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Paula-Mira Zander Buchhandlung: Thalia Ibbenbüren
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Meine letzte Rezension Du sagst es von Connie Palmen
In meisterhaft zusammengesetzten Episoden aus dem Leben zweier großer SchriftstellerInnen versetzt Connie Palmen sich einfühlsam in die Perspektive des zurückgebliebenen Ehemanns. Wie eine Tragödie von der Vorahnung des unabwendbaren Endes durchzogen ist, so liest sich auch dieser Roman vor dem Hintergrund von Plaths Selbstmord gezeichnet von dem ständigen Schatten der Vorahnung, dem der fiktive Hughes hier versucht, auf die Schliche zu kommen. Eine wirklich besondere Perspektive auf eine der öffentlichen Mythologisierung ausgelieferten Ehe und deren trauriges Ende.
ab 12,00 €
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  • Paula-Mira Zander
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Du sagst es

In meisterhaft zusammengesetzten Episoden aus dem Leben zweier großer SchriftstellerInnen versetzt Connie Palmen sich einfühlsam in die Perspektive des zurückgebliebenen Ehemanns. Wie eine Tragödie von der Vorahnung des unabwendbaren Endes durchzogen ist, so liest sich auch dieser Roman vor dem Hintergrund von Plaths Selbstmord gezeichnet von dem ständigen Schatten der Vorahnung, dem der fiktive Hughes hier versucht, auf die Schliche zu kommen. Eine wirklich besondere Perspektive auf eine der öffentlichen Mythologisierung ausgelieferten Ehe und deren trauriges Ende.

Meine Lieblingswerke

  • Produktbild Die drei Musketiere
    • Paula-Mira Zander
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    5/5

    Die drei Musketiere

    Zuerst als gekürzte Ausgabe für Kinder und danach in der ungekürzten Ausgabe, wie die hier vorliegende von dtv, hat mich diese Geschichte als Kind zum größten Musketier Fan aller Zeiten gemacht. Wieder und wieder wird die Geschicht verfilmt, und das aus gutem Grund: es geht um Freundschaft, Loyalität und den Kampf gegen das Böse. Zeitlose Themen, die nie aufhören werden, uns zu beschäftigen. Dabei kommt der Spaß nicht zu kurz, denn Dumas' Musketiere sind nicht nur echte Haudegen, sondern auch grundverschieden, was immer wieder zu witzigen Situationen führt. Wer es noch nicht weiß: insgesamt gibt es tatsächlich drei Bände der Musketiere. Wer also schon immer einmal wissen wollte, wie die Geschichte um d'Artagnan, Athos, Porthos und Aramis weitergeht, kann zu den Werken "Zwanzig Jahre später" und "Der Mann in der eisernen Maske" greifen.

  • Produktbild Tage einer Hexe
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    5/5

    Tage einer Hexe

    Schlägt man die Seiten dieses Buches auf, landet man augenblicklich in einer heruntergekommenen Spelunke voll zwielichtiger Hexen und Monsterjäger, die darauf warten, dass die "Schmutzigen Tage" anbrechen. Nur in den ersten Tagen jeden neuen Jahres bricht eine Horde Monster über Chernograd herein, eine Stadt, die durch eine große Mauer von der monsterlosen Nachbarstadt Belograd abgeschirmt ist und den Schrecken der Neujahreszeit alleine entgegenblicken muss. Unter diesen zwielichtigen Gestalten befindet sich Kosara, die, seit sie dem "Zaren der Monster", dem sogenannten Zmey entkommen konnte, erbarmungslos von ihm verfolgt wird. Sie kann in dieser Neujahresnacht nur entkommen, indem sie ihre Hexenmacht in Form ihres Schattens verkauft. In der monsterfreien Stadt Belograd gelandet, macht sie sich schnell auf die Suche nach einem Weg zurück in ihre Heimat - krank von dem Verlust des Schattens und unsicher, wem sie überhaupt noch vertrauen kann. Vielleicht ja dem Polizisten Arsen, der auf einmal teil ihrer Abenteuerreise wird... "Tage einer Hexe" ist genau das richtige Buch für all diejenigen, die mal wieder eine aufregende, spannende Fantasy-Geschichte ohne Smut lesen möchten. Mit sehr viel Humor lässt Dimova ihre herrlich chaotische Hauptfigur eine wahre Odyssee durchlaufen, um endlich wieder ihren Schatten zurückzubekommen. Dabei fädelt sie sehr einfühlsam einen Subplot über das Loslösen und Aufarbeiten von einem toxischen Liebesverhältnis aus der Vergangenheit ein. Viele der slawischen Monsternamen kennt man außerdem aus dem "Witcher", was mir sehr viel Freude bereitet hat.

