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Sophia Volk Buchhandlung: Thalia Koblenz – Löhr-Center
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Meine letzte Rezension Fünf Tage im Licht von Rhiannon Lucy Cosslett
Malerin Sophie verbringt ein paar Tage mit drei Freundinnen auf einer griechischen Insel. Während Sophie ein Aktporträt von ihrer Freundin Alessia anfertigt, fordert diese sie auf, mit dem gutaussehenden Ky zu schlafen. Sophie, die sich sehr von Ky angezogen fühlt, gibt ihrer Sehnsucht schließlich nach und verliert sich in einer leidenschaftlichen Affäre. Doch das Verhältnis zu Alessia kippt zunehmend. Als die Lebensgefährten der vier Frauen eintreffen, wird die Stimmung explosiv. Auf den ersten Blick liest sich der Klappentext dieses Romans wie etwas, das es schon unzählige Male zuvor gab. Aber die Hochzeitsvorbereitungen, das sommerliche Setting und die Affäre bilden nur den Rahmen für eine kritische und kluge Reflexion über Weiblichkeit. Coslett konfrontiert die Lesenden mit gesellschaftlichen Erwartungen, denen Frauen seit Jahrhunderten unterworfen sind: Ist das männliche Verlangen Aufgabe der Frau? Muss jede Frau Erfüllung in Mutterschaft finden? En passant lenkt sie den Blick auf zweifelhafte Schönheitsideale und hebelt die Objektivierung der Frau aus, indem sie dem male gaze einen rein femininen Blick entgegensetzt. In diesem Roman steht weniger die Unterhaltung im Fokus, als mehr eine feministische Perspektive auf den weiblichen Körper, die weibliche Lust und weibliche Bedürfnisse. Dieses Buch enttarnt misogyne soziale Muster und zeigt echte Frauen, eingebettet in eine packende Erzählung – daher der Originaltitel: „Female, Nude“.
ab 24,00 €
Produktbild Fünf Tage im Licht
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Fünf Tage im Licht

Malerin Sophie verbringt ein paar Tage mit drei Freundinnen auf einer griechischen Insel. Während Sophie ein Aktporträt von ihrer Freundin Alessia anfertigt, fordert diese sie auf, mit dem gutaussehenden Ky zu schlafen. Sophie, die sich sehr von Ky angezogen fühlt, gibt ihrer Sehnsucht schließlich nach und verliert sich in einer leidenschaftlichen Affäre. Doch das Verhältnis zu Alessia kippt zunehmend. Als die Lebensgefährten der vier Frauen eintreffen, wird die Stimmung explosiv. Auf den ersten Blick liest sich der Klappentext dieses Romans wie etwas, das es schon unzählige Male zuvor gab. Aber die Hochzeitsvorbereitungen, das sommerliche Setting und die Affäre bilden nur den Rahmen für eine kritische und kluge Reflexion über Weiblichkeit. Coslett konfrontiert die Lesenden mit gesellschaftlichen Erwartungen, denen Frauen seit Jahrhunderten unterworfen sind: Ist das männliche Verlangen Aufgabe der Frau? Muss jede Frau Erfüllung in Mutterschaft finden? En passant lenkt sie den Blick auf zweifelhafte Schönheitsideale und hebelt die Objektivierung der Frau aus, indem sie dem male gaze einen rein femininen Blick entgegensetzt. In diesem Roman steht weniger die Unterhaltung im Fokus, als mehr eine feministische Perspektive auf den weiblichen Körper, die weibliche Lust und weibliche Bedürfnisse. Dieses Buch enttarnt misogyne soziale Muster und zeigt echte Frauen, eingebettet in eine packende Erzählung – daher der Originaltitel: „Female, Nude“.

