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Charles Bukowski

Charles Bukowski, 1920 in Andernach als Sohn deutschpolnischer Eltern geboren. Im dritten Lebensjahr wanderten seine Eltern mit ihm in die USA aus. Mit 35 Jahren begann er zu schreiben, zuerst Gedichte für Underground-Gazetten, später Erzählungen, Romane und ein Drehbuch. Er veröffentlichte über 40 Prosa- und Lyrikbände. Genet, Henry Miller und Sartre feierten ihn als »poète maudit« des heutigen Amerikas. Im MaroVerlag wurde Bukowski 1974 zum ersten Mal auf Deutsch verlegt, bevor die großen Verlage ihn entdeckten. 1994 starb er in San Pedro bei Los Angeles..
Abel Debritto hat sich als »Sherlock Holmes der Bukowski- Forschung« einen Namen gemacht. Seine Dissertation erschien unter dem Titel »Charles Bukowski, King of the Underground: From Obscurity to Literary Icon« (American Literature Readings in the Twenty-First Century), Palgrave Macmillan, 2013. Für den jetzigen amerikanischen Bukowski-Verlag HarperCollins stellte er Themen-Bände zusammen (On writing, On Cats, On Love, Essential Bukowski: Poetry). »On Drinking« ist einer von ihnen..
Esther Ghionda-Breger (*1961), lebt und arbeitet in Basel. Im MaroVerlag bisher erschienene Übersetzungen: von Robert Lowry, »Little Man Stories«, von Charles Bukowski, »Alle reden zu viel«, »Dante, Baby, das Inferno ist da!«, »Ein Dollar für Carl Larsen«. 2017 Gründung des Bernardo Ghionda-Gedächtnisfonds: maroverlag.de/bgd.
Rotraut Susanne Berner, 1948 geboren in Stuttgart, beschäftigt sich hauptsächlich mit Büchern. Nach Lehrjahren im Verlag hat sie zunächst zahlreiche Bucheinbände entworfen und sich dabei immer mehr auf das Thema Illustration spezialisiert. Seit vielen Jahren gestaltet und illustriert sie Bücher für Erwachsene und vor allem für Kinder, für die sie auch Texte schreibt oder herausgibt. Sie illustrierte und gestaltete unter anderem Bücher mit Hans Magnus Enzensberger, Luigi Malerba, Sylvia Plath, Jürg Schubiger, Ingrid Bachér,
Italo Calvino, Hanna Johansen, Bart Moeyaert, Franz Hohler und Christoph Hein.
Bekannt geworden ist Rotraut Susanne Berner mit ihren Bildergeschichten ohne Worte wie den jahreszeitlichen »Wimmelbüchern« und »Karlchen«, einer Bilderbuchserie über einen kleinen Jungen mit Kaninchenohren. 2006 wurde Rotraut Susanne Berner mit dem Sonderpreis für Illustration des Deutschen Jugendliteraturpreises ausgezeichnet; 2016 mit der Hans-Christian-Andersen-Medaille und dem großen Preis der Akademie für Kinder- und Jugendliteratur in Volkach. Von 2012 bis 2019 hat sie nach dem Tod ihres Mannes Armin Abmeier die illustrierte Heftreihe »Die Tollen Hefte« für die Büchergilde Gutenberg herausgegeben.

Ein Sixpack zum Frühstück von Charles Bukowski

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Ein Sixpack zum Frühstück
  • Ein Sixpack zum Frühstück
  • Buch (Kunststoff-Einband)

Charles Bukowski hatte viele gute und schlechte Gründe, immer wieder zur Flasche zu greifen und so zieht sich denn auch das Thema Alkohol wie ein roter Faden durch sein Werk. Auch Schlechtes ist ihm in seinem Leben mehr als genug widerfahren: Eine schlechte, durch väterliche Brutalität überschattete Kindheit, schlechte und mies bezahlte Jobs oder ein schlechter Gesundheitszustand infolge eines jahr­zehntelangen, durch Alkoholabusus gekennzeichneten Lebenswandels, der einmal sogar in einem lebensgefährdenden Magendurchbruch endete. Er brauchte den Alkohol wie die Luft zum Atmen, als Muse, Motor und unverzichtbaren Partner bei der Freisetzung seiner schier überbordenden Fantasie und Kreativität.
Der vorliegende Band enthält jede Menge erstmals auf Deutsch erscheinende Texte und darüber hinaus einige, die u. a. von Carl Weissner übersetzt wurden. In Gedichten, ­Kurzgeschichten, Interviews und Briefen gewährt der Dirty Old Man einen Einblick in das von Höhen und Tiefen begleitete Leben eines eingeschworenen Alkoholikers, der immer wieder verzweifelt versucht, sich von seinem Laster loszusagen, was ihm höchstens so lange gelingt, bis die Zeit für das nächste Sixpack gekommen ist.

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