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Arnulf. Die Axt der Hessen

Band 1

Arnulf. Die Axt der Hessen 1

(2)
"So wie ein Pflug den Boden aufreißt, so brachen die sächsischen Krieger in die Schlachtreihe der Franken ein. Hass, Angst und Wut entluden sich in einem Gebrüll, das Arnulfs Blut gerinnen ließ. Er sah Widukinds Haupt aus dem Angriffskeil hervorragen, unbehelmt, seine Langaxt fuhr mit fürchterlicher Gewalt in die ersten Reihen der Franken ein."

Es ist die Zeit Karls des Großen. Als heidnische Sachsenstämme unter Führung des legendären Widukind in Hessen einfallen, versammelt Karl ein riesiges Heer am Main. Wider Willen wird der mittellose Arnulf zum Dienst im Heerbann gezwungen. In blutigen Gefechten erwirbt er sich mit seiner Streitaxt Waffenruhm und gewinnt das Wohlwollen des Königsberaters Einhard. Als Arnulf schließlich die Irminsul, das größte sächsische Heiligtum, zerstört, scheint ihm eine glänzende Zukunft zu winken. Doch eine Geisel am Königshof bringt die Welt des Kriegers ins Wanken: Es ist Widukinds Schwester. Und gegen ihre Reize hilft dem Hessen kein Schild und keine Axt …

Mit dem ersten Band der Arnulf-Saga entwirft der Autor ein packendes Porträt des ausklingenden 8. Jahrhunderts, geprägt von Aberglaube und Brutalität, Frömmigkeit und Leidenschaft. Quer durch das Frankenlager verläuft die Kluft zwischen zivilisierten Gelehrten wie Einhard und dem fanatischen Hofkapellan Karls, der den heidnischen Glauben ausrotten will. Beide Seiten ringen mit allen Mitteln um ihren Einfluss auf den König …
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 377 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.02.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783862823420
Verlag Acabus Verlag
Dateigröße 1803 KB
Verkaufsrang 34.019
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7,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Spannender historischer Roman“

David Frey, Thalia-Buchhandlung Worms

Mit "Arnulf, die Axt des Hessen" legt Robert Focken seinen ersten historischen Roman vor. Die Geschichte ist spannend erzählt, Robert Fockens Schreibstil frisch und unverbraucht. Mit kleinen sprachlichen oder historischen Details baut er eine wunderbar mittelalterliche Atmosphäre auf, die einen packt und man einfach weiterlesen muss. Der regionale Hintergrund macht den Roman nur noch interessanter und die Schauplätze fühlen sich seltsam vertraut vor. Arnulfs Abenteuer sind durchaus vergleichbar mit Romanen wie "Der Medicus" oder "Die Säulen der Erde". Mit "Arnulf, die Axt des Hessen" legt Robert Focken seinen ersten historischen Roman vor. Die Geschichte ist spannend erzählt, Robert Fockens Schreibstil frisch und unverbraucht. Mit kleinen sprachlichen oder historischen Details baut er eine wunderbar mittelalterliche Atmosphäre auf, die einen packt und man einfach weiterlesen muss. Der regionale Hintergrund macht den Roman nur noch interessanter und die Schauplätze fühlen sich seltsam vertraut vor. Arnulfs Abenteuer sind durchaus vergleichbar mit Romanen wie "Der Medicus" oder "Die Säulen der Erde".

Kundenbewertungen

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Spannende Geschichte, gut recherchiert
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am 08.04.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um einen Roman, dessen Handlung zunächst einmal klischeebehaftet erscheinen mag: Der Protagonist muss aus seiner Heimat, dem hessischen Fritzlar, fliehen, weil er mit einem lokalen Adeligen aufgrund einer Frau aneinander gerät und findet letzten Endes seinen Weg zum Heer Karls des Großen... Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um einen Roman, dessen Handlung zunächst einmal klischeebehaftet erscheinen mag: Der Protagonist muss aus seiner Heimat, dem hessischen Fritzlar, fliehen, weil er mit einem lokalen Adeligen aufgrund einer Frau aneinander gerät und findet letzten Endes seinen Weg zum Heer Karls des Großen auf dem Weg ins Sachsenland. Hofintrigen, Liebschaften und natürlich raue Männerfreundschaften finden alle ihren Platz in der Handlung. Das ist dem Autor jedoch nicht anzukreiden, denn er verpackt es sehr gut: Spannend geschrieben und gut recherchiert, die Details sind stimmig (Wir reden immerhin vom frühen Mittelalter, viele Details kann man ohnehin nicht sicher überprüfen), die wenigen Freiheiten, die zu Gunsten der Dramatik bzw. des Plots vorgenommen wurden sind nicht wesentlich und zudem im Nachwort des Buches sogar aufgeführt und benannt. Zwar werden die Abgeordneten des Oströmischen Kaiserhofs von Karl selbst als Byzantiner bezeichnet (diesen Begriff gibt es nachweislich erst seit der frühen Neuzeit), aber das ist Kritik auf sehr hohem Niveau. Dafür wurden althoch- und altniederdeutsche Wörter und Begriffe sowie Ortsnamen verwendet, um dem Buch (erfolgreich!) ein gewisses Lokalkolorit zu verpassen. Außerdem handelt es sich hier um Band 1 einer Reihe, die auf jede Fall Potential hat.