Meine Lieblingswerke

  • Produktbild Die Riesinnen
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    Die Riesinnen

    Die Riesinnen – das sind Liese, Cora und Eva Riessberger. Liese lebt in den 60ern in einem kleinen Dorf im Schwarzwald. Um sich und ihre ungestüme Tochter Cora zu ernähren, übernimmt sie die Metzgerei der Schwiegereltern und bringt sich selbst das Handwerk bei. Cora wächst heran und möchte die Welt erobern. Nach ihrem Schulabschluss geht sie fort und kehrt doch wieder heim. Coras Tochter Eva wiederum studiert Jahre später in Stuttgart, sehnt sich aber ununterbrochen nach Zuhause. Alle drei sind sie groß und dünn, alle drei lieben sie ihren Wald und alle drei bieten sie den Herausforderungen des Lebens die Stirn. Hannah Häffner erzählt wunderschön von Frauen aus drei Generationen, die es nicht leicht haben, sich aber immer wieder durchsetzen. Die drei Riesinnen sind sehr unterschiedliche, aber überzeugende Charaktere. Liese, Cora und Eva sind – es gibt kein treffenderes Wort – echt. In ihrem Wesen, ihren Handlungen und ihren Überzeugungen sind sie nahbar. Dadurch wird eine besondere und spürbare Atmosphäre erzeugt. Trotz der einschlägigen Erlebnisse im Leben der Riesinnen verliert die Erzählung nie an Ruhe. Häffners eigene Sprache mit ruralem Flair verleiht dem Roman zudem eine besondere Note. Ein unfassbar kluges Buch, das unterhält, berührt und nachwirkt.

  • Produktbild Mythen, Macht und Muttermund
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    Mythen, Macht und Muttermund

    Helena Barop erzählt historisch fundiert von der Geschichte der Geburt. Angefangen bei der Antike über das Mittelalter, die Frühe Neuzeit und Nazi-Deutschland bis in die heutigen Kreissäle beleuchtet sie den Status der Gebärenden, den Wert des ungeborenen Lebens, die Funktion und Macht der Geburtshelfer*innen sowie die sozialen Regulierungen, die für Schwangere maßgeblich waren und sind. Neben sich wandelnden Geburtsritualen stehen vor allem die Machtgefüge und -gefälle in der Geburtsstube im Vordergrund, sowie der historische Werdegang des Hebammenberufs. „Mythen, Macht und Muttermund“ vermittelt mittels Primär- und Sekundärquellen anschaulich, wie sich Geburten über die Jahrtausende zugetragen haben. Durch ihren lockeren, aber eloquenten Schreibstil macht Barop diesen Themenkomplex für jede/n zugänglich, denn Geburt ist nicht nur Frauensache! Dabei reflektiert sie kritisch die Unterdrückung und Bevormundung der Gebärenden durch patriarchale Strukturen - letztere oft genährt durch misogyne Vorstellungen. Dieses Buch überzeugt neben Barops unverkrampften Stil durch eine moderne und menschenbezogene Auseinandersetzung mit einem gesellschaftlich substanziellen Thema. Informativ, fesselnd, aufwühlend - Große Empfehlung!

  • Produktbild Fünf Tage im Licht
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    Fünf Tage im Licht

