Für Dana kommt's dicke: Erst lässt sie ihr Freund Paul nach einem völlig verunglückten romantischen Dinner sitzen. Dann zieht ihr nörgeliger Vater bei ihr ein und raubt ihr den letzten Nerv. Auch ihr Plan, die Gäste ihres kleinen Bistros mit veganer Kost zu beglücken, schlägt fehl, selbst ihr Koch Hung Tai hält Danas Essen für einen Anschlag auf den guten Geschmack. Allein ihr Stammgast Philipp lässt sich nicht abschrecken und stochert sich tapfer durch Tofu-Algen-Ragout und Seitan-Schnitzel. Zugleich nehmen die Schikanen der fiesen Maklerin Müller-Mertens überhand, die es auf das Haus mit Danas Restaurant abgesehen hat. Doch dann entdeckt Dana die besänftigende Wirkung eines veganen Liebesmenüs und beschließt, um ihre Existenz zu kämpfen. Dabei erweist sich ausgerechnet ihr fleischliebender Vater als große Unterstützung. Womit Dana jedoch am allerwenigsten gerechnet hat: Ganz unverhofft steht ihr Herz in Flammen ...
'Herrlicher Humor.' Tina.
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Elke
aus Heiligenhaus
5/5
27.11.2020
eBook (ePUB)
Überspitzt, humorvoll und fast fleischlos
Herrlich überspitzt, humorvoll und mit Happy End, genau das, was Frau hin und wieder braucht. Und so ganz ohne Tiefgang ist das Buch auch nicht, denn Ellen Berg greift das Thema “Fleischlos glücklich” beim Schopf, würzt ordentlich mit Fanatismus, Freundschaft, Liebe und jeder Menge Spannung durch z.B. die Maklerin Müller-Mertens (dieser Doppelname passt wie die Faust aufs Auge) und ihre Schikanen sowie die Verwicklungen um eine dubiose Baufirma. Und dann ist plötzlich Philipp weg, und das nach diesem galaktischen Kuss…
Außerdem kommen Personen in diesem Buch vor, die ich in anderen Büchern der Autorin auch schon kennenlernen durfte, liebenswerte Menschen, die sich für andere einsetzen und engagieren. Zwischendurch hätte ich Dana gern den Tipp gegeben, Kompromisse einzugehen und eventuell in ihrem Restaurant nicht nur vegane Gerichte anzubieten, sondern eben auch fleischhaltige, um Kundschaft zu bekommen. Aber das war dann nicht mehr nötig, weil ihr Liebesmenü wie eine Bombe eingeschlagen hat.
Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen, es war genau das Richtige zur richtigen Zeit. Von mir gibt es 09/10 Punkte.
Bewertung
aus Leiben
5/5
08.03.2016
eBook (ePUB)
leichte, unterhaltsame Lektüre für zwischendurch
Dies ist mein 2. Buch der Autorin (nach "Du mich auch").
Wie man schon anhand der Beschreibung des Buches feststellen kann, hat Dana Twilling kein einfaches Leben: ihre Beziehung geht den Bach runter, ihr Restaurant steht kurz vor der Pleite und dann soll auch noch das Gebäude abgerissen werden, in dem sie lebt und arbeitet. Trotzdem gibt sie nicht auf und versucht, alles zu retten, was zu retten ist (außer ihrer Beziehung). Auch wenn uns Dana als recht komplizierte und sehr eigenwillige Persönlichkeit begegnet, die streng an ihren Vorstellungen von recht und unrecht festhält, so war sie doch von Anfang an ebenso sympathisch, wie überaus faszinierend. Nichtsdestotrotz komme ich aber auch nicht drumherum festzustellen, dass ich sie als Person wohl sehr anstrengend finden würde, denn nicht nur, dass sie ihren veganen Lebensstil (der sich nicht nur rein auf die Ernährung, sondern das komplette Leben bezieht) über die Maßen auslebt, sie versucht auch noch, andere ebenfalls dazu zu bekehren. Dies führt zu immensen Problemen in ihrer Umwelt und Dana fühlt sich oft missverstanden. Glücklicherweise findet unsere Protagonistin jedoch auch in ihrer Welt einige Anhänger. So ist ihr der Ladenbesitzer Eddy beispielsweise total verfallen, Stammgast Philipp kämpft sich hartnäckig durch all ihre sonderbaren Gerichte, Koch Huang Tai ist ihr stets treu zu Diensten und auch in Kindergärtnerin Dicki findet Dana eine Verbündete. Danas Vater begegnet uns zwar als recht anstrengender Zeitgenosse, ist aber dennoch sympathisch und zuverlässig. Auch wenn man es zu Beginn nicht erwarten würde, steht er doch für seine Tochter ein und unterstützt sie in jeglicher Hinsicht.
