Produktbild: Werkausgabe in 12 Bänden
Band 56

Werkausgabe in 12 Bänden VII: Kritik der praktischen Vernunft. Grundlegung zur Metaphysik der Sitten

7

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.12.2000

Herausgeber

Wilhelm Weischedel

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18/10,8/2,2 cm

Gewicht

184 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

25

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-27656-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.12.2000

Herausgeber

Wilhelm Weischedel

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18/10,8/2,2 cm

Gewicht

184 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

25

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-27656-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Asti

    4/5

    12.11.2010

    Buch (Taschenbuch)

    ....

    Ein Klassiker der Philosophie. Kant definiert Vernunft über die menschliche Moral. Hierfür entscheidend ist der kategorische Imperativ, den Kant als Handlungsdevise allen moralischen Handelns sieht - moralisch gutes Handeln ist also Handeln diesem kategorischen Imperativ folgend. Die Fähigkeit zur praktischen Vernunft ist das, was für Kant den Menschen von seiner Außenwelt abhebt. Ein immer wieder lesenswerter absoluter Klassiker, dessen Weltruhm nach dem Lesen seiner Thesen jedem verständlich wird.

  • Zitronenblau

    4/5

    05.09.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Kants Ethik

    Das vorliegende Buch enthält zum einen die "Grundlegung der Metaphysik der Sitten" (GMS), zum anderen die "Kritik der praktischen Vernunft" (KpV). In der GMS errichtet Kant ausgehend vom guten (und autonomen) Willen seinen Kategorischen Imperativ her, der anders als der hypothetische Imperativ auf Grund des Kategorischen von selbst sein soll, ergo a priori aus der Vernunft abgeleitet wird. Ziel ist, praktisch moralisches Handeln vom Subjektiven in eine Allgemeingültgkeit eines Sittengesetzes zu generalisieren. So lautet die Grundformel (neben weiteren Formeln): "... handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde." Streitbar ist die Haltigkeit des Imperativs hinsichtlich der Triebfedern, also derjenigen Faktoren wie Lust und Unlust, die den Willen vernunftunabhängig beeinflussen. Kant selbst gesteht infolge dieses Gedankenganges implizit die unzureichende Grundlegung seines Imperativs. In der KpV geht er m. E. zu weit, wenn er versucht, den Utilitarismus (Nutzenmaximierung zur zweckgerichteten Glückseligkeit) und das Sittenprinzip der Tugendhaftigkeit in seiner "Dialektik der reinen Vernunft" zum vollendeten Guten folgendermaßen zu begründen: "So fern nun Tugend und Glückseligkeit zusammen den Besitz des höchsten Guts in einer Person, hierbei aber auch Glückseligkeit, ganz genau in Proportion der Sittlichkeit (als Wert der Person und deren Würdigkeit glücklich zu sein) ausgeteilt, das höchste Gut einer möglichen Welt ausmachen..." Interessant ist die umfangreiche, bis heute nicht enden wollende Rezeption dieser Kantischen Ethik (ich empfehle hier u. a. "Materialien zu Kants 'Kritik der praktischen Vernunft'" von R. Bittner und K. Cramer herausgegeben). Des Weiteren will ich Hume's Law einbringen: normative Sätze (Imperative, Gebote etc.) lassen sich nicht durch logische, also analytische Regeln aus empirischen Sätzen ableiten (kurz: aus Sein kein Sollen). Die Dichotomie Vernunft-Wille (oder: Wahrheit-Zweck) führt eben genau nicht zur Anwendung eines Kategrosichen Imperativs aus den gegebenen Gründen: die Sollsätze (vor allem die Generalisierung der Maximen zu Gesetzen) sind allenfalls synthetisch, mit Habermas: im praktischen Diskurs eruierbar hinsichtlich ihrer Wertigkeit oder ihres Normgebungspotenzials etc. Kurioserweise versucht Kant Tugend und Glückseligkeit zu verknüpfen, gelingen kann ihm das nicht. Venrunft und Wille sind entsprechend gesondert zu beurteilen in ihren Ursachen bzw. Wirkungen. Dennoch: was Kant hier darbietet, ist ein Meilenstein in der Geschichte der Frage nach dem richtigen Handeln, welches feilich nicht gut sein muss, um richtig zu sein...