    Malerin Sophie verbringt ein paar Tage mit drei Freundinnen auf einer griechischen Insel. Während Sophie ein Aktporträt von ihrer Freundin Alessia anfertigt, fordert diese sie auf, mit dem gutaussehenden Ky zu schlafen. Sophie, die sich sehr von Ky angezogen fühlt, gibt ihrer Sehnsucht schließlich nach und verliert sich in einer leidenschaftlichen Affäre. Doch das Verhältnis zu Alessia kippt zunehmend. Als die Lebensgefährten der vier Frauen eintreffen, wird die Stimmung explosiv. Auf den ersten Blick liest sich der Klappentext dieses Romans wie etwas, das es schon unzählige Male zuvor gab. Aber die Hochzeitsvorbereitungen, das sommerliche Setting und die Affäre bilden nur den Rahmen für eine kritische und kluge Reflexion über Weiblichkeit. Coslett konfrontiert die Lesenden mit gesellschaftlichen Erwartungen, denen Frauen seit Jahrhunderten unterworfen sind: Ist das männliche Verlangen Aufgabe der Frau? Muss jede Frau Erfüllung in Mutterschaft finden? En passant lenkt sie den Blick auf zweifelhafte Schönheitsideale und hebelt die Objektivierung der Frau aus, indem sie dem male gaze einen rein femininen Blick entgegensetzt. In diesem Roman steht weniger die Unterhaltung im Fokus, als mehr eine feministische Perspektive auf den weiblichen Körper, die weibliche Lust und weibliche Bedürfnisse. Dieses Buch enttarnt misogyne soziale Muster und zeigt echte Frauen, eingebettet in eine packende Erzählung – daher der Originaltitel: „Female, Nude“.

  • Produktbild Die Unbußfertigen
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    Die Unbußfertigen

    Die App Haimlik lädt zehn ihrer Mitglieder zu einem besonderen Wochenende ein. Gemeinsam haben die Auserwählten lediglich, dass sie Social Media profitabel für sich zu nutzen wissen und Haimlik ihre größten Geheimnisse kennt. Was als elitärer Wochenendtrip beginnt, wird schnell zum Escape-Room-Abenteuer, in dem es nicht darum geht, abstrakte Rätsel zu lösen, sondern die eigenen Taten zu bereuen. Elina Penner präsentiert ein aufwühlendes Szenario, das die Gefahren einer verantwortungslosen Internetnutzung aufzeigt. Spitzzüngig hält sie der Gesellschaft einen Spiegel vor. Penner beleuchtet sozialkritisch Misogynie, Rassismus und die Konsequenzen einer missachteten Privatsphäre. Das gelingt ihr durch einen außerordentlich spannenden Handlungsbogen, der teilweise an einen Thriller erinnert, und hervorragend ausgearbeitete Charaktere. Sie verleiht jeder ihrer Figuren, unabhängig von Geschlecht, Ethnie und sozialem Hintergrund eine authentische Stimme, sodass die zwischenmenschliche Dynamik die Handlung vorantreibt. Dieses Buch soll erschrecken und provozieren. Und tut es auch. Ein wirklich außergewöhnlicher Roman, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen darf!

  • Produktbild Birk
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    Birk

    Birk (16 Jahre) hat einen Blog begonnen, in dem er uns von seinem Geheimnis erzählt. Ein Geheimnis, das sein Leben nachhaltig verändern könnte und das ihn sehr belastet. Denn Birk leidet an Enuresis nocturna – er macht nachts ins Bett. Liv K. Schlett thematisiert in diesem Buch gesellschaftliche Tabuthemen. Sie rückt den Umgang mit psychischen Erkrankungen bei Jugendlichen in den Fokus und macht auf die Auswirkungen von Mobbing aufmerksam. Gekonnt präsentiert sie das Innenleben eines verunsicherten Teenagers, der sich jeden Tag schämt und in Folge seiner mentalen Probleme mit seinem Umfeld zu kämpfen hat. In Birks Blog spiegelt sich der soziale Druck wider, dem junge Menschen heute gegenüberstehen. Im Zentrum die Fragen: Warum bin ich so falsch? Warum kann ich nicht normal sein? Dieses Buch ist intensiv, berührend und wichtig. Durch Birks authentische Erzählstimme und das Medium Blog eignet sich der Roman hervorragend für Jugendliche ab 14, ist aber auch eine Bereicherung für erwachsene Leser/innen. Und eine herzliche Empfehlung an alle Lehrenden, diesen Titel als Lektüre in den Lehrplan aufzunehmen!

