Produktbild: Die richtige Flughöhe

Die richtige Flughöhe Wie wir Ballast abwerfen und ein besseres Leben führen können | Lebenshilfe und Krisenmanagement vom Flugpionier

1

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2017

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/3 cm

Gewicht

299 g

Farbe

Schwarz / Beige

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Changer d´altitude

Übersetzt von

Dietlind Falk + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-31085-7

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

»Neue Impulse vom Himmelsforscher« ("(CH) Berner Zeitung")
»Das Buch ist ein Ratgeber an der Schnittstelle von Selbstmanagement, Psychologie und spirituellem Denken – eine ganz eigene, aber unterhaltsame Mischung.« ("Harvard Business Manager, April 2016")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2017

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/3 cm

Gewicht

299 g

Farbe

Schwarz / Beige

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Changer d´altitude

Übersetzt von

  • Dietlind Falk
  • Lisa Kögeböhn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-31085-7

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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Das Ungewisse annehmen und schätzen lernen

Dr_ M aus Sachsen am 13.07.2018

Bewertungsnummer: 1117536

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wäre nicht der auf dem Cover eingekreiste Untertitel dieses Buches, so könnte man vermuten, dass es sich um einen Bericht des Ballonfahres Bertrand Piccard handeln würde. Aber Piccard ist auch Psychiater, und so stellt dieses Buch eher seine Ansichten zur Gestaltung des Lebens dar, die auf seinen Erfahrungen fußen. Selbstverständlich auch auf denen seiner Weltumrundung im Ballon. Bei einer Ballonreise muss man sich von den Winden treiben lassen. Will man also ein bestimmtes Ziel erreichen, dann muss man Luftströmungen finden, die einen mitnehmen. Steuern kann man das nur über die Flughöhe. Nachdem ich die ersten paar Seiten dieses Textes gelesen hatte, musste ich das Buch erst einmal beiseite legen, weil mir nicht ganz klar wurde, worum es eigentlich geht. Beim zweiten Anlauf ging es besser, denn plötzlich kamen ein paar höchst interessante Stellen. Dieses Wechselbad der Eindrücke setzt sich im ganzen Buch fort. Man findet relativ weitschweifige Passagen, die plötzlich in sehr intensive Betrachtungen übergehen, um dann erneut in etwas flacheres Fahrwasser zu münden. Und ob die tieferen Stellen für jeden gleich erscheinen, weiß man auch nicht. Am Ende jedenfalls blieben bei mir die Abschnitte eindrucksvoll im Gedächtnis, an denen ich Piccards Erkenntnisse oder Ansichten teilen oder von ihm lernen konnte. Man merkt relativ schnell, dass Piccard ein Anhänger buddhistischer Sichtweisen auf das Leben ist, die er für sich zu seiner persönlichen Lebensphilosophie entwickelt hat, ohne dass er diese Quelle immer explizit nennt. Weiter verwunderlich erscheint das bei einem Psychologen nicht, denn Buddhas Lehre lässt sich auch als eine geniale Methode der Psychotherapie auslegen. Das