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Moscow Mule Roman - »Klasse erzählt - witzig und poetisch zugleich mit so einem schönen Ernst« Deutschlandfunk Kultur, Lesart

81

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.08.2025

Verlag

Penguin

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,2/13,2/3,5 cm

Gewicht

425 g

Farbe

Salsa Rot / Weiß

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60394-8

Beschreibung

Rezension

»Eine bittersüße Coming-of-Age-Geschichte mit Sprachgewalt, die auf weitere Romane von dieser Schriftstellerin hoffen lässt.« ("DER SPIEGEL, Katharina Stegelmann")
»Lebhaft, voller Witz, mit sarkastischen Einsprengseln schildert [Maya Rosa] die Abenteuer ihrer jungen Helden.« ("Berliner Zeitung, Cornelia Geißler")
»Wer diesen Roman liest, fühlt sich regelrecht hineingeworfen – ins Moskau der Nuller Jahre.« ("SRF, Katja Schönherr")
»eine temporeiche Geschichte über das Erwachsenwerden unter schwierigen Umständen, vor allem aber [...]über den Rausch und die gleichzeitige Ernüchterung, die das Versprechen von Freiheit bereithält.« ("Bayerischer Rundfunk, Neues vom Buchmarkt, Sabine Zaplin")
»[Moscow Mule] liest sich wie im Flow, man möchte gar nicht aufhören« ("Deutschlandfunk Kultur, Lesart")
»›Moscow Mule‹ ist eine kurzweilige, mit Ironie aufgeladene Coming-of-Age-Geschichte.« ("ORF, FM4, Maria Motter")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.08.2025

Verlag

Penguin

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,2/13,2/3,5 cm

Gewicht

425 g

Farbe

Salsa Rot / Weiß

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60394-8

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    16.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Moscow Mule zu lesen, hat so einen Spaß gemacht!

    Während der Alltag an ihnen vorbeizieht, taumeln Karina und Tonya zwischen Freundschaft, Sehnsucht, Selbstfindung und der Erfüllung ihrer heißersehnten Zukunftsträume. Für mich enthält dieses Buch so viele Lieblingsstellen und gehört nun auf jeden Fall zu meinen Favoriten!

  • Alo

    5/5

    10.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bittersüß und pointiert: Maya Rosas Blick auf Russland

    „Nichts machte uns zynischer als genau diese Weisheit, nämlich, dass man nur ein Leben hat und dass es nicht schlecht wäre, es woanders zu verbringen, wo man immer noch die Möglichkeit hätte, sich an eine vertraute Birke anzulehnen, ohne zwischendurch im Kerker zu landen. Bürgerrechte zu haben. Sich bei keinen Behörden anzubiedern und nirgendwo Schmiergeld zu zahlen.“ (Moscow Mule, S. 22) Karina ist Studentin und wohnt in Moskau, die wünscht sich nichts sehnlicher als mit ihrer Freundin Tonya auszuwandern. Allerdings scheitert dieses Vorhaben an ihren finanziellen Möglichkeiten und an den politischen Gegebenheiten. Die Themen in diesem Buch sind vielfältig. Es geht um beispielweise Freundschaft, Familie und man bekommt einen Einblick in die russische Gesellschaft. Aber in aller erster Linie geht es hier um weibliche Selbstbestimmung. Beim Lesen musste ich öfter schlucken, es ist bittersüß. Obwohl das im Russland von vor 20 Jahren spielt, ist es aktueller den je und die Situation hat sich vor Ort durch den Ukrainekrieg höchstens noch verschärft. Dieser Einblick war für mich total spannend und ich habe die zwei Protagonistinnen gerne begleitet. Am besten hat mir aber der Schreibstil von Maya Rosa gefallen. Sie schreibt unglaublich pointiert und mit ganz viel Wortwitz. Ich hoffe, wird dürfen noch ganz viel von ihr lesen. Empfehlung!

  • Alo

    5/5

    10.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bittersüß und pointiert: Maya…

    Bittersüß und pointiert: Maya Rosas Blick auf Russland „Nichts machte uns zynischer als genau diese Weisheit, nämlich, dass man nur ein Leben hat und dass es nicht schlecht wäre, es woanders zu verbringen, wo man immer noch die Möglichkeit hätte, sich an eine vertraute Birke anzulehnen, ohne zwischendurch im Kerker zu landen. Bürgerrechte zu haben. Sich bei keinen Behörden anzubiedern und nirgendwo Schmiergeld zu zahlen.“ (Moscow Mule, S. 22) Karina ist Studentin und wohnt in Moskau, die wünscht sich nichts sehnlicher als mit ihrer Freundin Tonya auszuwandern. Allerdings scheitert dieses Vorhaben an ihren finanziellen Möglichkeiten und an den politischen Gegebenheiten. Die Themen in diesem Buch sind vielfältig. Es geht um beispielweise Freundschaft, Familie und man bekommt einen Einblick in die russische Gesellschaft. Aber in aller erster Linie geht es hier um weibliche Selbstbestimmung. Beim Lesen musste ich öfter schlucken, es ist bittersüß. Obwohl das im Russland von vor 20 Jahren spielt, ist es aktueller den je und die Situation hat sich vor Ort durch den Ukrainekrieg höchstens noch verschärft. Dieser Einblick war für mich total spannend und ich habe die zwei Protagonistinnen gerne begleitet. Am besten hat mir aber der Schreibstil von Maya Rosa gefallen. Sie schreibt unglaublich pointiert und mit ganz viel Wortwitz. Ich hoffe, wird dürfen noch ganz viel von ihr lesen. Empfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    23.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Moscow Girls

