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Das Haus der Monster

The Monster Man of Horror House

Das Haus der Monster Band 1

Danny King

(16)
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Beschreibung

Es gibt ihn in jeder Kleinstadt: Den verrückten alten Sonderling, der allein in einem unheimlichen Haus lebt, das fast so heruntergekommen ist wie er selbst.
In dem englischen Städtchen Thetford ist sein Name John Coal. Aber als die Jungen aus der Nachbarschaft anfangen, dem eigenbrötlerischen Alten immer dreistere Streiche zu spielen, müssen sie feststellen, dass sie sich mit dem Falschen angelegt haben. Denn John Coal hat mehr als eine Leiche im Keller. Zu den dunklen Geheimnissen, die er bewahrt, zählen seine Abenteuer mit Serienmördern, Werwölfen, Dämonen, Geistern und manisch-depressiven Vampiren. Und es wäre ein Fehler, einen Mann zu unterschätzen, der all dies überlebt hat …

Der britische Autor Danny King erzählt John Coals geheimnisvolle Lebensgeschichte in vier Episoden: düster, spannend und mit viel schwarzem Humor.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 328
Erscheinungsdatum 30.06.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95835-183-7
Verlag Luzifer-Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,3/3 cm
Gewicht 304 g
Übersetzer Heike Schrapper
Verkaufsrang 67550

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Buchhändler-Empfehlungen

Deborah Krecklow, Thalia-Buchhandlung Lünen

Das Buch war so so so gut! Monster in allen Variationen, düster, auf seine eigene Art humorvoll und spannend.

Alina Borzenkova, Thalia-Buchhandlung Trier

John Coal hat etwas vom Cryptkeeper und auch der Roman erinnert in seiner Art an die Geschichten aus der Gruft. Schön dunkel, unterhaltsam und ein wenig dreckiger Humor. Herrlich!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Das Haus der Monster
von Mel aus Hiddenhausen am 07.02.2020

Ich lag auf dem völlig falschen Dampfer, was die Story angeht und habe gedacht, dass es hier um die Schikane eines völlig wehrlosen alten Mannes geht. Dass die Geschichte aber mit sehr viel Humor bis zu Sarkasmus bestückt war, hätte ich nicht gedacht. Die Geschichten waren alle unterhaltsam, manche mehr, manche weniger und ge... Ich lag auf dem völlig falschen Dampfer, was die Story angeht und habe gedacht, dass es hier um die Schikane eines völlig wehrlosen alten Mannes geht. Dass die Geschichte aber mit sehr viel Humor bis zu Sarkasmus bestückt war, hätte ich nicht gedacht. Die Geschichten waren alle unterhaltsam, manche mehr, manche weniger und gerade zum Schluss ging meiner Meinung nach dem ganzen die Luft aus, trotzdem gab es Momente, wie zum Beispiel auf dem Schiff, die ich sehr spannend fand. Auch wenn John Coals Selbstgefälligkeit mir ab der Hälfte doch schon sehr auf die Nerven ging, fand ich die Aufmachung und die Idee hinter dem Haus der Monster gelungen und das Lesen hat mir Spass gemacht. Mein Fazit Wer mal wieder Lust auf ein Horrorbuch mit humoristischen Einlagen hat, der besuche doch das Haus der Monster, aber Vorsicht: Betreten auf eigene Gefahr.

John hat viel zu erzählen...
von einer Kundin/einem Kunden aus Ronnenberg am 08.03.2019

Jeder wird einmal alt. Dies muss auch John Coal feststellen. Als er nun darüber sinniert wie es denn so im Alter ist stellt er fest, dass er der seltsame alte Mann im fast abbruchreifen Haus ist, über den die Kids der Nachbarschaft sich lustig machen. Hatte er dies früher auch getan, tut ihm nun sein damaliges Opfer leid, doch s... Jeder wird einmal alt. Dies muss auch John Coal feststellen. Als er nun darüber sinniert wie es denn so im Alter ist stellt er fest, dass er der seltsame alte Mann im fast abbruchreifen Haus ist, über den die Kids der Nachbarschaft sich lustig machen. Hatte er dies früher auch getan, tut ihm nun sein damaliges Opfer leid, doch so einfach will er sich den Nachstellungen nicht geschlagen geben. Also lockt er seine Peiniger in sein Haus, fixiert sie im Keller, setzt sich vor sie hin und beginnt zu erzählen. Doch John hat keine schönen Gutenachtgeschichten auf Lager, was er zu erzählen hat, ist der blanke Horror. Was vergnüglich und mit viel britischem Humor beginnt, schlägt bei Beginn des ersten Kapitels ins genaue Gegenteil um. Waren die ersten Ausführungen Johns noch mit so viel triefendem Sarkasmus versehen das er fast aus den Seiten heraustropfte, so gefror mir das Grinsen in dem Moment, als es ans Eingemachte ging. Die blumigen Umschreibungen der jeweiligen Situationen und Handlungen der Protagonisten sind zwar immer noch mit witzigen Seitenhieben gespickt, doch so richtig wollten sie nicht mehr zur recht leichtfüßigen Einleitung des Ganzen passen. Doch ist dies kein Manko des Buches, ganz im Gegenteil – gerade dadurch wird alles noch einen kleinen Tick brutaler und realistischer, auch wenn es sich um Sagengestalten aus dem Horrorgenre handelt und nicht um den Nachbarn gegenüber. Würde ich mich mehr zum Inhalt des Buches auslassen, müsste ich unweigerlich die interessanten Details des Ganzen spoilern, was ich nicht möchte. Erwähnen möchte ich dennoch, dass die Geschichte um John und seine „Gefangenen“ nur eine Rahmenhandlung ist, welche die eigentlichen Horrorgeschichten miteinander verbindet. Der Rest besteht aus den Geschichten, die John im Laufe seines Lebens durchlebt hat. Die Art und Weise von Danny Kings Schreibe erinnerte mich irgendwie an seinen Nachnamensvetter aus Bangor, Maine. Das Feeling deckt sich sehr stark mit dem, was der Altmeister des Horrors stets zu zaubern pflegt. Doch ist Danny Kings Schreibe frischer und noch nicht so berechenbar, wie die von SK.

