Produktbild: Nora (Ein Puppenheim)
Band 1257

Nora (Ein Puppenheim) Schauspiel in drei Akten

Aus der Reihe Reclam Henrik Ibsen
5

3,60 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

18133

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

104

Maße (L/B/H)

14,7/9,5/1 cm

Gewicht

57 g

Farbe

Zitronengelb

Reihe

Reclams Universal-Bibliothek 1257

Übersetzt von

Richard Linder

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-001257-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

18133

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

104

Maße (L/B/H)

14,7/9,5/1 cm

Gewicht

57 g

Farbe

Zitronengelb

Reihe

Reclams Universal-Bibliothek 1257

Übersetzt von

Richard Linder

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-001257-4

Herstelleradresse

Reclam Philipp Jun.
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
DE

Email: auslieferung@reclam.de

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  • Bewertung

    aus Winterthur

    5/5

    20.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Nora

    Sehr gutes Buch, welches die Probleme der damaligen Gesellschaft aufzeigt.

  • Bewertung

    5/5

    22.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Über die Radikalität einer puppenhaften Hausfrau im 19. Jahrhundert

    Während meines Abiturs, das ich auf dem zweiten Bildungsweg an einem Kolleg nachgeholt habe, war das Schauspiel „Nora oder Ein Puppenheim“ Unterrichtsinhalt. Das Stück in drei Akten von Henrik Ibsen spielt in der Wohnung von Ehepaar Rechtsanwalt Torvald und Nora Helmer, die seit fast zehn Jahren verheiratet sind und drei Kinder haben. Dem Advokaten wird der Direktorposten seiner Bank angeboten, was einen gewaltigen gesellschaftlichen Aufstieg für die Familie bedeutet. Nora, die – ganz der Zeit gemäß, in der Frauen kaum etwas zu sagen und ganz vom Wohlwollen ihres Gatten abhängig waren – wird von Torvalt kaum ernst genommen, sondern eher wie eine Puppe behandelt. Den Konflikt der Handlung bildet ein Schuldschein, den Nora in der Vergangenheit ohne das Wissen ihres Mannes durch die Fälschung seiner Unterschrift aufgenommen hat, um dem schwerkranken Gatten zu einer Reise zu verhelfen, die vermutlich sein Leben gerettet hat. Der Gläubiger und Kollege Torvalds, Krogstad, hat auf diesen Moment gewartet, um an Noras alte Schuld zu erinnern und zu verhindern, dass er entlassen wird, indem er die Unterschriftenfälschung publik zu machen, und damit einen gesellschaftlichen Skandal und Abstieg auszulösen droht. Torvald versagt Nora die Rückendeckung und treibt sie zu einer Entscheidung, die für damalige Verhältnisse undenkbar war. Das Stück, das unsere damalige Klasse auch in einer durchaus interessanten Aufführung angesehen hat, hat mich damals nachhaltig beeindruckt. Dass Schauspiele alles andere als langweilig sein können, hat Ein Puppenheim für mich damals bewiesen. Die Figur der Nora, kindlich und naiv bei der Begegnung im ersten Akt, vollführt am Ende des dritten Akts eine emanzipatorische Handlung, in der sie auf eine radikale Weise für sich selbst einsteht.

  • mary_liest_

    aus Wien

    4/5

    01.08.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Ein super Stück!

    Mir hat die Geschichte sehr gut Gefallen. Man bekommt einen Einblick darauf wie die Frauen zu dieser Zeit (1879) behandelt wurden. Und man kann die Wandlung einer Frau von einer Puppe zu einer selbstbewussten und unabhängigen Frau mitverfolgen, die sich nichts mehr von einem Mann sagen lässt.

  • Zitronenblau

    3/5

    07.08.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wichtiges Stück!

    Wohl Ibsens bekanntestes Drama handelt von Nora und ihrem unzeitgemäßen Wunsch nach Ausbruch aus den Ketten der Konvention. Damit ist nicht nur sie selbst, sondern auch das Werk per se zum Zeitpunkt der Entstehung und darüber hinaus als ein Appell an Rollenentfremdung durch menschlich-weibliche Selbstfindung zu verstehen und als Klassiker der weiblichen Emanzipation - der Weiterentwicklung von Puppe zu Frau: "Ich muss herauskriegen, wer Recht hat, die Gesellschaft oder ich." Lesenswert, ohne Zweifel!

  • blerta

    4/5

    06.04.2022

    Schulbuch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte über Mut und Emanzipation

    Im Mittelpunkt dieses Dramas steht die vermeintlich naive Nora. Man lernt sie zu Beginn kennen und hat den Eindruck, dass sie sich nur um die schönen Dinge schert und nicht wirklich allein denken kann. Der erste und zweite Akt bauen auf die Katastrophe auf, was ich als Leserin zum Teil schon gemerkt habe, da bis kurz vor dem dritten Akt keine richtige Spannung aufgekommen ist. Die Charaktere sind jedoch sehr komplex. Auch wenn nur – wie es in einem Drama so ist – ihre gesagten Worte zu lesen sind und ihre Gefühle nur als Anweisungen zu lesen sind. Aber auch dort ist vieles zwischen den Zeilen herauszulesen, was mir sehr viele Einblicke in die Charaktere verschafft hat. Und auch Noras Entwicklung ist während des Stücks sehr klar ersichtlich. Obwohl das Buch doch ein wenig älter ist, ist die Sprache sehr gut verständlich. Worte, die so nicht mehr gebraucht werden, sind im Kontext auch sehr klar. Die Probleme oder inneren Auseinandersetzungen der Charaktere wie beispielsweise von Christine Linde oder Torvald Helmer werden durch ihre oft auch direkten und eindringlichen Worte rübergebracht. Im dritten Akt wurde es dann sehr spannend, weil Noras Problem und ihre gesponnenen Lügen drumherum immer mehr ins Zentrum rückten und dringender wurden. Noras Innenleben tritt klar in Erscheinung und wird sehr gut ausgeleuchtet, sodass man als Leser:in ihre Gedankengänge nachvollziehen kann. Und ich denke, das war zu dieser Zeit sehr wichtig: Die Gedanken und Gefühle dieser emanzipierten Frau zu verstehen und nachzuvollziehen. Eine überaus gelungene Kritik an die Gesellschaft. Eine Geschichte der Emanzipation, die tief beeindruckt. Fazit Sehr interessante und komplex ausgearbeitete Charaktere, deren Innenleben man als Leser:in sehr nahe kommt – trotz der wenigen Beschreibungen. Der erste und zweite Akt bauen auf den dritten Akt auf, wo dann auch Spannung aufkommt, da Noras Entwicklung fortschreitet und sie sich mit ihren eigenen Gedanken und Zielen auseinandersetzt. Eine Geschichte, die eine Kritik in Sachen Emanzipation an die Gesellschaft äussert.

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    I. Rott

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    5/5

    12.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Werk ist 1879 erschienen...

    Dieses Werk ist 1879 erschienen und zeugt bis heute vom Kampf einer Hausfrau. Immer noch relevante Themen in ein schönes Drama verpackt.

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