Produktbild: Irgendwann werden wir uns alles erzählen
Band 61131

Irgendwann werden wir uns alles erzählen

Aus der Reihe detebe
7

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23821

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.08.2024

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

17,9/11,3/2,1 cm

Gewicht

234 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24546-2

Beschreibung

Rezension

»Packend und sehnsüchtig – wie die erste Liebe.«
»Unbedingt lesen.«

Produktdetails

Verkaufsrang

23821

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.08.2024

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

17,9/11,3/2,1 cm

Gewicht

234 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24546-2

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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Intensive Geschichte

Bewertung am 01.07.2025

Bewertungsnummer: 2528669

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1990 in einem kleinen Dorf in Thüringen. Hier lebt die 16-jährige Maria bei ihrem Freund Johannes und dessen Familie auf deren Hof. Sie schwänzt die Schule, liest stattdessen lieber in ihren Büchern und hilft auf dem Hof. Eines Tages lernt sie den 40-jährigen Henner vom Nachbarhof kennen, der im Dorf als Sonderling verschrien und dem Alkohol sehr zugeneigt ist. Die beiden fühlen sich seltsam voneinander angezogen und beginnen eine heimliche Beziehung, die durch teilweise übergriffiges, gewalttätiges Verhalten geprägt ist. Erzählt wird die Geschichte von Maria als Ich-Erzählerin. Dadurch kann man sich gut in sie hineinversetzen und ihre Gedanken und Gefühle verstehen und nachvollziehen. Nebenbei erfährt man auch so einiges über die Stimmung in der Wendezeit. Einerseits herrscht Aufbruchsstimmung, neue Chancen tun sich auf, anderseits ist da aber auch viel Unsicherheit, wie es weitergehen wird, manche Menschen bleiben auf der Strecke. „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“ ist nicht das erste Buch, das ich von Daniela Krien lese, auch wenn es ihr Debütroman ist. Ihr Erzählstil ist so intensiv, kraftvoll und schnörkellos, wie ich es auch aus ihren anderen Büchern kenne. Ich habe das Buch gern gelesen, einmal mehr hat mich Daniela Krien sprachlich als auch inhaltlich überzeugt!

Intensive Geschichte

Bewertung am 01.07.2025
Bewertungsnummer: 2528669
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1990 in einem kleinen Dorf in Thüringen. Hier lebt die 16-jährige Maria bei ihrem Freund Johannes und dessen Familie auf deren Hof. Sie schwänzt die Schule, liest stattdessen lieber in ihren Büchern und hilft auf dem Hof. Eines Tages lernt sie den 40-jährigen Henner vom Nachbarhof kennen, der im Dorf als Sonderling verschrien und dem Alkohol sehr zugeneigt ist. Die beiden fühlen sich seltsam voneinander angezogen und beginnen eine heimliche Beziehung, die durch teilweise übergriffiges, gewalttätiges Verhalten geprägt ist. Erzählt wird die Geschichte von Maria als Ich-Erzählerin. Dadurch kann man sich gut in sie hineinversetzen und ihre Gedanken und Gefühle verstehen und nachvollziehen. Nebenbei erfährt man auch so einiges über die Stimmung in der Wendezeit. Einerseits herrscht Aufbruchsstimmung, neue Chancen tun sich auf, anderseits ist da aber auch viel Unsicherheit, wie es weitergehen wird, manche Menschen bleiben auf der Strecke. „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“ ist nicht das erste Buch, das ich von Daniela Krien lese, auch wenn es ihr Debütroman ist. Ihr Erzählstil ist so intensiv, kraftvoll und schnörkellos, wie ich es auch aus ihren anderen Büchern kenne. Ich habe das Buch gern gelesen, einmal mehr hat mich Daniela Krien sprachlich als auch inhaltlich überzeugt!

Schönes Leseerlebnis

Bewertung am 28.10.2025

Bewertungsnummer: 2638827

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Geschichte war wirklich sehr schön erzählt und hat mich in ihren Bann gezogen. Die politischen Ereignisse sind zwar eher als eine Art Hintergrundgeräusch verwoben, haben die Geschichte aber trotzdem noch bereichert.

Schönes Leseerlebnis

Bewertung am 28.10.2025
Bewertungsnummer: 2638827
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Geschichte war wirklich sehr schön erzählt und hat mich in ihren Bann gezogen. Die politischen Ereignisse sind zwar eher als eine Art Hintergrundgeräusch verwoben, haben die Geschichte aber trotzdem noch bereichert.

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Irgendwann werden wir uns alles erzählen

von Daniela Krien

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Paula-Mira Zander

Thalia Ibbenbüren

Zum Portrait

5/5

Dieses Buch hat mein Herz gebrochen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Daniela Krien erzählt die Geschichte einer jungen Frau voller Potenzial, die zur Zeit des Mauerfalls in der DDR lebt. Die meiste Zeit verbringt die 16-jährige Maria auf dem Hof ihres Freundes, wo ihr nicht alle Familienmitglieder unbedingt freundlich gegenübertreten. Überall scheinen Geheimnisse zu lauern, nicht zuletzt Marias eigene. Denn sie entbrennt in grenzenloser Leidenschaft für den 40-jährigen Henner vom Nachbarhof, der nicht den besten Ruf im Dorf genießt und eine große Verbitterung in sich zu tragen scheint. Die beiden fangen an, sich heimlich zu treffen, wobei die leidenschaftlichen Begegnungen teilweise in gewalthaltigen Momenten kumulieren. Ganz nebenbei ergeben sich durch den Fall der Mauer neue Möglichkeiten für Jung und Alt, was nicht jedem sofort geheuer ist. Beim Lesen spürt man die ganze Zeit Marias Sorge, dass ihre geheime Beziehung entdeckt werden könnte. Bis zum Schluss fiebert man mit ihr mit und erlebt das große Finale mit seiner ganzen Wucht. Ich konnte das Buch nicht weglegen und habe es in einer Nacht durchgelesen. Ein wirklich beeinduckendes Leseerlebnis.
  • Paula-Mira Zander
  • Buchhändler/-in

