Auferstehung der Toten
Privatdetektiv Simon Brenner Band 1

Auferstehung der Toten

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie National 1997. Roman. Originalausgabe

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Beschreibung

In Zell am See geht es etwas langsamer zu als im Rest der Welt. Hier wird man nicht erschossen., sondern tiefgefroren. So ist es einem steinreichen amerikanischen Ehepaar ergangen, das man an einem klirrend kalten Wintermorgen in einem Sessellift findet. Die Polizei beißt sich an der Sturheit der Zeller schnell die Zähne aus. Licht in diesen Fall kann nur ein Mann wie Privatdetektiv Brenner bringen, ein ehemaliger Polizist, der wegen seiner nervenzermürbenden Langsamkeit aus dem Job geekelt wurde. Brenner hat das Gespür für den Rhythmus der österreichischen Provinz.

Der Roman erhielt den Deutschen Krimipreis 1997.

«So viel Spaß, Weisheit und Spannung um einen wohlfeilen Preis, das gibt’s normal gar nicht.» (Der Standard, Wien)

So viel Spaß, Weisheit und Spannung um einen wohlfeilen Preis, das gibt's normal gar nicht. Wolf Haas wurde 1960 in Maria Alm am Steinernen Meer geboren und veröffentlichte 1996 mit «Auferstehung der Toten» den ersten der sieben Brenner-Krimis. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und unter anderem mit dem Deutschen Krimipreis, dem Burgdorfer Krimipreis, dem Literaturpreis der Stadt Wien und dem Wilhelm-Raabe-Preis ausgezeichnet. Wolf Haas lebt als freier Autor in Wien.

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    01.08.2000

  • Verlag Rowohlt Taschenbuch
  • Seitenzahl

    160

  • Maße (L/B/H)

    19,1/11,5/1,5 cm

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Zell on ice

Thomas Zörner aus Lentia am 27.01.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jetzt ist zum ersten Mal was passiert. Also der Brenner, der hat seinen Anfang in Zell. Also nicht wirklich, weil geboren ist er ja in der Steiermark, aber so im Roman, da löst er seinen ersten Fall in Zell. Weil zwei Leichen am Skilift, hast du nicht gesehen, Amerikaner waren das. Und reich. Hat natürlich jeder geglaubt da gehts ums Erben. Also da war der Brenner noch bei der Kripo, da hat das jeder geglaubt. Aber ist ja jetzt nicht mehr. Brenner, Detektiv. Das ist er jetzt gewesen, und hat nicht ganz geglaubt, dass es da ums Erben gegangen ist. Musst du wissen, der Haas, der hat einen Stil, hast du noch nie gesehen. Als würdest du mit ihm im Wirtshaus sitzen, so mit Bier, und allem, und er erzählt dir die Geschichte. Von Angesicht zu Angesicht quasi. Ist jetzt vielleicht nicht jedermanns Sache, aber interessant, das muss man schon sagen. Und Humor hat der, der Haas. Da kannst du dir ein Lachen manchmal gar nicht verkneifen, weil der weiß schon wie er die Welt sehen muss, der Haas. So mit ein bisserl kritischem Blick, aber nicht gehässig. So hintergründig fast. Muss man fast sagen: Gott sei Dank. Gott sei Dank ist noch öfter was passiert, sonst hätte uns der Haas gar nichts mehr vom Brenner erzählen können.

4/5

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4/5

Filmerzähler im Kopf

Eine Kundin/ein Kunde aus Linz am 27.01.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Beim gesamten Buch hörte ich stets die Erzählstimme wie in den Brenner-Filmen. Somit war das Buch noch etwas unterhaltsamer. Eine sehr skurrile Wolf-Haas-Geschichte.

4/5

Filmerzähler im Kopf

Eine Kundin/ein Kunde aus Linz am 27.01.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Beim gesamten Buch hörte ich stets die Erzählstimme wie in den Brenner-Filmen. Somit war das Buch noch etwas unterhaltsamer. Eine sehr skurrile Wolf-Haas-Geschichte.

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Eiseskälte in Zell am See.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dass das Pinzgau eine wunderschöne Berglandschaft, freundliche Menschen und wunderbares Essen zu bieten hat, wissen mindestens die, die schon ein mal das Vergnügen hatten, hier ihren Urlaub zu verbringen. Wolf Haas siedelt zudem seinen ersten „Brenner-Krimi“, der bereits 1996 erschienen ist, hier an. Und wenn sie dieses Buch noch nicht kennen, ist ihr nächster Urlaub, vielleicht genau der richtige Zeitpunkt, das zu ändern. Privatdetektiv Brenner ermittelt in einem Mordfall, bei dem die Polizei längst klein beigegeben hat. Der introvertierte Ermittler, Brenner, geht hingegen mit einer stoischen Ruhe an den Fall heran, wie man sie wohl nur bei einem derartigen österreichischen Original findet. Erzählt wird das Buch im Stammtisch-Stil. Da hört man sie richtig reden, die Pinzgauer. Ein Krimi-Auftakt, bei dem man Lust bekommt, auch noch die anderen Bände aus dem Regal zu holen. (Oder eben direkt wieder mal Urlaub im Salzburger Land zu machen.)
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