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Die grüne Lüge Weltrettung als profitables Geschäftsmodell

3

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.02.2018

Verlag

Blessing

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,4/13,7/2,5 cm

Gewicht

321 g

Farbe

Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-609-2

Beschreibung

Rezension

»"Ein kämpferisches Buch, kein Zweifel - und eine überfällige Aufklärung.« ("Deutschlandfunk, Kultur")
»Kathrin Hartmanns profundes und detailreiches Buch über die Lüge vom nachhaltigen Wachstum endet in einem Appell: Wir dürfen die Ressourcen nicht den Konzernen überlassen [...].« ("WDR, Westart")
»Eine breit recherchierte Infragestellung unserer Konsumgewohnheiten - und ein pointiertes Pamphlet gegen ein zu billig erkauftes grünes Gewissen.« ("Bild der Wissenschaft")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.02.2018

Verlag

Blessing

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,4/13,7/2,5 cm

Gewicht

321 g

Farbe

Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-609-2

Herstelleradresse

Blessing Karl Verlag
Neumarkter Strasse 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Glaube keinem Label mehr!…

Juti aus HD am 17.04.2018

Bewertungsnummer: 2729820

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Glaube keinem Label mehr! Wussten wir nicht schon, dass unsere Kleidung in Bangladesch produziert wird und umweltschädlich ist? Ja, aber dafür gibt es doch Organisationen, die sich für nachhaltige Produktion und Arbeitnehmerrechte einsetzen. Denkste! Die Autorin weist nach, dass die politische Einflussnahme sich im Wesentlichen auf freiwillige Selbstkontrolle der Industrie beschränkt, die so gut wie gar nichts bewirkt. Was für Kleidung gilt, zeigt sich ebenso beim Erdöl, wo BP Bilder einer Ölpest nur dank umstrittener Chemie verhindern konnte, die aber noch viel schlimmere Folgen hatte. Von der Industrie als nachhaltig bezeichnetes Palmöl zerstört die Regenwälder auf Borneo und Sumatra, während die Wälder Brasiliens dem Sojaanbau für die Rindfleischproduktion weichem müssen. Das Buch fängt mühsam an mit einer Maschine für Smoothies, was dann auf den teuren Kapselkaffeeautomaten der Firma Nestlé übertragen wird, der zudem noch überaus viel Müll produziert. Es kritisiert auch, dass moderne Grünwähler vor allem an technische Veränderungen beim Umweltschutz glauben und Verhaltensänderungen weniger erwägen. So fliegen gerade Wähler der Grünen besonders viel. Erst im letzten Kapitel wird Hoffnung auf Besserung gemacht, in dem beschrieben wird, dass die Klage eines peruanischen Bauern gegen RWE vor einem deutschen Gericht zugelassen wurde, weil er unter den Folgen des von RWE mit zu verantwortenden Klimawandel leidet. Das Buch ist aus den Filmarbeiten zu „The green Lie“ entstanden, ein Film den ich gern sehen würde, der aber hier momentan nicht in den Kinos läuft. 5 Sterne.

Glaube keinem Label mehr!…

Juti aus HD am 17.04.2018
Bewertungsnummer: 2729820
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Glaube keinem Label mehr! Wussten wir nicht schon, dass unsere Kleidung in Bangladesch produziert wird und umweltschädlich ist? Ja, aber dafür gibt es doch Organisationen, die sich für nachhaltige Produktion und Arbeitnehmerrechte einsetzen. Denkste! Die Autorin weist nach, dass die politische Einflussnahme sich im Wesentlichen auf freiwillige Selbstkontrolle der Industrie beschränkt, die so gut wie gar nichts bewirkt. Was für Kleidung gilt, zeigt sich ebenso beim Erdöl, wo BP Bilder einer Ölpest nur dank umstrittener Chemie verhindern konnte, die aber noch viel schlimmere Folgen hatte. Von der Industrie als nachhaltig bezeichnetes Palmöl zerstört die Regenwälder auf Borneo und Sumatra, während die Wälder Brasiliens dem Sojaanbau für die Rindfleischproduktion weichem müssen. Das Buch fängt mühsam an mit einer Maschine für Smoothies, was dann auf den teuren Kapselkaffeeautomaten der Firma Nestlé übertragen wird, der zudem noch überaus viel Müll produziert. Es kritisiert auch, dass moderne Grünwähler vor allem an technische Veränderungen beim Umweltschutz glauben und Verhaltensänderungen weniger erwägen. So fliegen gerade Wähler der Grünen besonders viel. Erst im letzten Kapitel wird Hoffnung auf Besserung gemacht, in dem beschrieben wird, dass die Klage eines peruanischen Bauern gegen RWE vor einem deutschen Gericht zugelassen wurde, weil er unter den Folgen des von RWE mit zu verantwortenden Klimawandel leidet. Das Buch ist aus den Filmarbeiten zu „The green Lie“ entstanden, ein Film den ich gern sehen würde, der aber hier momentan nicht in den Kinos läuft. 5 Sterne.