Was die Charaktere und deren Persönlichkeit, bzw. die Beziehung untereinander angeht, so bin ich wahrlich begeistert von diesem Buch. Jeglicher Protagonist hat eine eigene "Geschichte", eine Persönlichkeit, etwas, das ihm "eine Berechtigung" gibt, in der Geschichte zu sein. Das mag sich seltsam anhören, aber in einigen Büchern ist es leider der Fall, dass die Charaktere oberflächlich und nichtssagend daherkommen, was mich persönlich immer sehr enttäuscht. In diesem Roman jedoch sind die Charaktere ein wahrer Genuss und die Ausarbeitung ihrer Persönlichkeiten wunderbar gelungen.
Das Buch ist relativ schnell zu lesen und konnte mich aufgrund der Handlung mit vielen humoristischen Einlagen überzeugen, sodass ich es nur weiterempfehlen kann.
JotJot
5/5
02.01.2016
eBook (ePUB)
Voll der Mainstream... Das…
Voll der Mainstream... Das passiert: In Ellen Bergs Veganer-Roman steht Dana Twilling im Mittelpunkt, ihres Zeichens Veganerin, die jedes Klischee erfüllt. Leider läuft es weder in Danas Beziehung mit Paul (Macho vor dem Herrn) noch in Danas Bistro (absolut vegan) gut: Paul verlässt Dana, Mietvertrag für Bistro und Wohnung werden mit kurzer Frist gekündigt. Da braucht Dana Hilfe und die kommt in Person von Philip (Sohn aus gutem Hause, er sich von seinem geldgierigem Vater abwendet) und dem vietnamesischen Koch (der immer einen Spruch auf Lager hat, diese zum Glück aber nicht mit „Konfuzius sagt“ würzt). Diese Personen und noch einige mehr unterstützen Dana im turbulenten Kampf um Bistro, Familie und Liebesleben. So gefällt mir der Roman: Ein weiterer Roman aus der Feder von Ellen Berg, den ich als Satire verstanden und entsprechend gelesen habe. So macht es denn auch Spaß die Hauptpersonen näher kennen zu lernen und ihre Handlungen nicht zu sehr dem Realitätscheck zu unterziehen. Da wäre zunächst Dana. Eine Öko-Tante, wie ich sie in meinem persönlichen Umfeld eher selten sehe. Ihr Denken und Handeln scheint nur schwarz und weiß zu kennen. Böse konventionelle Lebensmittel und gute vegane. Ob Letztere tatsächlich immer so ökologisch wertvoll sind, kann sich der Leser gern fragen, wenn er denn erfährt, woher einzelne Lebensmittel stammen. Allerdings merkt man schnell, dass es da auch noch Zwischentöne gibt denen sich Dana schon irgendwie bewusst ist, die sie aber gern negieren würde. Beispielsweise, wenn Töchterchen Leonie dann doch ein Sahneeis bekommt oder echtes Fleisch für den Papa zubereitet wird. Weiteres Merkmal, der etwas unbeholfenen Dana: ihre Naivität. Dana sieht in allen Menschen erst einmal des Gute und traut ihnen zunächst nichts Böses zu, da sie ja auch eine ganz Liebe ist. Da schwankt man als Leser, ob man dann Dana wegen ihrer Einstellungen am liebsten mal ordentlich durchschütteln würde oder weil sie einfach so naiv ist und man sie gern wecken würde. Neben Dana gibt es natürlich einige andere Stereotypen. Paul, der frische Ex von Dana ist ein Vollblut-Macho, dessen Gemüse Fleisch ist. Dass die Beziehung mit Dana früher oder später scheitern muss, ist eigentlich absehbar. Trotzdem witzig, wie Paul, in seiner Ehre gekränkt, Dana immer wieder zurückerobern möchte. Im Vergleich dazu bleibt Philip sehr farblos. Auf der einen Seite will er sich von seinen Eltern abwenden, ist dann aber irgendwie doch nicht so richtig konsequent. Statt Dana zu unterstützen und ihr recht früh reinen Wein einzuschenken, verzieht er sich. Da bleibt irgendwie ein fader Beigeschmack: Abhängiges Söhnchen, der jemanden benötigt, der ihm so richtig zur Unabhängigkeit verhilft. Aufdringlich dagegen ist dagegen die Vertreterin der Pro Domo GmbH, die auf den ersten Blick ziemlich gerissen erscheint, aber eigentlich nur abgebrüht ist und hofft, dass sich ihre Gegner nicht wehren. Witzig sind der vietnamesische Koch und Danas Eltern. Während der Koch in jeder Situation einen passenden Spruch auf Lager hat, glänzen Danas Eltern in der Rolle der ewigen Eltern. Auch wenn Dana dem Kindesalter schon längst entwachsen ist, ihre Eltern wollen doch immer nur das Beste für das Kind. Der Verlauf der Handlung ist nicht unbedingt vorhersehbar. Zwar ahnt der Leser recht schnell, dass sich alles zum Guten für Dana wenden wird. Die Umwege, die die Autorin die Protagonisten nehmen lässt, sind dagegen nicht. Dies trägt dazu bei, dass der Leser manchmal einfach nur lachen muss, sich an anderer Stelle einfach die Haare aufstellen, so haarsträubend sind manche Szenen geschildert. Fazit: In Alles Tofu, oder was? nimmt Ellen Berg die zunehmende Veganisierung aufs Korn. Überzeichnete Charaktere in haarsträubenden und zugleich komischen Situationen machen den Reiz dieses Romanes aus, den man meiner Meinung nach als Satire verstehen sollte.
