Regelungsgehalt des Maßregelungsverbots gem. § 612 a BGB.
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109,90 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
27.11.2001
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
344
Maße (L/B/H)
23,5/15,6/1,9 cm
Gewicht
470 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-10535-9
612 a BGB, das 1980 ins BGB eingefügt wurde, hat zunächst ein juristisches Schattendasein geführt. Später befaßten sich die arbeitsrechtliche Rechtsprechung und Literatur mit
612 a BGB lediglich im Hinblick auf verschiedene Problemfelder, etwa der Vorenthaltung streikbedingter Sonderzuwendungen oder der streikbedingten Kürzung von Jahressonderzahlungen. Durch diese gebietsbezogene Interpretation entstand ein diffuses Bild des gesetzlichen Maßregelungsverbots. An einer umfassenden Klärung der Tatbestandsvoraussetzungen und Rechtsfolgen der Norm fehlte es bislang. Diese Lücke wird nun durch diese Arbeit geschlossen.
Nach der Behandlung der Entstehungsgeschichte und Zielsetzung des
612 a BGB im 1. Teil wird im 2. Teil der inhaltliche Regelungsgehalt des
612 a BGB umfassend dargestellt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Klärung des Rechtsbegriffs i. S. des
612 a BGB. Daneben macht Frauke Wilken deutlich, daß als subjektive Komponente auf Seiten des Arbeitgebers ein Sanktionierungsvorsatz für das Eingreifen des
612 a BGB erforderlich ist. Außerdem wird das Verhältnis des
612 a BGB zum arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz und zu sonstigen besonderen Benachteiligungsverboten geklärt sowie die Darlegungs- und Beweislast innerhalb des
612 a BGB erläutert. Den so herausgearbeiteten Regelungsgehalt des
612 a BGB wendet die Verfasserin dann im 3. Teil auf die Problemfelder konkret an. Maßregelungskündigungen, streikbedingte Sonderzuwendungen und die Kürzung von Jahressonderleistungen aufgrund berechtigter Fehlzeiten werden auf ihre Zulässigkeit im Hinblick auf das gesetzliche Maßregelungsverbot des
612 a BGB untersucht.
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