Buch beginnt mit der Frage, ob wir im Wind des Lebens gefangen wären, und befasst sich dann mit der Angst vor dem Ungewissen, die viele Menschen umtreibt. Das europäische Denken wurde weitgehend von Descartes geprägt, der mit seiner grundlegenden Aussage: "Ich denke, also bin ich.", postulierte, dass man alles allein mit dem Verstand erklären kann. Das Ungewisse erscheint in diesem Zusammenhang als eine Bedrohung, die man nicht hinnehmen kann. Doch Ungewissheit ist Teil unserer Existenz. Folglich müssen wir mit ihr umzugehen lernen. Der Angst vor dem Ungewissen stellen wir gewöhnlich einen starken Hang zur Kontrolle entgegen. Piccard entwickelt in seinem Buch eine ganz andere Herangehensweise: "Wenn wir im Wind des Lebens unsere Richtung ändern wollen, müssen wir lernen, Ballast abzuwerfen. Und wir haben viel davon! Wenn wir einmal ein Inventar unseres alltäglichen Lebens anfertigen würden, was fänden wir dann unter dem Wort 'Ballast'? Sicherheit, Angewohnheiten, Vorurteile, Fixpunkte, Überzeugungen, Ausrufezeichen, Glaubenssätze, Paradigmen und andere Dogmen. Aber lernen wir, all das über Bord zu werfen? Ganz im Gegenteil! Die Gesellschaft legt uns ans Herz, daran festzuhalten, und tut so, als machte dieses Gewicht uns stärker. Doch das ist falsch. Es macht uns lediglich schwerer ..." Piccard entwickelt dieses Sichtweise dann weiter und erweitert sie durch zahlreiche Beispiele. Dann folgen einige sehr interessante Abschnitte über Beziehungen und die Kommunikationen zwischen Menschen. Insbesondere vertieft Piccard hier seine Ansicht, dass wir alle in unserer ganz speziellen Realität leben und uns die Realität, in der andere sich befinden, nicht immer besonders gut vorstellen können, was zu erheblichen Missverständnissen und anderen Schwierigkeiten führen kann. Äußerst interessant sind dabei seine praktischen Herangehensweisen, die er an verschiedenen Beispielen (unter anderen aus seiner Weltumrundung) deutlich macht. Er hätte beispielsweise niemals über China fliegen dürfen, wenn er sich so verhalten hätte wie viele seiner Vorgänger. An diesen sehr lehreichen Teil des Buches schließen sich Ausführungen zur Hypnose und Selbsthypnose an, die ihnen in nichts nachstehen. Danach befasst sich Piccard mit Krisen als einer Quelle von Veränderungen und mit der Frage, wie man mit Leid umgehen sollte. Insbesondere hier dringt seine buddhistische Sichtweise besonders durch. Danach verflacht das Buch leider ein wenig, obwohl es sich auch weiter mit sehr interessanten Fragen auseinandersetzt. Piccard widmet sich nun dem Verhältnis zwischen Religionen und Spiritualität und der Suche nach einer Welt, die "über uns hinausgeht". Der Klimawandel, dem Piccard sein Projekt eines Solarflugzeuges entgegensetzt, stellt eines der letzten Themen dieses Buches dar. Trotz der nach meinem Empfinden nicht gleichmäßig hochgehaltenen Spannung und Intensität dieses Buches, erweist sich dieser Text als eine sehr interessante Quelle der Inspiration. Abgesehen davon ist Piccard natürlich selbst ein ungewöhnlicher Mensch, von dessen hier weitergegebenen Erfahrungen und Erlebnissen man viel lernen kann.