Beim Monsermann im Horror-Haus
von NiWa am 25.11.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

In jeder Kleinstadt gibt es ihn: Den Sonderling, der die Streiche der Jugend auf sich zieht. Allerdings haben die Halbwüchsigen von Thetford ihren Außenseiter John Coal maßlos unterschätzt. Man sollte es sich zweimal überlegen, bevor man sich mit ihm anlegt. „In jeder Stadt, in jedem Viertel gibt es so ein gruseliges altes Ha... In jeder Kleinstadt gibt es ihn: Den Sonderling, der die Streiche der Jugend auf sich zieht. Allerdings haben die Halbwüchsigen von Thetford ihren Außenseiter John Coal maßlos unterschätzt. Man sollte es sich zweimal überlegen, bevor man sich mit ihm anlegt. „In jeder Stadt, in jedem Viertel gibt es so ein gruseliges altes Haus: heruntergekommen, zugewuchert, vernachlässigt und vergessen. Bewohnt in der Regel von einem gruseligen alten Mann, der mehr oder weniger den gleichen Eindruck macht.“ (S. 9) John Coal ist Thetfords Sonderling und die Hauptfigur in diesem Roman. Eigenbrötlerisch lebt er vor sich hin, doch dann legt sich die Stadt-Jugend mit ihm an. Zugegeben, die Jungs haben ihn gehörig unterschätzt. Denn einem Mann der Serienmörder, blutrünstige Monster und depressiv-verstimmte Vampire überdauert, spielt man besser keine boshaften Streiche. Die Geschichte beziehungsweise die Geschichten werden dem Leser und den Jungs direkt von John Coal erzählt, weil er als Protagonist und Erzähler auf zweierlei Weise das Ruder an sich reißt. Gleich zu Beginn stellt John verwundert fest, dass er der Außenseiter der Stadt ist: „Es hat ein paar Monate gedauert, bis ich herausfand, dass der gruselige alte Sonderling in meiner Straße ich selbst war.“ (S. 9) Im Anschluss berichtet er davon, wie ihn die Jungs sekkieren und bis auf’s Blut auf die Nerven gehen. Wie eingangs schon erwähnt, haben sie sich bei John eindeutig verschätzt, denn er lädt sie - eher unfreiwillig - in seinen gemütlichen Keller ein. Die Passagen um John und die Jungs werden boshaft-charmant und mit einem schelmischen Zwinkern geschildert. Er genießt es, ihnen Angst einzujagen, sie zu verblüffen und deutlich überlegen zu sein. Sobald er sie gefangen hält, fängt er an, seine Lebensgeschichte zu erzählen. Bisher hat er einiges mitgemacht! Er berichtet von einem Serienmörder in seiner Jugend, der ihn auf die gefährliche See getrieben hat, von schaurigen Orten, denen er als Handelsvertreter gerade so entkommen ist, und davon, wie er die Mutter seiner Tochter nicht nur in sein Herz geschlossen hat. Johns Leben wird anhand von Kurzgeschichten erzählt, die insgesamt überaus aufregend und teilweise gruselig zu lesen sind. Besonders gut hat es mir gefallen, als er den Jungs von seinen Reisen als Handelsvertreter erzählt. Diese Geschichte war tiefsinnig, ungewöhnlich und hat mir Gänsehaut beschert. Weniger konnte ich mit dem Abenteuer auf See anfangen, weil hier doch der blutrünstige Charakter im Vordergrund steht. Meiner Meinung nach hat Danny King eine exzellente Mischung geschaffen. Einerseits ist die Rahmenhandlung um John und die Jungs geheimnisvoll, auf ihre Art gefährlich und aufgrund des lockeren Stils höchst amüsant. Andrerseits rundet er durch die unterschiedlichen Themen den gesamten Roman zu einem Best-of-Horror ab, was dieses Buch zu einem originellen Schauer-Schmankerl macht. Denn es ist fast alles dabei, was das Horror-Herz begehrt: Das Grusel-Haus, die Monster, der Mörder und natürlich sind sogar Geister inklusive. Ich habe mich ausgezeichnet unterhalten und in Johns Horror-Haus sofort heimisch gefühlt. Insgesamt ist „Das Haus der Monster“ eine originell-gruselige Melange. Es lädt zum Fürchten, wohligen Schauern und angsteinflößendem Lachen ein, und darf hoffentlich weitere Gäste zum Gruseln begrüßen.

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