  • Produktbild Irgendwann werden wir uns alles erzählen
    • Paula-Mira Zander
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    5/5

    Irgendwann werden wir uns alles erzählen

    Daniela Krien erzählt die Geschichte einer jungen Frau voller Potenzial, die zur Zeit des Mauerfalls in der DDR lebt. Die meiste Zeit verbringt die 16-jährige Maria auf dem Hof ihres Freundes, wo ihr nicht alle Familienmitglieder unbedingt freundlich gegenübertreten. Überall scheinen Geheimnisse zu lauern, nicht zuletzt Marias eigene. Denn sie entbrennt in grenzenloser Leidenschaft für den 40-jährigen Henner vom Nachbarhof, der nicht den besten Ruf im Dorf genießt und eine große Verbitterung in sich zu tragen scheint. Die beiden fangen an, sich heimlich zu treffen, wobei die leidenschaftlichen Begegnungen teilweise in gewalthaltigen Momenten kumulieren. Ganz nebenbei ergeben sich durch den Fall der Mauer neue Möglichkeiten für Jung und Alt, was nicht jedem sofort geheuer ist. Beim Lesen spürt man die ganze Zeit Marias Sorge, dass ihre geheime Beziehung entdeckt werden könnte. Bis zum Schluss fiebert man mit ihr mit und erlebt das große Finale mit seiner ganzen Wucht. Ich konnte das Buch nicht weglegen und habe es in einer Nacht durchgelesen. Ein wirklich beeinduckendes Leseerlebnis.

    • Irgendwann werden wir uns alles erzählen
    • Daniela Krien
    • ab 14,00 €
  • Produktbild Moscow Mule
    • Paula-Mira Zander
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    5/5

    Moscow Mule

    Maya Rosa schreibt in ihrem Debüt von zwei jungen Frauen, die trotz zweistündigen Zugfahrten zur Universität, ignoranten Müttern und politischen Daumenschrauben an eine große Zukunft glauben. Federleicht trägt sie die Leserschaft durch die verschiedenen Stationen, die insbesondere Karina in Moskau durchlaufen muss, um irgendwann in ein Flugzeug nach Deutschland steigen zu können und ganz bestimmt nie wieder zurückzukehren. Oft musste ich bei der Lektüre laut lachen, denn Maya Rosa schafft es, Tragik in Komik zu verwandeln und ihrem Charakter Karina eine unzerstörbare Lebensfreude zu schenken. Darüber hinaus war der Einblick in den Alltag der russischen Hauptstadt sehr aufschlussreich, da die Autorin Situationen beschreibt, die sonst eher im Dunkeln bleiben oder die schlicht unvorstellbar wirken. Definitiv eines meiner Lieblingsbücher 2025!

  • Produktbild Bis ans Meer
    • Paula-Mira Zander
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    5/5

    Bis ans Meer

    Das Debüt von Peggy Patzschke lockt mit einem wunderschönen Cover und einem tollen Titel. Was das Buch aber letztendlich zu einer der einzigartigsten Lektüren meines Lebens gemacht hat war die grandiose Verbindung der drei Erzählstränge, die von Frieda zu Erika und wieder zur Ich-Erzählerin in der Gegenwart reichen. Es entsteht ein unfassbar reiches Kaleidoskop an Gefühlen, Erfahrungen und Weisheiten, das von der Großmutter Frieda, die mit ihren Kindern während des Zweiten Weltkriegs aus Schlesien fliehen muss bis zur Mutter Erika reicht, die von ihren Ängsten und Wünschen während dieser Flucht erzählt. Bewegend wird es genauso, wenn die Enkelin Friedas und Tochter Erikas aus heutiger Sicht zu verstehen versucht, welche Familien-Traumata in ihr weiterleben und wie sie sich von ihnen lösen kann. Das Leid, über welches diese Geschichte reflektiert, ist umfassend und schmerzlich und ich musste oft gegen die Tränen ankämpfen. Ich habe jede Seite verschlungen, konnte kaum abwarten weiterlesen zu können, denn ich musste einfach wissen, wie es weitergeht. "Bis ans Meer" ist ein Aufruf an uns alle, die Erfahrungen unserer Familien ernst zu nehmen, ihre Spuren in unseren Seelen zu entziffern und, insbesondere, niemals die Hoffnung aufzugeben. Ich werde noch lange über diese Geschichte nachdenken.

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