    Das Cover ist ziemlich passend wie ich finde. Es geht um 2 junge Studentinnen aus Russland, sie beißen sich durch, teilen sich Männer, Essen. Sie haben kein Geld. Haben Hoffnung irgendwann raus aus dem Land zu kommen. Irgendwann wird die Freundschaft brüchiger. Ausschnitt aus dem Buch. »Ich wollte bloß leben, über alle denkbaren Grenzen reisen und frei über alle Straßen laufen.« Auszug aus der Beschreibung des Buches. Geschickt verwebt Maya Rosa in ihrem Debütroman »Moscow Mule« das Politische mit dem Freiheitsdrang des Erwachsenwerdens und zeigt dabei mit einem einzigartigen Sound voller Witz und Klugheit, dass man mit Lebensfreude so manche gesellschaftliche Kette sprengen kann. Ich fand das Buch alles in allem ganz gut. Ist mal was ganz anderes als was ich sonst so lese. Ich finde der Autorin ist ein ganz gutes Debut gelungen.

  • MarieOn

    5/5

    12.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Debüt von großer verbaler Sprengkraft

    Tonya träumt von einem Haus mit Garten. Glück, so stellt sie es sich vor, ist es, mit einer Tasse Tee auf der Veranda zu stehen und ihrem Hund beim Spielen zuzusehen. Für die lebhafte Karina ist das nichts. Für sie bedeutet Glück nichts anderes als Stillstand und Trägheit. Ihre Fakultät ist mit Kindern von Unternehmern, Managern und Regierungsbeamten übervölkert. Und die studieren einzig um ihren Lebenslauf aufzuhübschen, leben nicht im Wohnheim und suchen nicht nach Jobs. Karina und Tonya studieren politischen Journalismus. Nach ihrem dritten Semester wurde Anna Politkowskaja unweit der Uni auf offener Straße erschossen. Dank dem selbst ernannten Zaren sind die Zeiten wieder unsicher. Man geht der Polizei aus dem Weg, ist besser so. Ihre Zukunftschancen sind übersichtlich und sie leben zu lange in Moskau, um an eine echte Opposition oder freie Wahlen zu glauben. Europa würde ihnen gefallen, deshalb suchen sie nach Austauschprogrammen europäischer Universitäten. Tonya lebt ihm Wohnheim, teilt sich ein Kabuff mit anderen Kommilitoninnen, kocht Nudeln im Wasserkocher und flucht, wenn jemand ihr wieder das frisch gewaschene Spitzenhöschen von der Heizung geklaut hat. Karina tingelt zwischen dem Schlafsessel bei ihrer lieblosen Mutter in Moskau und dem Bett bei ihrer geliebten Oma, weit außerhalb der Stadt. Meistens verpasst sie nachts um eins die letzte Metro und dann lässt sie sich von einem Typen abschleppen oder kriecht zu Tonya ins Bett. Sie jagen Wombats hinterher, leicht beleibte Männer mittleren Alters, die schon zwei Unternehmen gegründet haben und dreimal geschieden sind. Nur die interessieren sich nicht für Tom Sawyer und Huckleberry Finn. An den jungen Frauen, die deren Blick zum Glänzen bringen, ist alles lang, Haare, Beine, Fingernägel, sie sind gepflegt, geduldig und sexy. In Russland können Frauen alles werden, dennoch entscheiden sich die meisten dafür, Mätressen zu sein. Fazit: Maya Rosa hat ein Debüt mit ganz großer verbaler Sprengkraft hingelegt. Die Wortakrobatin hat zwei junge Protagonistinnen geschaffen, die mit einem mickrigen Stipendium versuchen, ein Studium zu wuppen und zu überleben. Beide schlagen sich Seite an Seite mit diversen Nebenjobs durch. Trotz der politischen Diskrepanz ist der Hunger nach Abenteuer und Zerstreuung und die Lebensfreude spürbar. Ich erfahre viel über dieses Land, ohne mich durch Infodump erschlagen zu fühlen. Die Autorin webt alle Eindrücke in die Geschichte hinein. Korruption, Staatsgewalt, die Kluft zwischen Arm und Reich und die Dekadenz des Reichtums, der jung erworben wird. Frauen, die von Freiheit träumen und sich stylen, anbiedern und verraten, um auf die schimmernde Seite der Medaille zu gelangen. Alle sind ein bisschen schmierig. Die beiden Heldinnen Tonya und allem voran Karina, aus deren sprunghafter Sicht erzählt wird, sind beste Freundinnen, bis es in Tonya klickt und sie schneller erwachsen werden will als Karina. Ich liebe die rotzige, lakonische, lustige Erzählstimme, die mit Worten umgeht, als würde sie ein großes Orchester dirigieren. Da ist alles dabei vom Paukenschlag über die Klarinette bis zur Harfe. Meine Güte, war das unterhaltsam.

