden soll. Die Dorfbewohner steigen auf die Barrikaden und June wird gezwungen, ihr Leben zu überdenken. Wundervoll!
Katie
aus Köln
5/5
23.09.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
wunderschöne Geschichte
Meine Rezension: Vielen Dank an den Dumont Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung. In meiner Rezension drücke ich lediglich mein persönliches Empfinden aus, dies sagt nichts darüber aus ob ein Buch gut oder schlecht ist.
„ Gute Bücher sind die beste Gesellschaft.“
Schon vom Cover und Klappentext angezogen, freute ich mich sehr auf die Geschichte. Den Schreibstil habe ich gleich als sehr gefühlvoll, flüssig und leicht verständlich empfunden. Ich musste einige Male schmunzeln. Die Erzählungen selbst finden komplett aus Sicht von Hauptprotagonistin June statt, ist nicht meine liebste Form aber hier störte es mich überhaupt nicht, im Gegenteil es passte wunderbar und bescherte mir einen schönen Lesefluss. June hab ich gleich ins Herz geschlossen, es gab einige Momente wo ich sie gerne geschüttelt hätte, aber im Großen und Ganzen mochte ich ihre Art, dieses verträumte wenn sie sich andere Menschen in ihrem tatsächlichen Leben vorstellt oder aber ihre hilfsbereite Art jedem Menschen in Notsituationen oder mit kleinen Gesten im Alltag zu helfen. Auch ihre Entwicklung wird gut und vorstellbar aufgezeigt. Die Autorin beschreibt Orte und Situationen mitreißend, bildlich und detailliert, ohne dabei zu ausschweifend zu werden, ich hatte mehr als einmal das Gefühl mich selbst in der Bibliothek zu befinden. Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht, mir haben die unterschiedlichen Menschen wahnsinnig gut gefallen, vor allem hat mich der Zusammenhalt der doch völlig unterschiedlichen Charaktere nachhaltig sehr beeindruckt. Das Cover lädt zu mehr ein, Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.
Mein Fazit: Eine wunderschöne Geschichte über Zusammenhalt, Mut und ganz viel Liebe zum Buch. Ich spreche gerne eine Leseempfehlung aus.
Bewertung
aus Kyritz
5/5
21.08.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Rettet die Bibliotheken dieser Welt!
Wer kennt ihn nicht, den Ort an dem dieser ganz besondere Geruch existiert, wo die Seiten rascheln und die Bücher mit einander flüstern und ihre Geschichten erzählen. An einem solchen Ort arbeitet June. Sie ist die gute Seele der Bücherei in einem kleinen Dorf. Ihr Leben ist diese Bibliothek mit all ihren Nutzern. Manche exzentrisch, launisch oder eher still. Sie alle eint die Liebe zu den Büchern und die Gemeinschaft, die sich über viele Jahre entwickelt hat. Doch ansonsten ist June eher ein Mauerblümchen und igelt sich zu Hause ein. Hat keinen Freund und auch keine Kinder. Doch mit der Idylle ist es vorbei, als June erfahren muss, dass ihre geliebte Bibliothek vor dem Aus steht. Sie wird aus ihrer Komfortzone herausgerissen. Um ihre Bibliothek zu retten beschreitet sie zusammen mit anderen Bibliotheksnutzern einen Weg, der sie nachhaltig prägt.
Die Autorin schafft es mit ihren feinfühligen uns sensiblen Erzählstil, den Leser nicht nur zu fesseln und in ihre Geschichte zu ziehen. Nein auf fast magische Weise taucht man in die Geschichte rund um eine Bibliothek und ihren Nutzern ein.
Wer in eine magische Welt der Bücherei und ihrer Bücher abtauchen will, ist hier genau richtig. Auf feinfühlige, ja fast magische Weise wird man in die Welt von June entführt. Und wer denkt, wie aufregend ist schon das Leben einer Bibliothekarin, wird hier eines besseren belehrt. June´s Bibliothek bildet den Dreh- und Angelpunkt des dörflichen Lebens. Ein Ort an dem man sich trifft, an dem einen geholfen wird und nicht zuletzt wo man sich in viele Geschichten verlieren kann. Wie so viele Büchereien kämpft auch Junes um ihre Daseinsberechtigung. Auf dramatische Weise erfährt der Leser vom Bibliothekssterben und wie die Nutzer dagegen ankämpfen. Dabei entstehen Freundschaften und Beziehungen, die diese Geschichte zu etwas ganz besonders werden lässt.
