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Waldemar Paulsen

Der Autor war bis zu seinem Ruhestand Kriminalhauptkommissar bei der Hamburger Kripo. In den Siebzigern des vorigen Jahrhunderts war er zehn Jahre lang als Zivilfahnder der Davidwache im Rotlichtmilieu St. Pauli s unterwegs. Seine Aufgabe bestand in der präventiven und repressiven Verbrechensbekämpfung von Prostitution und Zuhälterei, als auch in der Einhaltung der ehernen Kiezregeln. Paulsen hatte täglich Kontakt zu den Alpha-Tieren, der mittleren Ebene als auch zu den Ratten unter ihnen, die sich in den verschiedensten EPI-Zentren aufhielten. Sein im Rowohlt-Verlag erschienenes Sachbuch ist unter dem Titel „Meine Davidwache-Geschichten vom Kiez“ erschienen.

Bürde der Lust, Bismarck von unten / Kommissar Herbst und der Rüde Rüdiger von Waldemar Paulsen

Zuletzt erschienen

Bürde der Lust, Bismarck von unten / Kommissar Herbst und der Rüde Rüdiger

Bürde der Lust, Bismarck von unten / Kommissar Herbst und der Rüde Rüdiger

Buch (Taschenbuch)

ab 11,00€

St. Pauli in den Siebzigern des vorigen Jahrhunderts, als das einträgliche Geschäft mit Lust und Laster Hochkonjunktur hat. Der Autor setzt zum dritten Mal Kommissar Max Herbst mit maßgeblicher Unterstützung seines neuen Praktikanten zur Lösung eines Tötungsdelikts im Rotlichtmilieu ein. Die Spur führt zu einem Zuhälterkartell, das es sich zu eigen macht, die Rentenkasse durch Schutzgelderpressung aufzufüllen. Nach zwei Mißerfolgen mit den vorherigen Praktikant:innen handelt es sich bei dem Neuen nunmehr um Rüdiger: den Boxer- Rüden Rüdiger, den Max Herbst von einer verflossenen Liebe übernommen hat. Zwischen Kommissar Herbst und seinem Dienststellenleiter kommt es häufiger zu Kontroversen. Die Gedanken und Handlungen des Max Herbst bezüglich seiner kriminalistischen Arbeit sind real geschildert und keinesfalls überzogen, denn der Autor war dabei. Die Handlung zeigt Ereignisse, die sich so ähnlich zugetragen haben könnten...
Der Roman liest sich in drei Sprachen: Im St. Pauli- Duktus, im Polizeideutsch und im Volksmund wie Martin Luther ihn beschrieb: Schauet dem Volke aufs Maul...

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