Ein Mann, ein Mord
detebe Band 22563

Ein Mann, ein Mord

Kayankayas dritter Fall

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Beschreibung

Ein neuer Fall für Kayankaya. Schauplatz Frankfurt, genauer: der Kiez mit seinen eigenen Gesetzen, die feinen Wohngegenden im Taunus, der Flughafen. Kayankaya sucht ein Mädchen aus Thailand. Sie ist in jenem gesetzlosen Raum verschwunden, in dem Flüchtlinge, die um Asyl nachsuchen, unbemerkt und ohne Spuren zu hinterlassen leicht verschwinden können. Was Kayankaya dabei über den Weg und in die Quere läuft, von den heimlichen Herren Frankfurts über korrupte Bullen und fremdenfeindliche Beamte in den Ausländerbehörden bis zu Parteigängern der Republikaner mit ihrer Hetze gegen alles Fremde und Andere, erzählt Arjouni klar, ohne Sentimentalität, witzig, souverän. "Ohne je moralisierend zu wirken, beleuchtet Arjouni mit viel Witz, bissig und mitreißend die Niederungen der deutschen Wohlstandsgesellschaft und deckt ihren ganz gewöhnlichen Rassismus auf. Für den französischen Leser der neunziger Jahre weckt er damit düstere Erinnerungen. Ein Krimi wie ein Skalpell." (Le Monde)
"Kemal Kayankaya klopft zynische Sprüche, die einem Sam Spade Ehre machen würden. Sam Spade und Philip Marlowe, die legendären 'Private eyes' aus Frisco und L. A., halten ihre schützendeHand über die trübe Dunstglocke von Frankfurt, wenn der deutsch-türkische Schnüffler Kemal Kayankaya im Bahnhofsmilieu der Deutschmark- und Drogenhauptstadt ermittelt. Lakonisch, zynisch, bisweilen satirisch, immer unterhaltsam und nie langweilig kolportieren die Kayankaya-Romane alte Krimi-Mythen. Wer Whisky aus Wassergläsern mag, wird auch Kayankaya mögen." (zitty) Jakob Arjouni, geboren 1964 in Frankfurt am Main, veröffentlichte Romane, Theaterstücke, Erzählungen und Hörspiele. Er war 21 Jahre alt, als sein Frankfurter Privatdetektiv Kemal Kayankaya in ›Happy birthday, Türke!‹ zum ersten Mal ermittelte. Es folgten vier weitere Fälle, für ›Ein Mann, ein Mord‹ erhielt Jakob Arjouni 1992 den Deutschen Krimipreis. Seine Romane ›Hausaufgaben‹, ›Chez Max‹ und vor allem der Roman über einen ostdeutschen Nazimitläufer, ›Cherryman jagt Mister White‹, sind mittlerweile Schullektüre. Sein Werk ist in 23 Sprachen erschienen. Jakob Arjouni starb 2013 in Berlin.

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    28.08.2012

  • Verlag Diogenes
  • Seitenzahl

    192

  • Maße (L/B/H)

    18,1/11,6/1,5 cm

Beschreibung

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    28.08.2012

  • Verlag Diogenes
  • Seitenzahl

    192

  • Maße (L/B/H)

    18,1/11,6/1,5 cm

  • Gewicht

    164 g

  • Auflage

    12. Auflage

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-257-22563-1

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Ein Mann, ein Mord

Bewertung am 16.08.2011

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mich hat dieser dialoglastige, langatmige Krimi total gelangweilt. Ich hatte eine richtige Krimihandlung erwartet und wurde sehr enttäuscht. Nix von richtigem Krimi, nur viel Geschwätz - ein leerer Luftballon.

Ein Mann, ein Mord

Bewertung am 16.08.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mich hat dieser dialoglastige, langatmige Krimi total gelangweilt. Ich hatte eine richtige Krimihandlung erwartet und wurde sehr enttäuscht. Nix von richtigem Krimi, nur viel Geschwätz - ein leerer Luftballon.

Viele Worte um nichts

Bewertung am 29.05.2007

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich war unglaublich enttäuscht. Ich hatte mir einen spannenden Krimi versprochen. Aber die "Handlung" besteht überwiegend aus Dialogen. Dabei ist der Autor stets darum bemüht, dass seine Figuren sich so ordinär wie möglich ausdrücken. Irgendwann fing ich sogar an, mich darüber zu ärgern. Ich fand die Dialoge deswegen auch nicht spritzig oder witzig, sondern eher aufdringlich. Und die Hintergrundgeschichte war auch nicht mitreißend. Ich war daher wirklich sehr enttäuscht, habe mich aber bis zum Ende durchgekämpft. Vielleicht ist dieses Buch wirklich etwas für Liebhaber. Aber sicherlich nicht für Krimi-Liebhaber.

Viele Worte um nichts

Bewertung am 29.05.2007
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich war unglaublich enttäuscht. Ich hatte mir einen spannenden Krimi versprochen. Aber die "Handlung" besteht überwiegend aus Dialogen. Dabei ist der Autor stets darum bemüht, dass seine Figuren sich so ordinär wie möglich ausdrücken. Irgendwann fing ich sogar an, mich darüber zu ärgern. Ich fand die Dialoge deswegen auch nicht spritzig oder witzig, sondern eher aufdringlich. Und die Hintergrundgeschichte war auch nicht mitreißend. Ich war daher wirklich sehr enttäuscht, habe mich aber bis zum Ende durchgekämpft. Vielleicht ist dieses Buch wirklich etwas für Liebhaber. Aber sicherlich nicht für Krimi-Liebhaber.

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