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E. Dogruyol Buchhandlung: Thalia Augsburg
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Meine letzte Rezension Vom Ende der Einsamkeit von Benedict Wells
Was erwartet mich? Ein ruhiger, melancholischer und zugleich tröstlicher Roman über Verlust, Einsamkeit, Geschwister, Liebe und die Frage, wie sehr unsere Vergangenheit bestimmt, wer wir werden. Die Geschichte ist tragisch, aber niemals ausschließlich hoffnungslos. Besonders stark ist dabei, wie Benedict Wells erzählt. Seine Sprache ist poetisch und bildhaft, ohne dabei künstlich zu wirken. Er hat die besondere Gabe, komplexe Gedanken und Gefühle in teilweise verschachtelten Sätzen auszudrücken und sie gleichzeitig auf den Punkt zu bringen. Gerade bei schwer greifbaren Emotionen findet er die richtigen Worte. Die tragischen Erfahrungen der Figuren werden nicht nur erzählt, sondern bekommen durch Wells' Sprache eine emotionale Tiefe. Konflikte und Situationen lassen sich sehr bildhaft vorstellen, wodurch man eigene Erfahrungen und Gefühle in die Geschichte hineintragen kann. Das schafft eine unmittelbare Verbindung zu den Charakteren und der Roman entwickelt dabei, sowohl emotionale als auch erzählerische Spannung. Was bei mir besonders hängen geblieben ist, sind die Stellen, an denen Wells etwas in Worte fasst, das vorher schwer zu greifen war. Gegen Ende bekam mein Buch deshalb immer mehr Eselsohren – Seiten, zu denen ich gerne zurückkehren möchte. - Weil Wells einem Gefühl plötzlich eine Stimme gibt.
ab 15,00 €
Produktbild Vom Ende der Einsamkeit
5/5
  • E. Dogruyol
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5/5

Vom Ende der Einsamkeit

Was erwartet mich? Ein ruhiger, melancholischer und zugleich tröstlicher Roman über Verlust, Einsamkeit, Geschwister, Liebe und die Frage, wie sehr unsere Vergangenheit bestimmt, wer wir werden. Die Geschichte ist tragisch, aber niemals ausschließlich hoffnungslos. Besonders stark ist dabei, wie Benedict Wells erzählt. Seine Sprache ist poetisch und bildhaft, ohne dabei künstlich zu wirken. Er hat die besondere Gabe, komplexe Gedanken und Gefühle in teilweise verschachtelten Sätzen auszudrücken und sie gleichzeitig auf den Punkt zu bringen. Gerade bei schwer greifbaren Emotionen findet er die richtigen Worte. Die tragischen Erfahrungen der Figuren werden nicht nur erzählt, sondern bekommen durch Wells' Sprache eine emotionale Tiefe. Konflikte und Situationen lassen sich sehr bildhaft vorstellen, wodurch man eigene Erfahrungen und Gefühle in die Geschichte hineintragen kann. Das schafft eine unmittelbare Verbindung zu den Charakteren und der Roman entwickelt dabei, sowohl emotionale als auch erzählerische Spannung. Was bei mir besonders hängen geblieben ist, sind die Stellen, an denen Wells etwas in Worte fasst, das vorher schwer zu greifen war. Gegen Ende bekam mein Buch deshalb immer mehr Eselsohren – Seiten, zu denen ich gerne zurückkehren möchte. - Weil Wells einem Gefühl plötzlich eine Stimme gibt.

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