Auf wunderbare Weise zeichnet die Autorin ein Porträt, der täglichen Büchereinutzer. Von den Stillen über die Lauten und jene die Hilfe benötigen. Mrs. B gehört zwar zu den lautesten der Lesern, den selten ein Buch gefällt. Aber sie ist auch eine der Figuren, die einen unglaublich ans Herz wachsen, nicht zuletzt oder eben wegen ihres Temperaments. Und dann der alte Stanley, ein Herz von Mensch und ein Urgestein der Bibliothek mit einem großen Geheimnis. June, die Hauptfigur, die man durch den Roman begleitet, lernt man sehr intensiv kennen. So erfährt man im Laufe der Geschichte so viel über June und ihre Leben, das man sie mehr wie einmal, ein ganz klein wenig schupsen will, damit diese endlich die Signale richtig deutet und aus ihrem Schneckenhaus herauskommt.
Das Cover passt hervorragend zur Story und wenn man genau hinschaut findet man sogar die eine oder andere Figur aus der Geschichte wieder.
Fazit: Eine unglaublich feinfüllige und ja magische Geschichte über einen liebgewonnenen Ort, über Freundschaften, Überzeugungen und die Kraft der Gemeinschaft. Ich bin einfach nur begeistert, wie sich die Autorin dem Thema Bibliothekssterben und den Kampf dagegen annimmt. Besonders gelungen sind dabei die Figuren. Sie sind ein Spiegelbild dessen, was man an Menschen in der Bibliothek trifft. Auch die immer hilfsbereiten Bibliotheksmitarbeiter sind herrlich porträtiert. Wer jedoch denkt es würde nur bitterernst in diesem Roman zugehen, der irrt. Ich habe mich köstlich amüsiert und herzhaft gelacht, ja auch die eine oder andere Träne vergossen. Aber dennoch oder gerade deshalb kann ich euch diesen Roman nur wärmstens ans Herz legen. Dieses Buch werdet ihr so schnell nicht vergessen.
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5/5
21.06.2026
Buch (Taschenbuch)
voller sympathischer Figuren
Da die junge Bibliothekarin in der Trauer um ihre vor 8 Jahren gestorbene Mutter hängen geblieben ist, schließt sich die halbe Stadt zusammen, um gegen die Schließung ihrer Bibliothek zu kämpfen. Und während wunderbare Freundschaften und Liebe wachsen, kommt auch die Hauptfigur Stück für Stück wieder heraus aus ihrer selbstgewählten Isolation. Ein Buch voller wundervoller Figuren, dass einfach nur Freude bereitet.
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5/5
03.10.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
'Bücherei als Boot - Bücher als Rettungsring - ohne ertrinkt man.'
In der ehemaligen Dorfschule von Chalcot befindet sich heute eine Bücherei, die für viele Menschen in der Gemeinde ein Ort der Begegnung ist. Für Mitarbeiterin June sind 'gute Bücher die beste Gesellschaft.' Eigentlich wollte sie studieren und Schriftstellerin werden, trat aber vor zehn Jahren in die Fußstapfen ihrer verstorbenen Mutter. June, eine introvertierte, warmherzige und hilfsbereite junge Frau, errät nicht nur, welche Bücher die Leute gerne lesen, sie ist auch eine gute Zuhörerin und spendet Trost, obwohl sie selbst oft bedrückt ist und sich einsam fühlt. Doch eines Tages droht der Bücherei die Schließung aus wirtschaftlichen Gründen. Das wollen sich die Chalcoter nicht gefallen lassen. Sie gründen eine Initiative und kämpfen für den Erhalt ihrer Bücherei.
Eine liebevolle, einfühlsame Geschichte mit Menschen, die ich gerne im richtigen Leben kennen lernen möchte. Über einen magischen Ort und Literatur, die heilsame Wirkung derselben. Über Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt in schwierigen Zeiten. Gesamt ein bereicherndes Buch mit einigen traurigen, aber viel mehr inspirierenden Stellen.
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5/5
30.08.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Das im echten Leben kulturelle...
Das im echten Leben kulturelle Angebote immer unter Geldkürzungen und Schließungen zu leiden haben, müsste allen bekannt sein. Hier findet sich genau dieses Thema in einer liebenswerten und unterhaltsamen Geschichte wieder, die das Herz erwärmt.
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5/5
28.08.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Um ihren Job in der lokalen Bibliothek...
Um ihren Job in der lokalen Bibliothek in einem kl. englischen Dorf zu retten, muss die sonst so introvertierte & zurückgezogene June über ihren Schatten springen und lernen für die wichtigen Dinge einzutreten. Eine unterhaltsame Geschichte über den Zusammenhalt einer Gemeinde.
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