Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Die verlorene Ehre der Katharina Blum

oder: Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann – Erzählung

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Beschreibung


»Ähnlichkeiten mit den Praktiken der ›Bild‹-Zeitung [...] sind weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich.« Aus dem Vorwort Bölls

Katharina Blum ist eine junge hübsche Haushälterin, die sich eine kleine Eigentumswohnung und einen Volkswagen leisten kann. Sie hat ein heiter-bescheidenes Wesen und wird, weil sie Zudringlichkeiten der Männer verabscheut, in ihrer Umgebung die »Nonne« genannt. Diese Frau verliebt sich spontan in einen jungen Mann, einen von der Polizei gesuchten radikalen Rechtsbrecher. Sie verhilft ihm zur Flucht und gerät in den Mittelpunkt der Sensationsmache einer großen Boulevardzeitung. Die Situation eskaliert, als der Journalist Werner Tötges in ihre Wohnung kommt ...

Im Staccato kurzer Kapitel traf Böll die deutsche Gegenwart mitten ins Herz. Immer wieder aktuell. Rheinische Post 20171220

Details

Verkaufsrang

16429

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1976

Verlag

dtv

Seitenzahl

160

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

16429

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1976

Verlag

dtv

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19/12,2/1,5 cm

Gewicht

176 g

Auflage

58. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-01150-1

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Sehr spannend und aktueller denn je

Bewertung aus Wien am 27.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es handelt sich bei "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" um ein sehr spanndendes Buch. Die Geschichte wurde sehr spannend und fixierend geschrieben. Leider muss man immer wieder parallelen zur heutigen Zeit erkennen, was kein gutes Zeichen ist. Der Autor Böll fühlt mit seinem Werk der heutigen Medienlandschaft auf den Zahn. Sehr empfehlenswert!

Sehr spannend und aktueller denn je

Bewertung aus Wien am 27.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es handelt sich bei "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" um ein sehr spanndendes Buch. Die Geschichte wurde sehr spannend und fixierend geschrieben. Leider muss man immer wieder parallelen zur heutigen Zeit erkennen, was kein gutes Zeichen ist. Der Autor Böll fühlt mit seinem Werk der heutigen Medienlandschaft auf den Zahn. Sehr empfehlenswert!

Sehr sachlich beschriebene Erzählung

Bewertung am 01.04.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Heinrich Böll ist wohl der wichtigste Nachkriegsautor im deutschsprachigen Raum. Eines seiner Werke ist "Die verlorene Ehre der Katharina Blum". Der Autor hält sich sehr sachlich. Die Erzählung wirkt dann eher wie ein Bericht. Die Figuren haben kein richtiges Leben. Ebenfalls erfährt man nicht, wie einzelne Personen aussehen. Der Autor wechselt oft zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Das Buch liest sich recht flüssig, ab und zu kam ich ein bisschen ins Stocken, da oft dieser Wechsel Gegenwart - Vergangenheit vorkommt. Die Erzählung hat aber großen Wahrheitsgehalt. Vor allem das Vorgehen der ZEITUNG passt mit der heutigen Zeit noch perfekt zusammen. Ich würde "Die verlorene..." nicht als Meilenstein der Nachrkiegsliteratur bezeichnen, aber doch als gelungenes Werk eines Vertreters dieser Ära.

Sehr sachlich beschriebene Erzählung

Bewertung am 01.04.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Heinrich Böll ist wohl der wichtigste Nachkriegsautor im deutschsprachigen Raum. Eines seiner Werke ist "Die verlorene Ehre der Katharina Blum". Der Autor hält sich sehr sachlich. Die Erzählung wirkt dann eher wie ein Bericht. Die Figuren haben kein richtiges Leben. Ebenfalls erfährt man nicht, wie einzelne Personen aussehen. Der Autor wechselt oft zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Das Buch liest sich recht flüssig, ab und zu kam ich ein bisschen ins Stocken, da oft dieser Wechsel Gegenwart - Vergangenheit vorkommt. Die Erzählung hat aber großen Wahrheitsgehalt. Vor allem das Vorgehen der ZEITUNG passt mit der heutigen Zeit noch perfekt zusammen. Ich würde "Die verlorene..." nicht als Meilenstein der Nachrkiegsliteratur bezeichnen, aber doch als gelungenes Werk eines Vertreters dieser Ära.

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I. D.

