Selbs Mord

Roman

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Ein Auftrag, der den Auftraggeber eigentlich nicht interessieren kann. Der auch Selb im Grunde nicht interessiert und in den er sich doch immer tiefer verstrickt. Merkwürdige Dinge ereignen sich in einer alteingesessenen Schwetzinger Privatbank. Die Spur des Geldes führt Selb in den Osten, nach Cottbus, in die Niederlagen der Nachwendezeit. Ein Kriminalroman über ein Kapitel aus der jüngsten deutsch-deutschen Vergangenheit.
Portrait
"Bernhard Schlink wird 1944 in Bielefeld geboren und wächst in Heidelberg auf. Nach dem Abitur studiert er Jura, promoviert über die 'Abwägung' und schreibt beim späteren Verfassungsrichter Böckenförde seine Habilitation über die 'Amtshilfe'. Seine erste Professur für Verfassungs- und Verwaltungsrecht führt ihn nach Bonn. 1990 erhält er einen Ruf als Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an die Humboldt-Universität Berlin, wo er noch immer tätig ist. 1987 tritt er erstmals als Schriftsteller hervor, mit dem Krimi 'Selbs Justiz', der 1991 unter dem Titel 'Der Tod kam als Freund' von Nico Hoffmann für das ZDF verfilmt wurde. Weitere Krimis schließen sich an: 'Die gordische Schleife', für die er den Krimipreis 'Glauser' erhält, und 'Selbs Betrug'. 1995 erscheint der Weltbestseller 'Der Vorleser'."
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 28.03.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23360-5
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,3/11,6/1,8 cm
Gewicht 240 g
Auflage 13.Auflage
Verkaufsrang 74127
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Ich mag die Serie um Gerhard Selbst, diesem gewissenhaften Detektiv.Hier bleiben die Krimielemente etwas im Hintergrund. Vielmehr geht es um Ost- u.Westdeutschland und die Historie

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Die Krimis von Bernhard Schlink sind einzigartig gut. Und sehr literarisch. Und spannend auch. Aber auf lässige Art und Weise. So auch dieser Fall für Selb.

Kundenbewertungen

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Nicht Schlinks bestes Buch
von Eberhard Landes am 28.12.2009

Vieleicht fiele meine Bewertung des Buches besser aus, hätte ich vor Selbs Mord die Vorgänger Selbs Betrug und Selbs Justiz gelesen. Da der Zufall mir aber den 3. und letzten Band der Reihe als Ersten in die Hände spielte und mir die Vergangenheit des Privatdetektiv Gerhard Selb als Nazistaatsanwalt zunächst nicht bekannt war, ... Vieleicht fiele meine Bewertung des Buches besser aus, hätte ich vor Selbs Mord die Vorgänger Selbs Betrug und Selbs Justiz gelesen. Da der Zufall mir aber den 3. und letzten Band der Reihe als Ersten in die Hände spielte und mir die Vergangenheit des Privatdetektiv Gerhard Selb als Nazistaatsanwalt zunächst nicht bekannt war, wirkten die Gedanken und Handlungen sowie Beziehungen Selbs zu den mitwirkenden Romanfiguren incl. seiner Lebensgefährtin Brigitte, dem Kommissar Nägelsbach und insbesondere dem ehemaligen Stasi-Mann, der sich als sein Sohn ausgibt, auf mich irritierend; zudem empfand ich die Handlung rund um eine Privatbank in Schwetzingen und eine Bank in der Wendezeit in Cottbus sowie um das Thema Geldwäsche ziemlich verwirrend. Somit hatten die Passagen, in denen es - wie man es von Schlink kennt - um Recht und Gerechtigkeit, um die Orte in der Kurpfalz und um die Bewältigung der deutschen Vergangenheit geht, etwas Vertrautes an sich. Im Fazit: der Roman kommt keinesfalls an „Die Heimkehr“ oder „Das Wochenende“ oder gar „Der Vorleser“ oder schon gar nicht an den Band „Liebesfluchten“ heran.