Das Ungewisse annehmen und schätzen lernen

Dr_ M aus Sachsen am 13.07.2018
Bewertungsnummer: 1117536
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wäre nicht der auf dem Cover eingekreiste Untertitel dieses Buches, so könnte man vermuten, dass es sich um einen Bericht des Ballonfahres Bertrand Piccard handeln würde. Aber Piccard ist auch Psychiater, und so stellt dieses Buch eher seine Ansichten zur Gestaltung des Lebens dar, die auf seinen Erfahrungen fußen. Selbstverständlich auch auf denen seiner Weltumrundung im Ballon. Bei einer Ballonreise muss man sich von den Winden treiben lassen. Will man also ein bestimmtes Ziel erreichen, dann muss man Luftströmungen finden, die einen mitnehmen. Steuern kann man das nur über die Flughöhe. Nachdem ich die ersten paar Seiten dieses Textes gelesen hatte, musste ich das Buch erst einmal beiseite legen, weil mir nicht ganz klar wurde, worum es eigentlich geht. Beim zweiten Anlauf ging es besser, denn plötzlich kamen ein paar höchst interessante Stellen. Dieses Wechselbad der Eindrücke setzt sich im ganzen Buch fort. Man findet relativ weitschweifige Passagen, die plötzlich in sehr intensive Betrachtungen übergehen, um dann erneut in etwas flacheres Fahrwasser zu münden. Und ob die tieferen Stellen für jeden gleich erscheinen, weiß man auch nicht. Am Ende jedenfalls blieben bei mir die Abschnitte eindrucksvoll im Gedächtnis, an denen ich Piccards Erkenntnisse oder Ansichten teilen oder von ihm lernen konnte. Man merkt relativ schnell, dass Piccard ein Anhänger buddhistischer Sichtweisen auf das Leben ist, die er für sich zu seiner persönlichen Lebensphilosophie entwickelt hat, ohne dass er diese Quelle immer explizit nennt. Weiter verwunderlich erscheint das bei einem Psychologen nicht, denn Buddhas Lehre lässt sich auch als eine geniale Methode der Psychotherapie auslegen. Das Buch beginnt mit der Frage, ob wir im Wind des Lebens gefangen wären, und befasst sich dann mit der Angst vor dem Ungewissen, die viele Menschen umtreibt. Das europäische Denken wurde weitgehend von Descartes geprägt, der mit seiner grundlegenden Aussage: "Ich denke, also bin ich.", postulierte, dass man alles allein mit dem Verstand erklären kann. Das Ungewisse erscheint in diesem Zusammenhang als eine Bedrohung, die man nicht hinnehmen kann. Doch Ungewissheit ist Teil unserer Existenz. Folglich müssen wir mit ihr umzugehen lernen. Der Angst vor dem Ungewissen stellen wir gewöhnlich einen starken Hang zur Kontrolle entgegen. Piccard entwickelt in seinem Buch eine ganz andere Herangehensweise: "Wenn wir im Wind des Lebens unsere Richtung ändern wollen, müssen wir lernen, Ballast abzuwerfen. Und wir haben viel davon! Wenn wir einmal ein Inventar unseres alltäglichen Lebens anfertigen würden, was fänden wir dann unter dem Wort 'Ballast'? Sicherheit, Angewohnheiten, Vorurteile, Fixpunkte, Überzeugungen, Ausrufezeichen, Glaubenssätze, Paradigmen und andere Dogmen. Aber lernen wir, all das über Bord zu werfen? Ganz im Gegenteil! Die Gesellschaft legt uns ans Herz, daran festzuhalten, und tut so, als machte dieses Gewicht uns stärker. Doch das ist falsch. Es macht uns lediglich schwerer ..." Piccard entwickelt dieses Sichtweise dann weiter und erweitert sie durch zahlreiche Beispiele. Dann folgen einige sehr interessante Abschnitte über Beziehungen und die Kommunikationen zwischen Menschen. Insbesondere vertieft Piccard hier seine Ansicht, dass wir alle in unserer ganz speziellen Realität leben und uns die Realität, in der andere sich befinden, nicht immer besonders gut vorstellen können, was zu erheblichen Missverständnissen und anderen Schwierigkeiten führen kann. Äußerst interessant sind dabei seine praktischen Herangehensweisen, die er an verschiedenen Beispielen (unter anderen aus seiner Weltumrundung) deutlich macht. Er hätte beispielsweise niemals über China fliegen dürfen, wenn er sich so verhalten hätte wie viele seiner Vorgänger. An diesen sehr lehreichen Teil des Buches schließen sich Ausführungen zur Hypnose und Selbsthypnose an, die ihnen in nichts nachstehen. Danach befasst sich Piccard mit Krisen als einer Quelle von Veränderungen und mit der Frage, wie man mit Leid umgehen sollte. Insbesondere hier dringt seine buddhistische Sichtweise besonders durch. Danach verflacht das Buch leider ein wenig, obwohl es sich auch weiter mit sehr interessanten Fragen auseinandersetzt. Piccard widmet sich nun dem Verhältnis zwischen Religionen und Spiritualität und der Suche nach einer Welt, die "über uns hinausgeht". Der Klimawandel, dem Piccard sein Projekt eines Solarflugzeuges entgegensetzt, stellt eines der letzten Themen dieses Buches dar. Trotz der nach meinem Empfinden nicht gleichmäßig hochgehaltenen Spannung und Intensität dieses Buches, erweist sich dieser Text als eine sehr interessante Quelle der Inspiration. Abgesehen davon ist Piccard natürlich selbst ein ungewöhnlicher Mensch, von dessen hier weitergegebenen Erfahrungen und Erlebnissen man viel lernen kann.

