Produktbild: Nora (Ein Puppenheim)
Band 1257

Nora (Ein Puppenheim) Schauspiel in drei Akten. Textausgabe mit Nachbemerkung - Ibsen, Henrik - Literaturklassiker in deutscher Übersetzung - Klassenlektüre

Aus der Reihe Reclam Henrik Ibsen
5

2,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.03.2013

Verlag

Reclam Verlag

Seitenzahl

96 (Printausgabe)

Dateigröße

434 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783159601854

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

14.03.2013

Verlag

Reclam Verlag

Seitenzahl

96 (Printausgabe)

Dateigröße

434 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783159601854

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Nora

Bewertung aus Winterthur am 20.04.2021

Bewertungsnummer: 1468160

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr gutes Buch, welches die Probleme der damaligen Gesellschaft aufzeigt.

Nora

Bewertung aus Winterthur am 20.04.2021
Bewertungsnummer: 1468160
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr gutes Buch, welches die Probleme der damaligen Gesellschaft aufzeigt.

Über die Radikalität einer puppenhaften Hausfrau im 19. Jahrhundert

Bewertung am 22.11.2020

Bewertungsnummer: 487746

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Während meines Abiturs, das ich auf dem zweiten Bildungsweg an einem Kolleg nachgeholt habe, war das Schauspiel „Nora oder Ein Puppenheim“ Unterrichtsinhalt. Das Stück in drei Akten von Henrik Ibsen spielt in der Wohnung von Ehepaar Rechtsanwalt Torvald und Nora Helmer, die seit fast zehn Jahren verheiratet sind und drei Kinder haben. Dem Advokaten wird der Direktorposten seiner Bank angeboten, was einen gewaltigen gesellschaftlichen Aufstieg für die Familie bedeutet. Nora, die – ganz der Zeit gemäß, in der Frauen kaum etwas zu sagen und ganz vom Wohlwollen ihres Gatten abhängig waren – wird von Torvalt kaum ernst genommen, sondern eher wie eine Puppe behandelt. Den Konflikt der Handlung bildet ein Schuldschein, den Nora in der Vergangenheit ohne das Wissen ihres Mannes durch die Fälschung seiner Unterschrift aufgenommen hat, um dem schwerkranken Gatten zu einer Reise zu verhelfen, die vermutlich sein Leben gerettet hat. Der Gläubiger und Kollege Torvalds, Krogstad, hat auf diesen Moment gewartet, um an Noras alte Schuld zu erinnern und zu verhindern, dass er entlassen wird, indem er die Unterschriftenfälschung publik zu machen, und damit einen gesellschaftlichen Skandal und Abstieg auszulösen droht. Torvald versagt Nora die Rückendeckung und treibt sie zu einer Entscheidung, die für damalige Verhältnisse undenkbar war. Das Stück, das unsere damalige Klasse auch in einer durchaus interessanten Aufführung angesehen hat, hat mich damals nachhaltig beeindruckt. Dass Schauspiele alles andere als langweilig sein können, hat Ein Puppenheim für mich damals bewiesen. Die Figur der Nora, kindlich und naiv bei der Begegnung im ersten Akt, vollführt am Ende des dritten Akts eine emanzipatorische Handlung, in der sie auf eine radikale Weise für sich selbst einsteht.

Über die Radikalität einer puppenhaften Hausfrau im 19. Jahrhundert

Bewertung am 22.11.2020
Bewertungsnummer: 487746
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Während meines Abiturs, das ich auf dem zweiten Bildungsweg an einem Kolleg nachgeholt habe, war das Schauspiel „Nora oder Ein Puppenheim“ Unterrichtsinhalt. Das Stück in drei Akten von Henrik Ibsen spielt in der Wohnung von Ehepaar Rechtsanwalt Torvald und Nora Helmer, die seit fast zehn Jahren verheiratet sind und drei Kinder haben. Dem Advokaten wird der Direktorposten seiner Bank angeboten, was einen gewaltigen gesellschaftlichen Aufstieg für die Familie bedeutet. Nora, die – ganz der Zeit gemäß, in der Frauen kaum etwas zu sagen und ganz vom Wohlwollen ihres Gatten abhängig waren – wird von Torvalt kaum ernst genommen, sondern eher wie eine Puppe behandelt. Den Konflikt der Handlung bildet ein Schuldschein, den Nora in der Vergangenheit ohne das Wissen ihres Mannes durch die Fälschung seiner Unterschrift aufgenommen hat, um dem schwerkranken Gatten zu einer Reise zu verhelfen, die vermutlich sein Leben gerettet hat. Der Gläubiger und Kollege Torvalds, Krogstad, hat auf diesen Moment gewartet, um an Noras alte Schuld zu erinnern und zu verhindern, dass er entlassen wird, indem er die Unterschriftenfälschung publik zu machen, und damit einen gesellschaftlichen Skandal und Abstieg auszulösen droht. Torvald versagt Nora die Rückendeckung und treibt sie zu einer Entscheidung, die für damalige Verhältnisse undenkbar war. Das Stück, das unsere damalige Klasse auch in einer durchaus interessanten Aufführung angesehen hat, hat mich damals nachhaltig beeindruckt. Dass Schauspiele alles andere als langweilig sein können, hat Ein Puppenheim für mich damals bewiesen. Die Figur der Nora, kindlich und naiv bei der Begegnung im ersten Akt, vollführt am Ende des dritten Akts eine emanzipatorische Handlung, in der sie auf eine radikale Weise für sich selbst einsteht.

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I. Rott

Thalia Krefeld

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5/5

Dieses Werk ist 1879 erschienen...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Werk ist 1879 erschienen und zeugt bis heute vom Kampf einer Hausfrau. Immer noch relevante Themen in ein schönes Drama verpackt.
  • I. Rott
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Dieses Werk ist 1879 erschienen und zeugt bis heute vom Kampf einer Hausfrau. Immer noch relevante Themen in ein schönes Drama verpackt.

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