DIE GRÜNE LÜGE - Enthüllende Recherchen über das Greenwashing schmutziger Geschäfte

j.h. aus Berlin am 26.02.2018

Bewertungsnummer: 1085608

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist noch nicht wirklich lange her, da schienen die Ressourcen der Welt ewig zu reichen und Überlegungen zur Schädigung der Umwelt grünen Fundamentalisten vorbehalten zu sein. Doch das Streben um Nachhaltigkeit und Schutz der Umwelt ist inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Haben sich wirklich alle Beteiligten geändert - oder werden hier eher Potemkinsche Dörfer errichtet, die von fortgesetztem Raubbau ablenken sollen? "Greenwashing" nennt sich jene bewusste Vernebelung schmutziger Geschäfte. "Nun ist es das eine, dass Unternehmen Lügen verbreiten, um ihre Produkte zu verkaufen. Man nennt das Werbung. Niemand glaubt ja ernsthaft, dass Schokolade gesund ist, Duschgel unwiderstehlich macht oder die Reichen in ihren Villen billigen Tankstellensekt trinken. Doch ausgerechnet Greenwashing hält jedweder Aufklärung stand und trotzt den Fakten. Je offensichtlicher und durchschaubarer die Lügen sind, je schädlicher das Produkt und die dafür verwendeten Rohstoffe und je absurder das daran geknüpfte Ökoversprechen ist, desto eher wird alles geglaubt. Und zwar ausgerechnet von jener Zielgruppe, die als besonders gebildet gilt." (S. 18) Die engagierte Journalistin Kathrin Hartmann (*1972) findet klare Worte zur Entlarvung der sogenannten Green Economy als Grünes Märchen. Denn Grundlage einer nachhaltigen Entwicklung kann kaum ein ungebremstes Wachstum sein, bei dem durch technische Innovationen lediglich ein paar Ressourcen eingespart werden - Mogelpackungen wie Biosprit eingeschlossen. In 5 hervorragend vor Ort recherchierten Kapiteln geht die Autorin einigen besonders dreisten grünen Fake News auf den Grund: - Die Vernebelung der größten Ölpest aller Zeiten durch BP. - Kleider aus Ozeanplastik - Die Verklärung der Waldvernichtung für Palmölplantagen als Umweltschutz - Staatliches Greenwashing durch fragwürdige Ökosiegel wider der Menschenrechte - Der Landraub der brasilianischen Agrarindustrie an den Indigenen Während die vorgenannten Kapitel eine trotz Emotionalität relativ objektive Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes gegenwärtiger Missstände darstellen, entgleitet das finale Kapitel - ähnlich wie bereits in "Aus kontrolliertem Raubbau" - der Autorin in eine allzu plump agitatorische Rhetorik, die sich von denkbaren Realitäten in Wunschträume flüchtet. Das ist insoweit schade, da es die zuvor mit harten Fakten beförderten Denkprozesse mit der Logik des Holzhammers stoppt. Der BLESSING VERLAG legt mit DIE GRÜNE LÜGE ein engagiertes Buch vor, das erwartungsgemäß in einigen Passagen deutlich polarisiert. Abhängig von eigenen politischen und wirtschaftlichen Standpunkten wird sich der Leser die Anschauungen der Autorin teils nicht in Gänze zu eigen machen. Verdienst des Buches ist es, zu Diskussionen und Nachdenken anzuregen, Missstände offensiv aufzudecken und die potemkinschen Dörfer hinter den allgegenwärtigen Nachhaltigkeitsversprechen der Konzerne zu entlarven. Die Autorin hat ihr umfangreiches Quellenstudium mit 189 Fußnoten im Anhang belegt, die weitere persönliche Recherchen ermöglichen. Bedauerlich ist, dass nicht wenigstens einige markante Fotos die Umweltzerstörung etwas anschaulicher machen. Das bleibt dann dem im März 2018 startenden Film "The Green Lie" vorbehalten, in dem Werner Boote und Kathrin Hartmann ihre Recherchen vor Ort präsentieren. Pflichtlektüre für mit Industrie- und Entwicklungspolitik befasste Politiker und ebenso empfehlenswert für kritische Verbraucher!

DIE GRÜNE LÜGE - Enthüllende Recherchen über das Greenwashing schmutziger Geschäfte