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Die richtige Flughöhe

von Bertrand Piccard

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  • Produktbild: Die richtige Flughöhe
  • Einführung von Matthieu Ricard


    Vorwort – Sie, ein Buch und ich



    GEFANGEN IM WIND DES LEBENS?


    Erste Vorstellungen


    Der Wind des Lebens


    Kontrolle, Kraft und Geschwindigkeit


    Die Angst vor dem Ungewissen


    Unsere Komfortzone


    Das Joch der Weltanschauung


    Kämpfen oder loslassen?



    KONTROLLIEREN … NUR WAS?


    Sich selbst kontrollieren?


    Die Philosophie des Risikos


    Der menschliche Computer


    Zu sich kommen



    BESSER FUNKTIONIEREN OHNE KONTROLLE?


    Wie sollte man heilen?


    Das Ungewisse schätzen lernen


    Das Abenteuer ist eine Geisteshaltung


    Kein Zurück



    STRESS ODER FATALISMUS?


    Sich gegen den Wind stemmen?


    Die Situation annehmen


    Die Situation verstärken



    WIE KÖNNEN WIR BALLAST ABWERFEN?


    Verändern, was sich verändern lässt


    Ballast abwerfen


    Das Gegenteil unserer Gewohnheiten


    Die Freiheit, alles zu denken


    Pioniergeist


    Die Bienen und die Wespen


    Ein bisschen Provokation?



    WELCHE REALITÄT?


    Die anderen sind unsere Projektionsfläche


    Eine Beziehung baut sich auf


    1 + 1 ergibt selten 2


    1 + 1 = 3


    Über die eigenen Gefühle sprechen


    Erfahrungen teilen


    Unendlich viele verschiedene Realitäten


    Drei Werkzeuge: Metapher – Umdeutung – Metakommunikation


    Sprachliche Perversionen


    Win-win



    HYPNOSE: METHODE ODER PHILOSOPHIE?


    Jenseits des Spektakulären


    Ein ganz natürliches Phänomen


    Sich in Trance versetzen


    Der Safe Place


    Trance atlantisch


    Sich selbst beobachten


    Das Leid verwässern


    Graduelle Veränderungen


    Die zeitliche Regression


    Von einem Trauma geheilt werden


    Die zeitliche Progression


    Negative Hypnose


    Eine andere Umgangsweise


    Mit dem Problem gehen


    Die Bedeutung des Paradoxen


    Ganzheitliche Heilung


    Meteorologe der Therapie



    WOFÜR SIND KRISEN GUT?


    Ein gewisses Maß an Stress ist vorteilhaft


    Zu viel Stress wirft uns aus der Bahn


    Stecken bleiben und um sich schlagen


    Welche Fragen sollte man sich stellen?


    Streben nach einem besseren Gleichgewicht


    Neue Fähigkeiten entwickeln


    Befreiung aus festgefahrenen Situationen


    Krise und Chance


    Das Leid annehmen?



    GIBT ES EINE PÄDAGOGIK DER SCHICKSALSSCHLÄGE?


    Das Leid – ein Tabu?


    Sinn und Leid


    Was lernen wir aus dem Leiden?


    Annäherung an das Wesentliche


    Psychiatrie und Religion


    Die Kluft zwischen Psychiatern und Patienten



    RELIGION ODER SPIRITUALITÄT?


    Der Wunsch nach Erkenntnis


    Zu viele Dogmen


    Häresie


    Jenseits der Religionen


    Die Welt ist dualistisch


    Die Gnade


    Zweifel und Spiritualität


    Der Sinn von Ritualen



    GIBT ES EINE ANDERE WELT?


    Eine Welt, die über uns hinausgeht


    Zwischen Masse und Energie


    Die Entscheidung fürs Paradies


    Zeichen und Synchronizität



    ÖKOMANISMUS ALS ZIEL


    Die Macht der Kurzfristigkeit


    Einen persönlichen Vorteil finden


    Die politische Kluft


    Ökomanismus


    Solar Impulse


    Und was ist mit Ihnen?



    Danksagung