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Fleischmarkt

Weibliche Körper im Kapitalismus

Laurie Penny

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Beschreibung

»Man erwartet von uns, dass wir selbstbewusst auftreten und sexuell allzeit verfügbar wirken, aber wir sollen uns schämen und werden geächtet, wenn wir Arroganz, Ehrgeiz oder erotisches Verlangen zeigen.« Laurie Penny legt den Finger in die Wunde. Der Spätkapitalismus brandmarkt den Körper von Frauen im Wortsinne – er brennt sein Markenzeichen ein. Fleischmarkt versucht, einige der Strategien aufzuzeigen, mit denen Frauenkörper entmachtet und kontrolliert werden. In Kapiteln zu Sexualität, Prostitution, Essstörungen, Konsum und Hausarbeit etwa werden Faktoren dargestellt, die für den Handel mit dem weiblichen Fleisch als sexuelles und soziales Kapital von Bedeutung sind. Laurie Penny kennt die Theorien ihrer Vorkämpferinnen, aber sie berichtet von der Front der heutigen Verwerfungslinien und Grabenkämpfe: Riot, don’t diet!
»Fleischmarkt« ist ein Stück feministischer Dialektik, das den Körper der Frau als sexuellen Stützpunkt des kapitalistischen Kannibalismus offenlegt.

Laurie Penny, 1986 in London geboren, Studium in Oxford, Nieman Fellowship in Harvard, lebt als Journalistin und Autorin in Großbritannien, hin und wieder in den USA. Sie schreibt u.a. für den »Guardian«, die »New York Times«, den »New Statesman« und für »New Inquiry«.
Ihre Bücher »Fleischmarkt« (2012), »Unsagbare Dinge« (2015), »Babys machen & andere Storys« (2016) und »Bitch Doktrin« (2017) machten Penny zur Ikone des jungen Feminismus.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 29.02.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89401-755-2
Reihe Nautilus Flugschrift
Verlag Edition Nautilus GmbH
Maße (L/B/H) 20,8/12,3/1,2 cm
Gewicht 172 g
Originaltitel Meat Market. Female Flesh under Capitalism
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Susanne Somm
Verkaufsrang 5405

Kundenbewertungen

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Für sich selbst wissen wie viel man wert ist: Unbezahlbar!
von Julia Stadler aus Mannheim am 17.07.2013
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der Untertitel „Weiblicher Körper im Kapitalismus“ deutet auch schon die Richtung an, die das Buch einschlägt. Die feministische Internetbloggerin erläutert in ihrem Werk verschiedene Formen, der sich die heutige Gesellschaft bedient um den weiblichen Körper zu entmachten, auszubeuten und zu objektivieren. Anhand der Kapitel Sex... Der Untertitel „Weiblicher Körper im Kapitalismus“ deutet auch schon die Richtung an, die das Buch einschlägt. Die feministische Internetbloggerin erläutert in ihrem Werk verschiedene Formen, der sich die heutige Gesellschaft bedient um den weiblichen Körper zu entmachten, auszubeuten und zu objektivieren. Anhand der Kapitel Sexualität, Prostitution, Essstörung, Konsum und Hausarbeit wird die gesellschaftlich akzeptierte Ausbeutung und „Enteignung“ der Frauen und ihren Körpern aufgezeigt. Die dargelegten Fakten sind nicht wirklich revolutionär, jedoch geben die schonungslosen Beispiele Grund zum Nachdenken und man beginnt sich zu fragen warum Frauen dieses Spiel immer noch mitspielen. Wer sich vor der Englischen Sprache nicht scheut sollte jedoch dem Original „Meat market“ den Vorzug geben.


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