Lord Jim

Roman. Mit e. Nachw. v. Otto A. Böhmer

detebe Band 20128

Joseph Conrad

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Beschreibung

Die Geschichte eines jungen englischen Schiffsoffiziers, eines sensiblen und phantasiebegabten Menschen, der von Jugend an im Traum lebt, für eine bestimmte Aufgabe bestimmt zu sein, und im Augenblick der Bewährung versagt. Lord Jim träumt vom Heldentum. Seine Geschichte ist jedoch die einer ewigen Flucht, und beinahe scheint es, als sei die Welt »nicht groß genug für ihn«.

Joseph Conrad, 1857 in Berditschew (Ukraine) geboren, war Sohn polnischer Landadliger. Er fuhr schon mit siebzehn Jahren für französische und englische Handelsgesellschaften zur See und erwarb zwölf Jahre später das Kapitänspatent. Für seine Romane wählte er die englische Sprache, die er in allen Finessen erlernt hatte, die er allerdings – zum Erstaunen und zur Erheiterung seiner Verehrer – mit fürchterlichem Akzent gesprochen haben soll. Conrad starb 1924 in Bishopsbourne (England).

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 25.10.2005
Verlag Diogenes
Seitenzahl 544
Maße (L) 18/11,4/2,4 cm
Gewicht 371 g
Auflage 16. Auflage
Originaltitel Lord Jim. A Tale
Übersetzer Fritz Lorch
Sprache Deutsch, Englisch
ISBN 978-3-257-20128-4

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Lord Jim

Patrick Nagl aus Wien am 18.08.2010

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lord Jim ist eine klassische Geschichte über das Scheitern. Ausserdem einer der grossartigsten Seefahrtsromane der Weltliteratur und eines der bedeutendsten Bücher Conrads.

5/5

Lord Jim

Patrick Nagl aus Wien am 18.08.2010
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Lord Jim ist eine klassische Geschichte über das Scheitern. Ausserdem einer der grossartigsten Seefahrtsromane der Weltliteratur und eines der bedeutendsten Bücher Conrads.

4/5

Zeitloses Meisterwerk eines großartigen Erzählers

Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 09.09.2008

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Joseph Conrad. Den meisten wird der Name heutzutage nur in Verbindung mit seinem bekanntesten Roman „Herz der Finsternis“ und dessen Vietnam-Verfilmung „Apokalypse Now“ von Francis Ford Coppola ein Begriff sein. Sein wohl bestes Werk veröffentlichte der gebürtige Pole allerdings bereits zwei Jahre früher. „Lord Jim“ handelt vom jungen Bootsmann Jim, dessen Lebensgeschichte aus der Sicht von Kapitän Marlow, das alter ego des Autors Conrad, rückblickend erzählt wird. In den Gewässern des Fernen Ostens der Jahrhundertwende trifft Jim in schwerer Bedrängnis eine folgenschwere Fehlentscheidung die sein Leben verändert. Er verlässt mitsamt Kapitän und zwei Besatzungsmitgliedern in Hast das leckgeschlagen geglaubte Schiff Patna und überlasst die aus Pilgern bestehende Fracht ihrem Schicksal. Angeklagt und für schuldig befunden, droht Jim, der bar jeglicher außergewöhnlicher Fähigkeiten trotzdem stets geglaubt hat, für besondere Aufgaben bestimmt zu sein, sein Gewissen zur unerträglichen Last zu werden. Allein Marlowe steht ihm in dieser Zeit bei und versucht ein ums andere Mal Jims Leben in die richtigen Bahnen zu lenken. Was wie eine spannende Ausgangsposition klingt, ist der hart erkämpfte Inhalt der ungefähr ersten 200 Seiten. „Lord Jim“ ist ein schweißtreibender Marathonlauf. Conrads mühsame, verschränkte und oftmals ausschweifende Erzählweise kommt sehr langatmig daher und erfordert viel Geduld und Langmut vom Leser. Immer wieder muss man schwer atmend das Buch zur Seite legen und verschnaufen, um die kommende Passage in Angriff nehmen zu können. Mitunter ist das besonders am Anfang extrem nervig, da das Obskure und Geheimnisvolle der eigentlichen Geschichte nur nach und nach aufgelöst wird. Wer sich jedoch darauf einlässt und die oben beschriebenen Probleme zu überwinden versteht, wird letztendlich von einem Plot belohnt, der nicht nur auf dem höchsten Niveau der Sprachkunst fußt, sondern gleichzeitig durch einen enormen Spannungsbogen und die ungeheuer reale Brutalität der geschilderten menschlichen Schicksale besticht. Conrads Schilderungen von Meer, Küsten, Inseln, Hafenagenten und kleinen Gaunern vermögen den geneigten Leser auch mehr als hundert Jahre nach der Veröffentlichung noch zu packen und in den Bann zu ziehen. Ohne an irgendeiner Stelle in Sentimentalität zu verfallen, erweckt der Autor, der selbst lange Jahre Seefahrer war, beim Leser Sympathie für den Protagonisten, dem sein Versagen tragischerweise bis zum Schluss seines Lebens nachhängt. Obwohl er stets neue Aufgaben in Angriff nimmt, holt ihn die „Tatsache“ immer wieder ein und stellenweise scheint es fast als „wäre die Welt nicht groß genug für Lord Jim“. Sicherlich wirkt die Geschichte, und hier insbesondere das Ende konstruiert. Der Güte, dem Charme und der Klasse dieses Romans tut dies jedoch keinen Abbruch. Trotz der aufgewandten Anstrengung bleibt die Lektüre, nicht nur aufgrund der tollen Thematik, ein Genuss. Insgesamt ein zeitloses Meisterwerk eines großartigen Erzählers, das einen Platz im Bücherregal einer jeden echten Leseratte verdient hat.

4/5

Zeitloses Meisterwerk eines großartigen Erzählers

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Die Krönung der Schifffahrtsromane!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jim ist beseelt von einem Traum, nämlich zu was höherem berufen zu sein. Als er die Chance bekommt sich zu bewehren, scheitert er kläglich. Hier hält Conrad uns den Spiegel vor. Man ist sich selbst immer der Nächste und Angst ist ein schlechter Berater. Dieses Buch ist sowohl ein Abenteuerroman und ein Seeroman als auch eine tiefgründige, psychische Studie der menschlichen Seele. Das ist mit sicherheit eins der großen Romane der Weltliteratur!
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