Das Scheusal

Das Scheusal

Die Geschichte einer sonderbaren Erbschaft

Buch (Taschenbuch)

13,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Das Scheusal heißt Mucki und ist ein alter, blinder, unsäglich verwöhnter Hund. Alice Herdan-Zuckmayer erbte ihn - als »Verpflichtung« von einer schrulligen Tante. Als Zuckmayers 1938 aus Österreich flohen, mußten sie den wertvollsten Teil der Erbschaft zurücklassen, aber Mucki begleitete sie auf allen Wegen des Exils. Mucki erlebte die Überfahrt in die USA in trunkenem Zustand, passierte den Zoll als »wertloses« Hundetier und erreichte auch noch die »Farm in den grünen Bergen«, wo er hochbetagt und tief betrauert starb. Dieses Buch zählt zu den großen Tiergeschichten, die über den Menschen so viel aussagen wie über die Kreatur, aber es gehört auch zu den großen autobiographischen Zeugnissen unserer Literatur.

Alice Herdan-Zuckmayer wurde in Wien geboren. Sie war in den frühen zwanziger Jahren Schauspielerin in Berlin und heiratete 1925 den Schriftsteller Carl Zuckmayer. 1939 wanderte das Ehepaar in die Vereinigten Staaten aus, wo sie während der Kriegsjahre eine Farm im Staat Vermont betrieben. Alice Herdan-Zuckmayer starb am 11. März 1991 in Wallis (Schweiz).

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.05.1988

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19/11,8/2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.05.1988

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19/11,8/2 cm

Gewicht

164 g

Auflage

30. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-21528-7

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Kompliment an die Autorin

Bewertung am 04.06.2011

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Alice Herdan-Zuckmayer lebt mit ihrem Mann Carl in Österreich und erbt von einer ungeliebten Tante alles: Schmuck, Pelze, Silberbesteck, Gemälde, Möbel - und eben auch den Hund. Eine undefinierbare, häßliche Promenadenmischung, die vor allem eines ist, nämlich entsetzlich verwöhnt. Seufzend nimmt Alice die Erbschaft an und erzählt, wie ihr Leben und das von "Mucki", dem Scheusal, von da an verläuft: die Verfolgung durch die Nazis, die Flucht in die Schweiz und schließlich in die USA. Ihr gesamtes Erbe, der Schmuck und das Silber, werden von den Nazis konfisziert, doch Mucki begleitet sie. Dabei ist die Erzählung an einigen Stellen zu langatmig geraten, an anderen Stellen jedoch geradezu haarsträubend komisch, etwa, wenn Mucki als Star in einer Theatervorführung auftritt. Biographien von Carl Zuckmayer gibt es viele, über seine Frau ist nur wenig zu finden. Umso netter ist es, das alltägliche Leben aus ihrer Sicht zu lesen. Mir hat dieses kleine Büchlein Spaß gemacht und wenn mir der Hund auch herzlich unsympathisch war, machte mich seine Sterbeszene doch traurig. Ein Kompliment an die leider schon verstorbene Autorin also.

Kompliment an die Autorin

Bewertung am 04.06.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Alice Herdan-Zuckmayer lebt mit ihrem Mann Carl in Österreich und erbt von einer ungeliebten Tante alles: Schmuck, Pelze, Silberbesteck, Gemälde, Möbel - und eben auch den Hund. Eine undefinierbare, häßliche Promenadenmischung, die vor allem eines ist, nämlich entsetzlich verwöhnt. Seufzend nimmt Alice die Erbschaft an und erzählt, wie ihr Leben und das von "Mucki", dem Scheusal, von da an verläuft: die Verfolgung durch die Nazis, die Flucht in die Schweiz und schließlich in die USA. Ihr gesamtes Erbe, der Schmuck und das Silber, werden von den Nazis konfisziert, doch Mucki begleitet sie. Dabei ist die Erzählung an einigen Stellen zu langatmig geraten, an anderen Stellen jedoch geradezu haarsträubend komisch, etwa, wenn Mucki als Star in einer Theatervorführung auftritt. Biographien von Carl Zuckmayer gibt es viele, über seine Frau ist nur wenig zu finden. Umso netter ist es, das alltägliche Leben aus ihrer Sicht zu lesen. Mir hat dieses kleine Büchlein Spaß gemacht und wenn mir der Hund auch herzlich unsympathisch war, machte mich seine Sterbeszene doch traurig. Ein Kompliment an die leider schon verstorbene Autorin also.

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