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5/5

Dieses Buch hat mein Herz gebrochen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Daniela Krien erzählt die Geschichte einer jungen Frau voller Potenzial, die zur Zeit des Mauerfalls in der DDR lebt. Die meiste Zeit verbringt die 16-jährige Maria auf dem Hof ihres Freundes, wo ihr nicht alle Familienmitglieder unbedingt freundlich gegenübertreten. Überall scheinen Geheimnisse zu lauern, nicht zuletzt Marias eigene. Denn sie entbrennt in grenzenloser Leidenschaft für den 40-jährigen Henner vom Nachbarhof, der nicht den besten Ruf im Dorf genießt und eine große Verbitterung in sich zu tragen scheint. Die beiden fangen an, sich heimlich zu treffen, wobei die leidenschaftlichen Begegnungen teilweise in gewalthaltigen Momenten kumulieren. Ganz nebenbei ergeben sich durch den Fall der Mauer neue Möglichkeiten für Jung und Alt, was nicht jedem sofort geheuer ist. Beim Lesen spürt man die ganze Zeit Marias Sorge, dass ihre geheime Beziehung entdeckt werden könnte. Bis zum Schluss fiebert man mit ihr mit und erlebt das große Finale mit seiner ganzen Wucht. Ich konnte das Buch nicht weglegen und habe es in einer Nacht durchgelesen. Ein wirklich beeinduckendes Leseerlebnis.

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Henrike Irmscher

Thalia Halle

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4/5

Puhh, Daniela Kriens Erstlingswerk...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich mochte es sehr, trotzdem war ich an der ein oder anderen Stelle doch etwas geschockt. Denn die geschilderte Beziehung zwischen der sechzehnjährigen Maria und dem vierzigjährigen Henner ist (besonders am Anfang) durch sehr übergriffiges, gewalttätiges Verhalten geprägt („Es war keine Vergewaltigung, obwohl alles danach aussieht“). Und niemand darf davon erfahren, denn eigentlich ist Maria mit Johannes zusammen und wohnt mit ihm auf dem Hof seiner Eltern. Doch es zieht sie immer wieder zu dem eigenbrötlerischen Henner, stets findet sie neue Wege und Ausreden, um bei ihm sein zu können. Es ist 1990, ein Dorf im Osten, Nachwendezeit, Sommerhitze, Aufbruchsstimmung. Daniela Krien schafft es perfekt, diese besondere Stimmung einzufangen. Beim Lesen spürt man beinah die sengende Hitze der flirrenden Julihitze über den Feldern und den Staub der Landstraßen. Es ist harte Arbeit, die auf dem Hof verrichtet werden muss, und in den Pausen zwischen Feld- und Hausarbeit verkriecht sich Maria in ihren Büchern, findet Ablenkung bei „Die Brüder Karamasov“ wenn sie nicht bei Henner ist. Aber kann das Versteckspiel auf Dauer gut gehen? „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“ besitzt eine unglaubliche Kraft und ist dermaßen intensiv erzählt, dass ich es wirklich nicht beiseite legen konnte, obwohl es definitiv ein Buch ist über das man diskutieren kann.
  • Henrike Irmscher
  • Buchhändler/-in

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4/5

Puhh, Daniela Kriens Erstlingswerk...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich mochte es sehr, trotzdem war ich an der ein oder anderen Stelle doch etwas geschockt. Denn die geschilderte Beziehung zwischen der sechzehnjährigen Maria und dem vierzigjährigen Henner ist (besonders am Anfang) durch sehr übergriffiges, gewalttätiges Verhalten geprägt („Es war keine Vergewaltigung, obwohl alles danach aussieht“). Und niemand darf davon erfahren, denn eigentlich ist Maria mit Johannes zusammen und wohnt mit ihm auf dem Hof seiner Eltern. Doch es zieht sie immer wieder zu dem eigenbrötlerischen Henner, stets findet sie neue Wege und Ausreden, um bei ihm sein zu können. Es ist 1990, ein Dorf im Osten, Nachwendezeit, Sommerhitze, Aufbruchsstimmung. Daniela Krien schafft es perfekt, diese besondere Stimmung einzufangen. Beim Lesen spürt man beinah die sengende Hitze der flirrenden Julihitze über den Feldern und den Staub der Landstraßen. Es ist harte Arbeit, die auf dem Hof verrichtet werden muss, und in den Pausen zwischen Feld- und Hausarbeit verkriecht sich Maria in ihren Büchern, findet Ablenkung bei „Die Brüder Karamasov“ wenn sie nicht bei Henner ist. Aber kann das Versteckspiel auf Dauer gut gehen? „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“ besitzt eine unglaubliche Kraft und ist dermaßen intensiv erzählt, dass ich es wirklich nicht beiseite legen konnte, obwohl es definitiv ein Buch ist über das man diskutieren kann.

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Irgendwann werden wir uns alles erzählen

von Daniela Krien

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