j.h. aus Berlin am 26.02.2018
Bewertungsnummer: 1085608
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist noch nicht wirklich lange her, da schienen die Ressourcen der Welt ewig zu reichen und Überlegungen zur Schädigung der Umwelt grünen Fundamentalisten vorbehalten zu sein. Doch das Streben um Nachhaltigkeit und Schutz der Umwelt ist inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Haben sich wirklich alle Beteiligten geändert - oder werden hier eher Potemkinsche Dörfer errichtet, die von fortgesetztem Raubbau ablenken sollen? "Greenwashing" nennt sich jene bewusste Vernebelung schmutziger Geschäfte. "Nun ist es das eine, dass Unternehmen Lügen verbreiten, um ihre Produkte zu verkaufen. Man nennt das Werbung. Niemand glaubt ja ernsthaft, dass Schokolade gesund ist, Duschgel unwiderstehlich macht oder die Reichen in ihren Villen billigen Tankstellensekt trinken. Doch ausgerechnet Greenwashing hält jedweder Aufklärung stand und trotzt den Fakten. Je offensichtlicher und durchschaubarer die Lügen sind, je schädlicher das Produkt und die dafür verwendeten Rohstoffe und je absurder das daran geknüpfte Ökoversprechen ist, desto eher wird alles geglaubt. Und zwar ausgerechnet von jener Zielgruppe, die als besonders gebildet gilt." (S. 18) Die engagierte Journalistin Kathrin Hartmann (*1972) findet klare Worte zur Entlarvung der sogenannten Green Economy als Grünes Märchen. Denn Grundlage einer nachhaltigen Entwicklung kann kaum ein ungebremstes Wachstum sein, bei dem durch technische Innovationen lediglich ein paar Ressourcen eingespart werden - Mogelpackungen wie Biosprit eingeschlossen. In 5 hervorragend vor Ort recherchierten Kapiteln geht die Autorin einigen besonders dreisten grünen Fake News auf den Grund: - Die Vernebelung der größten Ölpest aller Zeiten durch BP. - Kleider aus Ozeanplastik - Die Verklärung der Waldvernichtung für Palmölplantagen als Umweltschutz - Staatliches Greenwashing durch fragwürdige Ökosiegel wider der Menschenrechte - Der Landraub der brasilianischen Agrarindustrie an den Indigenen Während die vorgenannten Kapitel eine trotz Emotionalität relativ objektive Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes gegenwärtiger Missstände darstellen, entgleitet das finale Kapitel - ähnlich wie bereits in "Aus kontrolliertem Raubbau" - der Autorin in eine allzu plump agitatorische Rhetorik, die sich von denkbaren Realitäten in Wunschträume flüchtet. Das ist insoweit schade, da es die zuvor mit harten Fakten beförderten Denkprozesse mit der Logik des Holzhammers stoppt. Der BLESSING VERLAG legt mit DIE GRÜNE LÜGE ein engagiertes Buch vor, das erwartungsgemäß in einigen Passagen deutlich polarisiert. Abhängig von eigenen politischen und wirtschaftlichen Standpunkten wird sich der Leser die Anschauungen der Autorin teils nicht in Gänze zu eigen machen. Verdienst des Buches ist es, zu Diskussionen und Nachdenken anzuregen, Missstände offensiv aufzudecken und die potemkinschen Dörfer hinter den allgegenwärtigen Nachhaltigkeitsversprechen der Konzerne zu entlarven. Die Autorin hat ihr umfangreiches Quellenstudium mit 189 Fußnoten im Anhang belegt, die weitere persönliche Recherchen ermöglichen. Bedauerlich ist, dass nicht wenigstens einige markante Fotos die Umweltzerstörung etwas anschaulicher machen. Das bleibt dann dem im März 2018 startenden Film "The Green Lie" vorbehalten, in dem Werner Boote und Kathrin Hartmann ihre Recherchen vor Ort präsentieren. Pflichtlektüre für mit Industrie- und Entwicklungspolitik befasste Politiker und ebenso empfehlenswert für kritische Verbraucher!

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Die grüne Lüge

von Kathrin Hartmann

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Andreas Koch

Thalia Bergisch Gladbach

Zum Portrait

5/5

Viele Unternehmen werben mit dem...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Viele Unternehmen werben mit dem Wort "Nachhaltigkeit", obwohl sie gar nicht danach handeln. Ein aufrüttelndes Buch über die fortschreitende Zerstörung unserer Erde.
  • Andreas Koch
  • Buchhändler/-in

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Viele Unternehmen werben mit dem...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Viele Unternehmen werben mit dem Wort "Nachhaltigkeit", obwohl sie gar nicht danach handeln. Ein aufrüttelndes Buch über die fortschreitende Zerstörung unserer Erde.

Maja Mischke

Thalia Coburg

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5/5

Fünf Sterne für jedes Buch, welches seriös aufdeckt.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit welcher Skrupellosigkeit Firmen sich hinstellen, mit Kleidung werben, die aus receyceltem Ozeanplastik hergestellt wurden und in Bangladesch lediglich Hungerslöhne zahlen, ist für mich unfassbar. Gerade jetzt scheint es besonders lukrativ zu sein, sich ein "grünes Image" basteln zu lassen. Ich frage mich immer wieder, ob Entscheidungsträger diesbezüglich Kinder und/oder ein Gewissen haben!!!
  • Maja Mischke
  • Buchhändler/-in

5/5

Fünf Sterne für jedes Buch, welches seriös aufdeckt.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit welcher Skrupellosigkeit Firmen sich hinstellen, mit Kleidung werben, die aus receyceltem Ozeanplastik hergestellt wurden und in Bangladesch lediglich Hungerslöhne zahlen, ist für mich unfassbar. Gerade jetzt scheint es besonders lukrativ zu sein, sich ein "grünes Image" basteln zu lassen. Ich frage mich immer wieder, ob Entscheidungsträger diesbezüglich Kinder und/oder ein Gewissen haben!!!

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