  • Produktbild Das White Octopus Hotel
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    Das White Octopus Hotel

    Eve ist es gewohnt, von mystischen Dingen umgeben zu sein – sei es das Kaninchen, das sie verfolgt oder der Octopus, der sich wie ein lebendiges Tattoo über ihre Haut bewegt. Eines Tages steht sie einem älteren Herren gegenüber, der in ihr ein Déjà-Vu hervorruft und sie bittet, zum „White Octopus Hotel“ zurückzukehren. Eves Recherchen ergeben, dass das Hotel bereits seit Jahrzehnten verfällt. Dennoch fährt sie hin, denn angeblich beherbergt dieser Ort zahlreiche magische Gegenstände. Und plötzlich befindet sie sich im Jahr 1935, am Beginn einer schicksalshaften Reise. „Das White Octopus Hotel“ ist eine berührende Erzählung, die nachhallt. Zart und pointiert nähert Bell sich den Themen Schuld, Trauer und Liebe. Dabei erschafft sie eine angenehm unaufgeregte Spannung, die sich durch die gesamte Geschichte zieht. Jedes Mal, wenn man der Lösung eines Geheimnisses ein Stück näherkommt, tritt eine neue unvorhergesehen Wendung ein. Nicht nur die Mysterien, sondern auch die durchdringende Atmosphäre, die zeitweise zur emotionalen Achterbahnfahrt wird, verleihen diesem Roman einen einzigartigen Charakter. Ein außergewöhnliches Lese- und Hörerlebnis, ideal zum Selbstlesen und Verschenken!

  • Produktbild Niemands Töchter
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    Niemands Töchter

    Über vier Jahrzehnte begleiten wir Marie, Gabriele, Alma und Isabell und erleben zahlreiche Facetten von Frauen, die zu Müttern werden und Töchtern, die ihre Mütter zu verstehen versuchen. In schmerzhafter Intensität führt Hoersch uns vor Augen, was die Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern prägt. Im Zentrum die Frage, was Mütter an ihre Töchter weitergeben und welche Verhaltensmuster, Ängste und Eigenheiten letztere schlussendlich übernehmen. Des Weiteren zeugt die Autorin auf, welche einschlägige Veränderung für Frauen mit der Geburt ihres Kindes einhergeht und was es bedeutet, nicht mehr „nur“ Frau, sondern Mutter zu sein. Der Inhalt wird durch die klug konzipierte Struktur unterstützt: Es wird aus vier Perspektiven und in immer wechselnden, nicht-chronologischen Zeitebenen erzählt, was zu Beginn etwas herausfordernd sein mag, über den Verlauf der Handlung aber eine fesselnde Dynamik entfaltet. Dieses Buch ist schwermütig und lebensnah, tragisch, aber versöhnlich. Ein beeindruckendes Debüt über ein allgegenwärtiges Thema, das Hoersch großartig aufarbeitet.

  • Produktbild Yesteryear
    • Sophia Volk
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    Yesteryear

    Natalie lebt mit ihrer Familie auf einer einsamen Farm. Ihren Lebensunterhalt verdient sie, indem sie ihren Alltag filmt und für eine große Schar Follower hochlädt. Die zwei Nannys, die Hilfsarbeiter und die Produzentin sieht man auf den Aufnahmen natürlich nicht. Doch eines Tages wacht sie auf und findet sich im frühen 19. Jahrhundert wieder. Wie kann das sein? Zwischen Gegenwart und Vergangenheit, Pionierdasein und Influencerikone wird schnell klar, dass das Leben hinter der Kamera bei Weitem nicht so eitel Sonnenschein ist wie vor der Kamera. Burke reflektiert kritisch die heute oft idealisierte Vorstellung der amerikanischen Hausfrau und hebt in ihrer Geschichte die Konsequenzen patriarchalischer Gesellschaftsstrukturen hervor. Ein temporeicher Roman, der bis zum letzten Kapitel Spannung anreichert – und so viel kann gesagt sein: Die Auflösung ist gut und sie kommt mit einem Knall!

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