Hanna
aus Senden
5/5
13.10.2015
eBook (ePUB)
Dieses Buch ist mit soviel…
Dieses Buch ist mit soviel Witz geschrieben dass man gar nicht mehr aufhören kann. Selbst als fleischesser könnte man auf den Geschmack von Vegan kommen. Es ist absolut weiter zu empfehlen
Surfgirl
aus D.
5/5
05.08.2015
eBook (ePUB)
Super! Ein Roman, bei der ich…
Super! Ein Roman, bei der ich aufgrund der guten Geschichte das Buch am liebsten in einem durchgelesen hätte. Auch der "Kampf" zwischen Vegetarier und Fleischesser wurde super dargestellt. Da macht sich selbst der Leser Gedanken über Fleisch oder Nicht-Fleisch.
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5/5
22.02.2023
Buch (Taschenbuch)
Nicht nur was für Vegetarier!
Veganerin Dana hat in ihrem Leben noch nie was geschenkt bekommen, doch seitdem ihr Freund sie verlassen hat, scheint es als würde ihre ganze Welt plötzlich aus den Fugen geraten. Alles läuft schief und sie muss um ihre Existenz kämpfen. Da steht plötzlich auch noch Dana’s Vater vor der Tür und bittet um Unterschlupf. Ein wahrer Fleischfresser wohlbemerkt! Dass ab dann zu Hause nicht mehr alles harmonisch verläuft, liegt auf der Hand. Doch Dana hat einen Lichtblick: Ein Mann, der ihr die ganze Zeit die Treue gehalten hat, doch den sie nie richtig wahrgenommen hat. Ein urkomischer Roman, der zeigt, dass auch Vegetarier Schmetterlinge im Bauch haben können.
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5/5
16.03.2016
Buch (Taschenbuch)
Ellen Berg schafft es einmal mehr...
Ellen Berg schafft es einmal mehr einen unglaublich gut zu unterhalten!
Diese Romane sind wirklich für jede Altersklasse Unterhaltung pur - für den bevorstehenden Urlaub perfekt!
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5/5
11.03.2016
eBook (ePUB)
Veganekost zum lachen und verlieben - eBook
Wenn man mal Pech hat, dann aber so richtig. So ergeht es auch Dana, die gerade darum kämpft, dass ihre Tochter Leonie und auch ihr Dackel Emma vegan essen und leben. Dann verlässt sie ihr Freund Paul am zweiten Jahrestag und das obwohl Dana leise auf einen Heiratsantrag gewartet hat. Noch dazu kommt, dass sie innerhalb von drei Wochen sowohl raus aus ihrer Wohnung, als auch raus aus ihrem Restaurant sein muss. Und als dann noch ihr Vater vor der Tür steht und bei Tochter und Enkelin einzieht, weil seine Frau und Danas Mutter ihn raus geworfen hat, weiß Dana nicht mehr wo ihr der Kopf steht. Ellen Berg erzählt uns die lustige, irrwitzige und turbulente Geschichte rund um Dana, die erstaunlicher weise Hilfe von ihrem Stammgast und nachher von ihren Freunden und der Familie erhält. Gleich an allem Baustellen kommt überraschende Bewegung ins Spiel. Alles Tofu oder was!? ist ein vollkommen fessslnder Roman, welchen ich innerhalb weniger Tage verschlungen habe. Es ist einfach herrlich zu lesen, wie Dana mit Hilfe an ihren Aufgaben wächst und so manches schafft, was sie nicht für nötig gehalten hätte. Mit einigen Überraschungen vergebe ich vegane und zugleich witzige und charmante 5 Sterne und freue mich schon auf die nächsten Romane von Ellen Berg.
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4/5
02.05.2019
Buch (Taschenbuch)
Ich liebe die Romane von Ellen...
Ich liebe die Romane von Ellen Berg.
Auch dieser war wieder sehr lustig und unterhaltsam.
Kurzweiliges Lesevergnügen. Empfehlenswert!
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