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Band 11821

Die Blechtrommel Roman

10

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20329

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.1993

Verlag

dtv

Seitenzahl

816

Maße (L/B/H)

19/12/4,6 cm

Gewicht

663 g

Farbe

Weiß / Mokka

Auflage

30. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-11821-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20329

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.1993

Verlag

dtv

Seitenzahl

816

Maße (L/B/H)

19/12/4,6 cm

Gewicht

663 g

Farbe

Weiß / Mokka

Auflage

30. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-11821-7

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    5/5

    22.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein intensives, verstörendes Meisterwerk der Nachkriegsliteratur

    „Die Blechtrommel“ von Günter Grass ist kein leichtes Buch – aber genau das macht es so besonders. Die Geschichte von Oskar Matzerath ist gleichzeitig grotesk, humorvoll und zutiefst verstörend. Die Erzählweise ist außergewöhnlich und oft bewusst überfordernd, was perfekt zur Wirkung des Romans passt. Viele Leser (wie auch in typischen Online-Rezensionen häufig erwähnt) beschreiben das Buch als lang, anstrengend, aber literarisch unglaublich stark – genau diesen Eindruck kann ich bestätigen. Was besonders hängen bleibt, ist die Mischung aus Satire, Tragik und historischem Hintergrund. Der Roman zwingt einen regelrecht, sich mit deutscher Geschichte und menschlichen Abgründen auseinanderzusetzen.

  • Bewertung

    aus Falkenstein

    5/5

    10.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Das ist... Weltliteratur

    Ja, bei diesem Buch handelt es sich um Weltliteratur. Teilweise ist es schwer zu lesen, das ist kein Buch für „nebenher“. Jedes Kapitel hat Gewicht und Aussagekraft. Jedoch sollte man nicht alles wörtlich nehmen und als bare Münze abtun, da ist mit Sicherheit auch einiges weit von der Wahrheit entfernt. Nichtsdestotrotz spiegelt es das Kleinbürgerliche vor, während und nach dem Krieg wieder. Man grübelt, lacht, ekelt und wundert sich an so manchen Stellen. Insgesamt 1a!

  • C. Welser

    aus Salzburg

    5/5

    05.09.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Paukenschlag der Nachkriegsliteratur

    Ein überaus gelungenes Stück Literatur, das der Autor mit sehr viel sprachlicher Feinheit und Sinn für widersprüchliche Figuren geschaffen hat. Wenn man sich die Zeit dafür nehmen kann definitiv eine Empfehlung wert. Den Schelm Oscar begleitet man auch durch 800 Seiten gerne.

  • Polar

    aus Aachen

    5/5

    20.05.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Danzig

    Kaum ein Roman der Nachkriegszeit ist ins deutsche Bewusstsein so eingesickert wie die Blechtrommel. Oskar, der Freche, der Unerschütterliche, der Neugierige, der, der sich ungebten einmischt. Und doch ein Kind. Wegen ihm hat der Autor den Nobelpreis bekommen. Sein Blick auf die Welt war neu, einzigartig, naiv dem Schrecken gegenüber. In ihm schafft Grass das, was in manchen seiner anderen Romane nicht gelungen erscheint: Er fängt seine Zeit ein, bürdet ihr eine politische Wertung auf und gleitet nicht ins Besserwisserische, ins Belehrende ab. Heimat schimmert zwischen den Sätzen hindurch. Nicht der Begriff, den Nazideutschland mißbraucht hat. Jener Ort, an dem Grass verwurzelt ist, dem er diesen großartigen Roman verdankt. Die Familie Matzerath führt uns alle an der Hand durch die Wirren der Jahrzehnte. Dass die im Roman auftauchenden Fünfziger Jahre Oskar Matzeraths dabei kaum den Leser im Gedächtnis haften, liegt an dem überzeugenden Entwurf Danzigs, dessen Alltag Grass nicht nur durch den Mythos eines Jungen einfängt, der nicht wachsen will. Danzigs kleine Leute zeichnet er so liebevoll nach, dass sie einem vertraut zu sein scheinen. Gleichzeitig beschreibt Grass eine Welt, die es nicht mehr gibt. Sie ist mit dem Terror untergegangen. Die Personen und Handlung sind frei erfunden, steht im Buch. Wie nahe an der Wirklichkeit muss Grass sich herangetraut haben, um das versichern zu müssen. Die leichte Poesie, die spielerische Eleganz bleibt einzigartig. Oskar ist zur literarischen Figur geworden, hat Nachfolger in der Weltliteratur gefunden. Mit ihm rückte ein Außenseiter in die Mitte und hat mit weit aufgerissenen Augen die Welt, den Schrecken, die bleiernen Fünfziger betrachtet.

  • Bewertung

    5/5

    30.01.2007

    Buch (Taschenbuch)

    Grandios

    Witz- und wortreich, heiter bis melancholisch und auf faszinierende Weise detailhaft aber nie langatmig. Ein wunderbares Buch, das bleibenden Eindruck hinterlässt.

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