  • Bewertung

    5/5

    11.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Absoluter Klassiker in typisch gutem Reclam-Druck

    Über Kant muss man nicht viel sagen. Wer über seine hypotaktische Satzbauweise hinwegsehen kann, und es schafft, die eigentlichen Inhalte aus der teilweise übermäßig verkünstelten Ausdrucksweise herauszusieben, kann durchaus ein solides Verständnis seiner Pflichtethik bekommen. Das Sachregister am Ende des Buches ist zudem sehr hilfreich. Für gerade mal 4.80€ ist dieses Buch ein wunderschönes, klassisches Werk, welches sich mit mehr oder weniger Mühe recht angenehm lesen lässt.

  • Bewertung

    aus Kaiserslautern

    5/5

    16.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kann ich nur Empfehlen

    Das buch ist wirklich gut und man kann sehr viel daraus entnehmen, was einem auch zum Nachdenken bringt, muss aber auch datzu sagen, das es recht schwirig zu lessen ist, da wörter und begriffe drin stehen die ich bisher noch nie gehört oder gelesen habe, trozdem muss ich sagen ist es auf jedenfall einen kauf wert, wenn man sich erstmal eingelessen hat dann ist es auch garnicht mehr so schwer wie am anfang.

  • Zitronenblau

    5/5

    14.01.2010

    Buch (Taschenbuch)

    "Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt"

    Kants KdU ist eine notwendig zu lesende Lektüre, das versteht sich eo ipso. Die KdU ist nicht nur Kants Versuch, die reine mit der praktischen Vernunft zu verknüpfen, sondern auch - und so habe ich dieses Werk vorrangig gelesen - dem Urteile nach, im Besonderen des Geschmackes (aus Gründen apriori), das Schöne und die Kunst zu besprechen. Es ist nicht möglich, den ganzen Inhalt hier wiederzugeben (ich spreche vom bestimmenden und reflektierenden Urteil, vom ästhetischen und vom teleologischen), die Kritik lässt die schöne Empfindung (unter Abgrenzung des Guten, Erhabenen und Angenehmen) zwar empirisch und damit irgendwie gesetzmäßig und logisch, aber eben doch als begriffslos die Objektivierung unerlaubt. Kant führt den Begriff des sensus communis ein - somit gelange der Mensch zu einem intersubjektivierbaren Urteile über das Schöne, kann ihm aber nicht das objektive Gesetz begrifflich machen, dem es obliege und somit ist dem ästhetischen Urteil keine Wahrheit im Sinne der Erkenntnis möglich. So liest man von der Vernunft, vom Verstande, vom Erkenntnisvermögen, dem Geschmacksvermögen, dem Vorstellungsvermögen und der Einbildungskraft, wandert von der Kunst zum Genie bis zum teleologischen Urteile, das das Schöne im Guten sucht, ganz metaphysisch, das die o. g. Brücke schlagen soll, das eine Art ethische Theodizee darstellt - ja, das letztlich der Mensch und sein Dasein "den höchsten Zweck selbst in sich" hat (§ 84). Auch ante-zipiert er Schillers Freiheitsformel, wobei ich gleich an dieser Stelle auf J. Kulenkampffs "Materialien zu Kants 'Kritik der Urteilskraft'" verweisen möchte mit weiterführenden und zusammenhängenden Schriften (u. a. von Schelling, Schiller, Goethe, Hegel und Schopenhauer). Bei Kant ist allzuoft die Wiederholung bis zum Buche gegeben, was mich aber nicht stört, sondern die Grundsätze immer wieder in die Logik einbindet und sogar das Verständnis vereinfacht. Leider ist nicht alles ganz aktuell oder recht akzeptabel (z.B. die innere Teleologie per se), aber auch ist das Verhältnis von Kunst und Ästhetik nicht in Bezug auf die Erkenntnisfrage exakt expliziert - so mag das Werk sehr wohl Erkenntnischarakter haben, ist dies dann aber noch eine ästhetische Erfahrung? Ich kann, ich muss dieses Buch jedem empfehlen. Generell gehören die drei Kritiken Kants in jedes Bücherregal. Bis heute hat er einen gewaltigen Einfluss auf Denken, Handeln und Fühlen. Und sein System von Verstand - Urteilskraft - Vernunft ist wahrlich ein zeitloses Meisterwerk der Menschheitsgeschichte!

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