Produktbild: Der Wahnsinn der Normalität
Band 35002

Der Wahnsinn der Normalität Realismus als Krankheit. Eine Theorie der menschlichen Destruktivität

2

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1992

Verlag

dtv

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,4/12,6/1,7 cm

Gewicht

194 g

Farbe

Weiß / Kaffee

Auflage

26. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-35002-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1992

Verlag

dtv

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,4/12,6/1,7 cm

Gewicht

194 g

Farbe

Weiß / Kaffee

Auflage

26. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-35002-0

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    aus Mayen

    5/5

    27.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch hat mir die Augen geöffnet

    Dieses Buch sollte an allen Schulen im Lehrplan aufgeführt werden. Ich war schockiert und gleichzeitig erstaunt. Seitdem ich dieses Buch gelesen habe, sehe ich die Welt mit anderen Augen. Kennt die Politik dieses Werk überhaupt..? Ich glaube nicht und wenn doch wird es mit Freude ignoriert. Jeder der das Gefühl hat, er versteht die Welt nicht mehr, sollte dieses Buch lesen.

  • Fred

    aus Linz

    3/5

    09.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Bemüht

    Was ist Wahnsinn, was Normalität, was Realismus und in welcher Wechselwirkung stehen sie? Ich war gespannt, welche Antwort der Autor, ein bekannter „Psychoanalytiker und Professor mit psychotherapeutischer Privatpraxis“, in seiner „Theorie (in älteren Ausgaben sogar mit dem Zusatz „grundlegende“) zur menschlichen Destruktivität“ gefunden hat. Nun, aus meiner Sicht ist sie nicht besonders befriedigend ausgefallen. Wortreich ja, aber keine verständlich aufgebaute Theorie oder Orientierungshilfe, die der Komplexität des Themas gerecht wird. Willkürlich herangezogene Beispiele aus Zeitgeschichte, Literatur und Fachbeiträgen, die seine psychoanalytisch grundierten Ausführungen illustrieren sollen, sind plakativ und spekulativ, manchmal sogar skurril. Überzeugende Fälle aus seiner Praxis, geschweige denn Erkenntnisse aus seiner eigenen Lebensgeschichte fehlen. Der Einfluss von „sozialen“ und anderen „Determinanten“ auf die Gefühllosigkeit und Zerstörungswut wird zwar zugegeben, bleibt aber unterbelichtet. Er schreibt im Plural Majestatis, so als ob alle Leser die gleichen Erfahrungen und Sichtweisen hätten. Dies ist insoweit bemerkenswert, als er besonders die frühkindliche, selbst verschuldete (!) Unterwerfung unter die egoistische Erwartungshaltung der Eltern, insbesondere der Mutter, als Ursache für Selbsthass und die darin begründete Unmenschlichkeit sieht. Man kann dem Autor nicht vorwerfen, dass er sich für die falsche Sache einsetzt. Eine umfassende, schlüssige und lesbare Analyse ist ihm meiner Ansicht nach nicht gelungen. Als Plädoyer für Verantwortung und Menschlichkeit ist das Buch aber sehr wohl brauchbar.

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