BH

Bell hooks

bell hooks (1952-2021) war v.a. als Kritikerin von Rassismus, Kapitalismus und Patriarchat und als Vertreterin des Black Feminism bekannt geworden, und als Autorin zahlreicher Bücher. Seit Mitte der 1970er Jahre hatte sie verschiedene Lehraufträge und Professuren an US-amerikanischen Universitäten inne. Neben der Auseinandersetzung mit »Race«, Klasse und Geschlecht beschäftigte sie sich mit einer riesigen Bandbreite weiterer Themen, etwa mit Medien, Kunst und Erziehung. Das Pseudonym bell hooks ging auf den Namen ihrer Großmutter zurück, ihr ursprünglicher Name war Gloria Jean Watkins. Mit der Kleinschreibung des Namens wollte sie die Aufmerksamkeit weg von ihrer Person und hin zu den Inhalten ihrer Texte lenken..
Daphne Nechyba (sie/ihr) wurde 1996 geboren und lebt in Wien. Seit ihrem Abschluss des Studiums Transkulturelle Kommunikation ist sie freiberuflich als anti-rassistische Übersetzerin tätig. Derzeit arbeitet sie mit Kolleg*innen an der Gründung eines Übersetzungskollektivs, das sich auf intersektionale und anti-rassistische Inhalte spezialisiert. Männer, Männlichkeit und Liebe. Der Wille zur Veränderung ist ihre erste Buchübersetzung.

Lieben lernen - Alles über Verbundenheit von Bell hooks

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Lieben lernen - Alles über Verbundenheit
  • Lieben lernen - Alles über Verbundenheit
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»Frauen, die sich für die Liebe entscheiden, müssen klug, waghalsig und mutig sein.« – Ein großartiges Plädoyer für die Macht der Liebe

Liebe(n) geht uns alle an. Unsere Sehnsucht und Suche nach Liebe hören nie auf. Egal, wie alt wie sind. Warum fällt es uns dennoch so schwer, den wahren Stellenwert der Liebe gesellschaftlich anzuerkennen? Weshalb verharren so viele Menschen in Beziehungen, die schon lange nicht mehr liebevoll sind? Wieso stoßen vor allem ältere Frauen mit ihrem Liebesbedürfnis an Grenzen? Wo kollidieren Geschlechterrollen mit Erwartungen? Was hat der Feminismus damit zu tun? Wie hat die feministische Bewegung unsere Vorstellung von Liebe beeinflusst und verändert? Und inwieweit stecken wir bei Liebesdingen alle in patriarchalen Denkmustern und Machtstrukturen fest?

Mit souveräner Offenheit begegnet die renommierte Literaturwissenschaftlerin bell hooks diesen Fragen. Jenseits aller Dogmen und Schuldzuweisungen entwirft sie eine neue Kunst des Liebens; basierend auf Freiheit, Selbstliebe und echter Verbundenheit.

»Meisterhaft. Für alle Frauen (und Männer), die sich Gedanken über die Liebe machen, ist dieses Buch ein Valentinsgeschenk.«


Los Angeles Times



»Nicht zeigt den Schulterschluss zwischen Frauen und dem Patriarchat stärker als die Bereitschaft, sich so zu verhalten, als könnten die Probleme, die sich durch die gesellschaftliche Verbreitung sexistischer Ansichten über die Rollen von Mann und Frau ergeben, dadurch gelöst werden, dass Frauen härter daran arbeiteten. Frauen, die sich daran festklammern, dass Männer bereitwillig lernen würden, fürsorglicher zu sein, wenn sie selbst nun ihr Verhalten änderten, verschließen die Augen vor der Wahrheit. Ihre Verleugnung stärkt das Patriachat, schafft aber keine Welt, in der Frauen und Männer einander lieben können. Das antipatriarchale Denken, demzufolge Frauen und Männer gleichermaßen lernen können, zu lieben und geliebt zu werden, ist die einzige Basis, auf der dauerhafte, erfüllende, einvernehmliche Liebe entstehen kann.«



»In meinem ersten Buch, Alles über Liebe, ging es um die Bedeutung und die Praxis der Liebe im allgemeineren Sinne. Das vorliegende Buch ist eine persönlichere Beschreibung dessen, wie sich mein Blick auf die Liebe im mittleren Alter veränderte. Indem ich meine Suche nach wahrer Liebe nachzeichne, schaue ich mir an, auf welche Weise die Auswirkungen der feministischen Bewegung das Leben von Frauen für immer verändert haben, wie die Bewegung breite, zuvor versperrte Wege hin zur gesellschaftlichen Gleichstellung mit Männern eröffnet hat. Frauen haben mehr Freiheit als je zuvor, und trotzdem ist nicht klar, ob diese Freiheit uns den Zugang zur wahren Liebe erleichtert hat.«

»Eine funktionierende Beziehung ist nicht das gleiche wie eine Beziehung, in der man sich liebt.«



 

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