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Bewertungen (81)

Unsere Meinungen

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    Tina Brunne

    Thalia Rudolstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich mag den Schreibstil

    Moscow Mule hat mir richtig gut gefallen, vor allem der Schreibstil. Mir persönlich war der politische Aspekt nicht wichtig, mir gefiel ganz einfach die Aufmachung des Buches. Außerdem geschah viel Zwischenmenschliches, halt aus dem Leben gegriffen. Wer ähnlich wie ich denkt, dem kann ich das Buch unbedingt empfehlen.
  • Zum Bewerterprofil von Paula-Mira Zander

    Paula-Mira Zander

    Thalia Ibbenbüren

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ohne Angst nach den Träumen greifen

    Maya Rosa schreibt in ihrem Debüt von zwei jungen Frauen, die trotz zweistündigen Zugfahrten zur Universität, ignoranten Müttern und politischen Daumenschrauben an eine große Zukunft glauben. Federleicht trägt sie die Leserschaft durch die verschiedenen Stationen, die insbesondere Karina in Moskau durchlaufen muss, um irgendwann in ein Flugzeug nach Deutschland steigen zu können und ganz bestimmt nie wieder zurückzukehren. Oft musste ich bei der Lektüre laut lachen, denn Maya Rosa schafft es, Tragik in Komik zu verwandeln und ihrem Charakter Karina eine unzerstörbare Lebensfreude zu schenken. Darüber hinaus war der Einblick in den Alltag der russischen Hauptstadt sehr aufschlussreich, da die Autorin Situationen beschreibt, die sonst eher im Dunkeln bleiben oder die schlicht unvorstellbar wirken. Definitiv eines meiner Lieblingsbücher 2025!
  • Zum Bewerterprofil von J. Nebel

    J. Nebel

    Thalia Halberstadt – Rathauspassage

    Buchhändler*in

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    4/5

    22.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Moscow Mule

    „Moscow Mule“ ist ein sprühender, poetischer und seelenreizender Roman, der mich in das chaotische Moskau der 2000er saugen ließ – Karina und Tonya jagen Freiheit, Auswanderträume und prickelnde Nächte, während Korruption und Putin-Ära sie einengen. Der scharfzüngige, funkelnde Schreibstil webt Witz mit Melancholie zu einem hochprozentigen Cocktail, der gesellschaftliche Abgründe und jugendlichen Überlebenskunst hypnotisch beleuchtet. Ich liebte die episodenhaften, lebensprallen Einblicke in russische Alltagsrituale und Freundschaftsdramen, die wie ein feuriger Wodka nachklingen – unverblümt, tiefgründig und mit einem Hauch revolutionärer Glut. Leider wirkt die Handlung stellenweise episodisch und fragmentiert, sodass der rote Faden gelegentlich im Literatur-Cocktail untergeht. Für alle, die literarische Feuerwerke mit Herz und Biss suchen, ist es ein unvergesslicher Rausch.
  • Zum Bewerterprofil von E. Denk

    E. Denk

    Thalia Kaufbeuren

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unverblümt und frech

    Maya Rosa erzählt die Geschichte zweier russischer Studentinnen, die von Freiheit träumen und versuchen, nach Europa auszuwandern. Wären da nicht die politischen und familiären Zwänge und die ständig vorhandene Geldnot. Bittersüß, erfrischend und spritzig gemixt.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gut gemixt

    Der Moscow Mule ist ein Cocktail, der mir gefällt. Hauptzutat: Der Traum zweier selbstbewusster Freundinnen, nach Berlin zu gelangen, um dort die Freiheit zu genießen. Der Weg dorthin erfordert zunächst aber erstmal einen Spagat zwischen Uni und Nebenjobs. Eine bittere Zutat ist die Spaltung in der russischen Gesellschaft, mit wenigen, die sich alles leisten können, und vielen, die hart für ein einfaches Leben arbeiten müssen. Serviert wird der Cocktail mit viel Humor und Sprachwitz. Ich bin gespannt, was wir noch von dieser Autorin lesen werden.

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