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4/5

Aktueller denn je

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich schreibe wahrscheinlich nichts neues, wenn ich über die verlorene Ehre der Katharina Blum berichte, es ist schließlich Heinrich Bölls bekanntestes Werk. Der Einstieg in die Lektüre fiel mir nicht leicht. Man wird direkt mit reichlich Namen bombardiert in einem literarischen Szenario, das an Prozessakten erinnert. Abschnittweise wird die Vernehmung der Katharina Blum nacherzählt, die einem flüchtigen Verbrecher Hilfe geleistet hat dem Zugriff der Polizei zu entkommen. Den Mann lernte sie auf einer Feier kennen, nahm ihn mit nach Hause und verliebte sich Hals über Kopf nach einer gemeinsamen Nacht in ihn. Die Loyalität zu ihm zu halten ungeachtet des Verbrechens, das er begangen haben mag, wird ihr zum Verhängnis, als ein sensationsheischendes Tageblatt (im Buch nur die „ZEITUNG“ genannt) ihren Anteil an der Flucht nicht nur veröffentlicht, sondern ihr Privatleben auf eine pervers tatsachenverdrehende Weise ausschlachtet. Aus einer unbescholtenen, unscheinbaren Bürgerin wird dann eine Täterin, als ihr Hass auf den Verantwortlichen der verdrehten Berichterstattung sie dazu treibt den Journalisten der ZEITUNG zu töten. Interessant ist wie wenig sich an manchen Methoden seit 1974 geändert hat, als Böll das Buch veröffentlichte. Sein in „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ verarbeitetes Thema ist in einer Zeit, in welcher der Begriff „Fake News“ entstanden ist, aktueller denn je. Das Medium mag sich geändert haben, die Methoden nicht. Ein wirklich gutes Buch trotz des gewöhnungsbedürftigen Anfangs!
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Aktueller denn je

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Ich schreibe wahrscheinlich nichts neues, wenn ich über die verlorene Ehre der Katharina Blum berichte, es ist schließlich Heinrich Bölls bekanntestes Werk. Der Einstieg in die Lektüre fiel mir nicht leicht. Man wird direkt mit reichlich Namen bombardiert in einem literarischen Szenario, das an Prozessakten erinnert. Abschnittweise wird die Vernehmung der Katharina Blum nacherzählt, die einem flüchtigen Verbrecher Hilfe geleistet hat dem Zugriff der Polizei zu entkommen. Den Mann lernte sie auf einer Feier kennen, nahm ihn mit nach Hause und verliebte sich Hals über Kopf nach einer gemeinsamen Nacht in ihn. Die Loyalität zu ihm zu halten ungeachtet des Verbrechens, das er begangen haben mag, wird ihr zum Verhängnis, als ein sensationsheischendes Tageblatt (im Buch nur die „ZEITUNG“ genannt) ihren Anteil an der Flucht nicht nur veröffentlicht, sondern ihr Privatleben auf eine pervers tatsachenverdrehende Weise ausschlachtet. Aus einer unbescholtenen, unscheinbaren Bürgerin wird dann eine Täterin, als ihr Hass auf den Verantwortlichen der verdrehten Berichterstattung sie dazu treibt den Journalisten der ZEITUNG zu töten. Interessant ist wie wenig sich an manchen Methoden seit 1974 geändert hat, als Böll das Buch veröffentlichte. Sein in „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ verarbeitetes Thema ist in einer Zeit, in welcher der Begriff „Fake News“ entstanden ist, aktueller denn je. Das Medium mag sich geändert haben, die Methoden nicht. Ein wirklich gutes Buch trotz des gewöhnungsbedürftigen Anfangs!

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Sonja Kurewitz

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Sensationsgier und Hetze

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein sachlich brillant geschriebenes Buch über die Macht der Medien, die es mit ihrer grenzenlosen Sensationsgier vermögen, einen hilflosen Menschen zugrunde zu richten. Das Thema ist aktuell, gerade in Bezug auf Internet, Facebook & Co und über allem schwebt die Frage, wer in dieser Geschichte eigentlich die Bösen sind.
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Sensationsgier und Hetze

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Ein sachlich brillant geschriebenes Buch über die Macht der Medien, die es mit ihrer grenzenlosen Sensationsgier vermögen, einen hilflosen Menschen zugrunde zu richten. Das Thema ist aktuell, gerade in Bezug auf Internet, Facebook & Co und über allem schwebt die Frage, wer in dieser Geschichte eigentlich die Bösen sind.

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