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Matthias Richter

Der Autor ist Jurist im Bereich des internationalen Rechts und Terrorismusexperte. Das Phänomen des sogenannten Islamischen Staates hat er von Anfang an intensiv erforscht. Mithilfe der Mutter eines deutschen Dschihadisten hat er im Jahr 2016 Kontakte knüpfen und das Terrornetzwerk in Syrien und Irak besuchen können. Nach dieser Erfahrung hielt er Vorträge zum Thema Rekrutierung und Methoden des IS.

Matthias Richter is a lawyer in the field of international law and expert in the field of terrorism. He was intrigued by the phenomenon and the rise of the Islamic State and did comprehensive research on the topic. He soon got to know a mother of a German Jihadist, who went to Syria. After digging deeper he soon found the opportunity to get a security guarantee and visit the Jihadists in their own territory. After this experience he held lectures about the methods of recruiting of the Islamic State throughout Germany.
Psychotherapie zwischen Neurowissenschaften und Kunst der Begegnung von Matthias Richter

Zuletzt erschienen

Psychotherapie zwischen Neurowissenschaften und Kunst der Begegnung

Psychotherapie zwischen Neurowissenschaften und Kunst der Begegnung

Buch (Taschenbuch)

ab 49,90€

Was lässt Psychotherapie gelingen? Sind es bestimmte nach dem Modell der Organmedizin zweckrational eingesetzte Interventionen und Techniken – oder macht viel eher die zwischenmenschliche Haltung den alles entscheidenden Unterschied in der psychotherapeutischen Praxis? Die aktuell zunehmende Engführung der Psychotherapie auf neurobiologische Kriterien bringt die Tendenz zur Technisierung und Ökonomisierung mit sich. Im Zuge dieses Wandels der therapeutischen Haltung sind PsychotherapeutInnen dazu aufgerufen, sich über die Art und Weise ihres Handelns grundsätzlich zu verständigen.

Eine zur Technisierung alternative Haltung ist das Handeln als Kunst. Die Kunst befragt und lässt sich ansprechen, sie öffnet sich als Handlungsweise für das Selbstsein und den Selbstwert ihres Gegenübers. In Zeiten der Technisierung und Ökonomisierung könnte es für PsychotherapeutInnen nichts Geringeres als eine Kunst erfordern, sich die Offenheit und den Sinn für die personale Existenz ihres Gegenübers zu bewahren. Mit diesem Plädoyer für die psychotherapeutische Praxis als Kunst der Begegnung legt Matthias Richter einen originären Ansatz vor und verhilft der beziehungsorientierten Psychotherapie darüber hinaus zu einem eigenständigeren wissenschaftlichen Paradigma.

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